Amazon-Tablet unter 100 Euro: iPad-Konkurrent für den Filmeabend
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Bei Amazon gibt es das aktuelle Fire HD 10 für unter 100 Euro zu kaufen. Der iPad-Konkurrent glänzt im Alltagstest dabei vor allem beim Einsatz am Filmeabend.
Seit 2010 gibt es von Apple das iPad, womit der iPhone-Hersteller die Erfolgsgeschichte der iPhones nochmal bei Tablets wiederholen wollte. Nach einem Boom, sowie den ersten Stimmen, die gar den Untergang der Laptops prophezeiten, flachen sich die Verkaufszahlen jedoch seit dem Jahr 2014 ab. Von den einst 230 Millionen verkaufter Tablets im Jahr 2014 ist man laut Statista auf 128,8 Millionen verkaufter Tablets im vergangenen Jahr abgestürzt. Mit 166 Millionen verkaufter Laptops sind die tragbaren PCs aber beliebter als Tablets. Dennoch haben auch die portablen, kleinen Tablets ihre Daseinsberechtigung, etwa für den unkomplizierten Medienkonsum. Nun gibt es bei Amazon ein aktuelles Android-Tablet besonders günstig. Es handelt sich um das Fire HD 10 (13. Gen), das mit 39 Prozent Rabatt verkauft wird.
Was hat das aktuelle Fire HD10 (13. Generation) zu bieten?
Die 13. Generation des Fire-Tablets wird nun von einem Octa-Core-Prozessor mit 2,0 GHz angetrieben und soll so bis zu 25 Prozent schneller als der Vorgänger agieren. Neu entwickelt ist das 10,1 Zoll große Display mit Aluminium-Silikat-Glas und einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln. Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Akkulaufzeit auf 13 Stunden erhöht. Eine Verbesserung gibt es auch bei der Frontkamera, die nun analog zur Rückseite fünf Megapixel offeriert. Zudem unterstützt das Fire HD10 nun auch einen Eingabestift. Wer möchte, kann etwa mit dem digitalen Eingabestift auf dem Tablet zeichnen oder Notizen in OneNote anfertigen. Hierzu werden 4.096 Druckempfindlichkeitsstufen unterstützt. Wie auch schon die Vorgänger bietet auch die 13. Iteration wieder einen microSD-Kartenslot zur Speichererweiterung an. Aktuell gewährt Amazon einen Rabatt von 39 Prozent, sodass das Fire HD10 (13. Gen) nur 99,99 Euro kostet und damit nur 10 Euro mehr wie beim Tiefstpreis zum Black Friday.
Im PCGH-Alltagstest: Wie gut ist das neue Fire HD 10 (13. Gen)?
Die Redaktion der PCGH hatte die Möglichkeit, das aktuelle Fire HD10 (13. Gen) im Alltag auf Herz und Nieren zu prüfen. Im Vergleich zum Vorgänger fällt vor allem das verbesserte Display auf. So strahlt die neue Version geringfügig heller und weist dank IPS-Technologie ein besseres Kontrastverhältnis und größere Blickwinkelstabilität auf. Insgesamt wirkt der LCD-Touchscreen heller als das Display des Samsung Galaxy Tab A8 (2022) , das mit 189 Euro deutlich teurer ausfällt. Für Vortrieb sorgt beim Fire HD10 (13. Gen) der 8-Kerner MT8186A vom taiwanischen Hersteller Mediatek. Hierbei treffen zwei Performance-Kerne des Typs Cortex-A76 mit 2,05 GHz auf sechs Effizienz-Kerne Cortex-A55 mit jeweils 2,0 GHz Taktrate. In Benchmarks liegt das Fire HD10 (13. Gen) gleichauf mit dem Samsung Galaxy Tab A8, das auf den SoC Unisoc T618 aus dem Jahr 2019 setzt. Hierbei handelt es sich um einen Octa-Core mit zwei schnellen Cortex-A75 und stromsparenden Cortex-A55-Kernen, die von dem Grafikchip Mali-G52 MP2 unterstützt werden.
