Volla Tablet: Made in Germany mit Android, Linux oder beidem

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Volla Tablet: Made in Germany mit Android, Linux oder beidem
Quelle: Volla Systeme GmbH

Die in Nordrhein-Westfalen beheimatete Volla Systeme GmbH hat mit dem Volla Tablet ein Gerät "Made in Germany" aufgelegt, welches ein intelligentes Bedienkonzept, Funktionsvielfalt und kompromisslosen Datenschutz kombinieren soll.

Die in Remscheid, Nordrhein-Westfalen, beheimatete Volla Systeme GmbH, die im Jahre 2017 von Dr. Jörg Wurzer als Hallo Welt Systeme UG gegründet wurde, hat mit dem Volla Tablet ein Gerät "Made in Germany" aufgelegt, welches ein intelligentes Bedienkonzept, Funktionsvielfalt und kompromisslosen Datenschutz mit moderner und leistungsstarker Hardware kombinieren soll. Dabei verspricht der deutsche Hersteller "ein echtes Pro-Gerät zu einem vergleichsweise günstigen Preis".

Volla Tablet (4) (3) Quelle: Volla Systeme GmbH Das Volla Phone, das mit der Hilfe von Crowdfunding erfolgreich finanziert werden konnte, setzt auf einen Mediatek Helio G99, welcher auf zwei ARM Cortex-A76 mit bis zu 2,2 GHz für anspruchsvolle Aufgaben und sechs kleinere ARM Cortex-A55 mit bis zu 2 GHz in einem effizienten Stromspar-Cluster basiert. Als Grafikeinheit kommt dementsprechend eine ARM Mali-G57 MP2 zum Einsatz, während auch der Systemspeicher mit 12 GiByte LPDDR4X großzügig bemessen ist.

Volla Tablet (2) Quelle: Volla Systeme GmbH Volla Tablet (3) Quelle: Volla Systeme GmbH

Das 12,6 Zoll große Quad-HD-Display des 278 × 174 × 7,5 mm messenden und rund 500 Gramm schweren Tablets löst mit 2.560 × 1.600 Bildpunkten auf, während gleich vier integrierte Stereo-Lautsprecher für die musikalische Untermalung sorgen. Dem Systemspeicher stehen 512 GiByte interner Festspeicher für Daten zur Seite, die Konnektivität wird über Wi-Fi, Bluetooth und das integrierte Mobilfunkmodem gewährleistet. Zwei SIM-Karten können im Volla Tablet genutzt werden.

Volla Tablet (1) Quelle: Volla Systeme GmbH Während ein großer Lithium-Ionen-Akkumulator mit üppigen 10.000 mAh für lange Akkulaufzeiten sorgen soll, verwandelt das optional ansteckbare Volla Keyboard das Volla Tablet in ein 3-in-1-System und verbessert die Produktivität. Eine Hauptkamera mit 13 Megapixeln und eine Frontkamera mit 8 Megapixeln sorgen für Bilder und Videos und ermöglichen Konferenzen. Der optionale Volla Pen ist für die handschriftlichen Notizen und Zeichnungen vorgesehen.

Volla Tablet (4) (1) Quelle: Volla Systeme GmbH Volla Tablet (4) (2) Quelle: Volla Systeme GmbH

Als Betriebssystem dient wahlweise Volla OS 13, ein hauseigenes Betriebssystem der Volla Systeme GmbH auf Basis des Android Open Source Project ("AOSP"), oder die mobile Linux-Distribution Ubuntu Touch. Auf Wunsch können aber auch beide Betriebssysteme parallel installiert und auf dem Tablet betrieben werden.

Volla Tablet mit Volla OS oder Ubuntu Touch
• Google-freie Privatsphäre
Erleben Sie die unvergleichliche Privatsphäre von Open Source Android ohne Google Play Services.
• Erweiterter Sicherheitsmodus
Blockieren Sie Tracker und Malware, die im Hintergrund laufen, mit umfassenden App- und Domain-Kontrollen.
• Private Spracherkennung und -synthese
Cloud-unabhängig für sichere, vertrauliche Interaktionen.
• Intuitiver Volla Launcher
Intelligente KI-Benutzeroberfläche mit Live-Ergebnissen und direkten Funktionsfällen oder täglichen Aufgaben.
• Nahtloser App-Wechsel
Mühelose Umschaltung von Apps mit einem Fingertipp für mehr Produktivität.
• Live-Inhalts-Widgets
Bleiben Sie mit Echtzeitinformationen auf Ihrem Startbildschirm auf dem Laufenden.
• Organisiertes digitales Leben
Intelligente App-Sammlungen und schneller Zugriff auf Favoriten.
• Ubuntu Touch
Installieren Sie Ubuntu Touch als alternative Betriebssystemoption.