Auch das derzeit rabattierte Lenovo Tab M10 Plus der dritten Generation hat bei der Performance das Nachsehen gegenüber dem Bestseller Fire HD10 (13. Gen). Im Vorgängervergleich ist das neue Fire HD10 deutlich performanter unterwegs. Trotz mehr Leistung fällt die Akkulaufzeit sogar besser aus. Bei maximaler Bildschirmhelligkeit von rund 400 Candela kann ein Full-HD-Video etwa bei YouTube über 10 Stunden lang laufen, ehe das Fire HD10 (13. Gen) wieder aufgeladen werden muss. Bei reduzierter Bildschirmhelligkeit scheinen die 13 Stunden Werksangabe durchaus im Bereich des machbaren. Es zeigt sich, dass der Wechsel vom MT8183 aus dem Fire HD10 (12. Gen) auf den neueren Mediatek MT8186A in jeder Hinsicht eine gute Entscheidung ist. Die 3 Gigabyte RAM helfen beim Multitasking. Netter Nebeneffekt vom neuen Chipsatz ist die Integration vom Dual-Band-Wi-Fi 5 sowie von Bluetooth 5.3. So unterstützt nur die 13. Generation gleich zwei Frequenzbänder im WLAN und ermöglicht so eine bessere Internetanbindung. Als Betriebssystem läuft FireOS 8, welches auf Android 11 basiert. Direkt aus dem Top-Modell Fire Max 11 hat Amazon die Unterstützung für Eingabestifte auf Basis der Technologie USI 2 übernommen. Zum Anfertigen von Notizen genügt der Eingabestift, doch mit einem Samsung S Pen, Apple Pencil oder Microsoft Surface Pen kann diese Technologie, die auch beim Google Pixel Tablet genutzt wird, leider nicht mithalten. Hier wartet auf den seit Oktober 2023 im Amt tätigen neuen Amazon Devices CEO Panos Panay noch Arbeit. Zuvor leitete Panay unter anderem die Entwicklung vom Microsoft Surface. Ebenfalls verbesserungswürdig sind die Dual-Lautsprecher im Fire HD10 (13. Gen). Allerdings lassen sich dankenswerterweise via 3,5-mm-Klinkenbuchse oder via Bluetooth Kopfhörer oder externer Lautsprecher anschließen, womit der Klang dann wieder passt. Insgesamt ist das Fire HD10 (13. Gen) ein empfehlenswertes, günstiges Tablet zum Medienkonsum, das spürbar an Leistung hinzugewonnen hat und vom neuen IPS-Touchscreen profitiert.
Preis, Daten und Fakten zum Amazon Fire HD 10 (13. Gen)
- Seit 2023 gibt es die mittlerweile 13. Generation des 10 Zoll großen Tablets Fire HD 10 von Amazon. Im Inneren verstecken sich gleich mehrere Änderungen im Vergleich zum Vorgänger, wie ein Alltagstest bei PCGH aufzeigt.
- So strahlt die neue Version geringfügig heller und weist dank IPS-Technologie ein besseres Kontrastverhältnis und größere Blickwinkelstabilität auf. Der neue SoC des Fire HD 10 (13. Gen) spult es auf das Niveau eines Samsung Galaxy Tab A8, das auf den SoC Unisoc T618 aus dem Jahr 2019 setzt.
- Netter Nebeneffekt vom neuen Chipsatz ist die Integration vom Dual-Band-Wi-Fi 5 sowie von Bluetooth 5.3. So ist die WLAN-Verbindung der 13. Iteration des Fire-Tablets besser. Neu ist zudem die Unterstützung für Eingabestifte auf Basis der Technologie USI 2. Aktuell verkauft Amazon das Fire HD 10 (13. Gen) mit einem Rabatt von 39 Prozent für nur 99,99 Euro, sodass Kunden lediglich 10 Euro mehr zahlen als zum Tiefstpreis am Black Friday.