Die Integration von F-Droid und dem Aurora Store stellt einen App-Download aus dem Google Play Store sicher und eine optionale microG-Aktivierung sorgt zudem für die Kompatibilität mit den Google Play Services. Mit an Bord sind auch wieder die bekannte Volla Cloud und der Volla Messenger.

Statt WhatsApp: Deutsche Messenger-Alternative ausprobieren

Das Volla Tablet ist ab sofort wahlweise mit Volla OS oder Ubuntu Touch zu einem Preis von 698 Euro im hauseigenen Online-Shop des Herstellers erhältlich.

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Quelle: Volla Systeme GmbH

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BiTbUrGeR
        Ich finde man sollte sich auch mal zurecht fragen welchen Sinn dieser Aufwand hat wenn man dann im Anschluß mittels "Gapps" oder "MicroG" danach die Googledienste wieder auf den Knochen drauf prügelt um den alten Komfort wiederherzustellen.
        Naja, da setzt du jetzt aber auch einfach mal voraus, dass Leute das machen wollen. Ich habe auch keine Zahlen, aber viele Szenarien lassen sich doch mit den offenen Bordmitteln erschlagen. Viele Apps lassen sich doch z.B. durch ein Lesezeichen für den Browser ersetzen.
        Zitat von BiTbUrGeR
        Das ist einfach traurig! Als unsereins damals vor solchen Horrorszenarien gewarnt hat wurde man als Aluhutträger und verschwörungstheorien verbreitender Irrer abgestempelt. Da kamen Antworten von wegen, "na und, sollen sie doch sammeln was sie wollen meine daten sind so unwichtig die Interessen eh niemanden!"

        Jetzt wo der Zug bald abgefahren ist, die Abhängigkeit von den USA fast unumkehrbar, und KI es so fast jedermann so einfach wie nie macht große Mengen an Metadaten auszuwerten, aufzubereiten und nutzbar zu machen für allerhand böses Zeug.

        Jetzt kommen diese Flitzpiepen aus ihren löchern hervor und fordern Datenschutz konforme Lösungen aus Deutschland ohne gefrickel out of the Box ready to use... Und das am besten asap!
        Ich habe irgendwie nicht den Eindruck, dass sich bei den meisten Leuten viel geändert hat, was ich aber noch erschreckender finde. Aber immerhin scheint die Politik jetzt langsam mal anzufangen, die Warnungen ernster zu nehmen. Ja, ist Kategorie "zu wenig, zu spät", aber immerhin.

        Ich finde jedenfalls gut, dass solche Produkte auf den Markt kommen, weil so nicht nur die Schnittmenge aus "technisch versiert" und "an Privatssphäre interessiert" letztere bekommen kann, wodurch wenigstens jeder die Möglichkeit bekommt, sich zu schützen. Welches davon dann das beste ist, ist dann meiner Meinung nach eine andere Frage und hängt auch von einigen individuellen Faktoren ab. Und wie so oft gilt meiner Ansicht nach auch hier, dass mehr Auswahl erst mal besser ist.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von BiTbUrGeR
        Ich finde man sollte sich auch mal zurecht fragen welchen Sinn dieser Aufwand hat wenn man dann im Anschluß mittels "Gapps" oder "MicroG" danach die Googledienste wieder auf den Knochen drauf prügelt um den alten Komfort wiederherzustellen.
        Naja, da setzt du jetzt aber auch einfach mal voraus, dass Leute das machen wollen. Ich habe auch keine Zahlen, aber viele Szenarien lassen sich doch mit den offenen Bordmitteln erschlagen. Viele Apps lassen sich doch z.B. durch ein Lesezeichen für den Browser ersetzen.
        Zitat von BiTbUrGeR
        Das ist einfach traurig! Als unsereins damals vor solchen Horrorszenarien gewarnt hat wurde man als Aluhutträger und verschwörungstheorien verbreitender Irrer abgestempelt. Da kamen Antworten von wegen, "na und, sollen sie doch sammeln was sie wollen meine daten sind so unwichtig die Interessen eh niemanden!"

        Jetzt wo der Zug bald abgefahren ist, die Abhängigkeit von den USA fast unumkehrbar, und KI es so fast jedermann so einfach wie nie macht große Mengen an Metadaten auszuwerten, aufzubereiten und nutzbar zu machen für allerhand böses Zeug.

        Jetzt kommen diese Flitzpiepen aus ihren löchern hervor und fordern Datenschutz konforme Lösungen aus Deutschland ohne gefrickel out of the Box ready to use... Und das am besten asap!
        Ich habe irgendwie nicht den Eindruck, dass sich bei den meisten Leuten viel geändert hat, was ich aber noch erschreckender finde. Aber immerhin scheint die Politik jetzt langsam mal anzufangen, die Warnungen ernster zu nehmen. Ja, ist Kategorie "zu wenig, zu spät", aber immerhin.

        Ich finde jedenfalls gut, dass solche Produkte auf den Markt kommen, weil so nicht nur die Schnittmenge aus "technisch versiert" und "an Privatssphäre interessiert" letztere bekommen kann, wodurch wenigstens jeder die Möglichkeit bekommt, sich zu schützen. Welches davon dann das beste ist, ist dann meiner Meinung nach eine andere Frage und hängt auch von einigen individuellen Faktoren ab. Und wie so oft gilt meiner Ansicht nach auch hier, dass mehr Auswahl erst mal besser ist.
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Zitat von VulturesRevenge
        Die Frage ist also, wieviel ist mir der Komfort wert.
        GraphenOS aufs Pixel Tab zu schubsen ist aber auch keine Raketenwissenschaft. Jeder der noch halbwegs dazu in der Lage ist eine Schritt für Schritt Anleitung zu befolgen und lesen in der Schule hatte sollte das hinbekommen können.

        Oder eben wie ich schon sagte den Differenzbetrag jemandem geben der das für einen tun kann. Jedenfalls hat man dann einigermaßen brauchbare Hardware.

        Bei nem degoogled device ist früher oder später sowieso Frust und gefrickel angesagt für jeden der es gewohnt war das die Androidanpassungen jeder der großen Hersteller die Nutzer mit ihren Out of the Box ready to use Lösungen verwöhnt haben.

        Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier!

        Und ja, natürlich will der einfache Anwender am liebsten kein gefrickel.

        Sowas wie Bootloader unlock per OEM Freigabe und USB debugging über ADB aus dem Google SDK!
        Ich finde man sollte sich auch mal zurecht fragen welchen Sinn dieser Aufwand hat wenn man dann im Anschluß mittels "Gapps" oder "MicroG" danach die Googledienste wieder auf den Knochen drauf prügelt um den alten Komfort wiederherzustellen.

        Denn das ergibt IMHO auch out of the Box für mich einfach keinen Sinn! Dann bleibt einfach bei Google oder wechselt zu Huawei oder Apple oder sonst was.

        Denn egal ob AOSP-Android (das sich in näherer Zukunft ohnehin ändern wird wie HIER zu lesen), oder Ubuntu Touch oder oder oder... Ohne MicroG oder Gapps wird ein riesen großer haufen an Apps die für Googles Ökosystem entwickelt wurden einfach nicht laufen. Auch Onlinebanking nicht!

        Meine Banksoftware verweigert bei offenem Bootloader und dem Fehlen bestimmter Schlüsseln seinen Dienst.

        GraphenOS bietet dafür eine Lösung, indem es die SafetyNET Keys auf dem Gerät belässt, undes auf Pixel Geräten möglich macht den Bootloader nach der Installation wieder zu verschließen.

        Und dann kann man über verschiedene Benutzerkonten die voneinander getrennt in einer sandbox laufen dann auf dem einen eben per MicroG etc. Alte gewohnte für einen selbst notwendigen Applikation wieder zum laufen bringen, und auf dem anderen Konto dann vollständig degoogled sein Ding drehen.

        Ja das ist alles frickelei und unbequem dazu! Aber das die Notwendigkeit dazu sich darüber Gedanken zu machen, erst jetzt einigen wegen der Abhängigkeit zu den jeweiligen Diensten, wegen KI und auch Trump in den Sinn kommt.

        Das ist einfach traurig! Als unsereins damals vor solchen Horrorszenarien gewarnt hat wurde man als Aluhutträger und verschwörungstheorien verbreitender Irrer abgestempelt. Da kamen Antworten von wegen, "na und, sollen sie doch sammeln was sie wollen meine daten sind so unwichtig die Interessen eh niemanden!"

        Jetzt wo der Zug bald abgefahren ist, die Abhängigkeit von den USA fast unumkehrbar, und KI es so fast jedermann so einfach wie nie macht große Mengen an Metadaten auszuwerten, aufzubereiten und nutzbar zu machen für allerhand böses Zeug.

        Jetzt kommen diese Flitzpiepen aus ihren löchern hervor und fordern Datenschutz konforme Lösungen aus Deutschland ohne gefrickel out of the Box ready to use... Und das am besten asap!

        Da Fass ich mir doch an den Kopf Mensch! Normalerweise müsste man denen sagen, hier haste Tintenfass und Füllfederhalter! Schreib wieder Briefe... Dann nimm dieses Siegel und diesen roten Wachs und verschließe damit den Umschlag... Zur Info den Wachs muss man dafür erhitzen damit das funktioniert! Ich hoffe das überfordert euch nicht!

        Manche haben es echt nicht anders verdient!

        Ps: hier ein paar Satzzeichen zum selbst einbauen! ",,,,,....!?" ""
        Bin müde und mir war nicht nach Lesbarkeit!
      • Von VulturesRevenge Freizeitschrauber(in)
        Ich wollte doch nur ein neues Tablet

        Das arme Dingen wurde ja ganz schön platt geredet hier.
        Ich bin kein Profi in Betriebssystemen, aber was man als Laie so liest, klingt erst einmal gut.
        Ich versuche also, mit möglichst geringem Aufwand mehr Sicherheit zu erreichen.

        Ich hab aber gleichzeitig keinen Spaß mehr dran, mich in Systeme reinzuarbeiten. Dieses Commandozeilen gedöns aus ersten Linux Tagen graust mich heutzutage.
        Das muß sofort laufen. Ein e/OS zu installieren wäre so das Maximum an Eigeninitiative. Is ja zum Glück nur noch klicki klicki.
        Die Frage ist also, wieviel ist mir der Komfort wert.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Herr_M
        Die Attribute "googlefrei" und "online" sind im Allgemeinen unvereinbar.
        Das stimmt wohl leider. Das gleiche gilt für viele andere Datenkraken. Im Endeffekt sind z.B. deine Kontaktdaten da gelandet, sobald du sie jemandem mitteilst, der einen der Dienste auf seine Kontaktdaten loslässt, was gefühlt fast jeder ist. Auch der Mailverkehr ist kein Stück mehr privat, wenn einer der Korrespondenten z.B. ein Gmail-Konto nutzt. Auch wieder gefühlt fast jeder, weil einen Google-Account hat "man" ja sowieso.
      • Von Herr_M Software-Overclocker(in)
        Das Prädikat "googlefrei" sollte man differenziert betrachten. Einerseits kann das Gerät (Smartphone oder Tablet) ohne Google-OS und ohne Google-Apps konfiguriert werden. Das läuft über entsprechend genannte Betriebssystem oder auch Lineage OS recht gut. Bei Lineage OS weiß ich, dass es für viele Smartphones/ Tablets, seien es massenkompatible Geräte (Samsung etc.) oder Nischengeräte (Fairphone etc.), gut und teils deutlich besser als mit herkömmlichen OS funktioniert. Allerdings braucht es Zeit und Motivation, sich in die Installation eines Android OS einzuarbeiten, was definitiv nix für Laien ist. Das geht gänzlich ohne Google oder mit Google-Mimikri (microG für googleadaptable OS-Komponanten und Aurora als Google Playstore-Zugang bzw. F-Droid für freie Apps). Selbstverständlich funktionieren microG und Aurora nicht reibunglos, weil sie ihren Workaround immer an Googles Maßnahmen zur Verhinderung dieser Workarounds anpassen müssen.

        So, und das Andererseits ist eine ganz andere Geschichte. Ich kann ein Smartphone selbständig googlefrei aufsetzen, ohne microG, ohne Aurora, dabei keine Google-Server aufrufen und keine das Vorhaben untergrabenden Apps installieren - und trotzdem befindet sich das Gerät, sobald man sich online bewegt (dazu ist es ja da), in einem von Google beherrschten oder wenigstens durchdrungenen Ökosystem. Wer den Datenverkehr eines solchen System überwacht und anschaut, wird feststellen, dass dennoch Verbindungen mit Google-Servern entstehen.

        Die Attribute "googlefrei" und "online" sind im Allgemeinen unvereinbar.
      Direkt zum Diskussionsende
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