Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest: Wofür eignet sich der 2-in-1-PC?
Seit Jahren gibt es 2-in-1-PCs als ultramobile Alternative zu Notebooks. Was können eigentlich derartige PCs, wie etwa das Microsoft Surface Pro 7? Im Alltagstest schildern wir, was damit funktioniert, für wen es etwas ist und wer mit einem anderen Gerät besser bedient ist.
Seit dem Jahr 2012 gibt es die Kategorie der 2-in-1-PCs. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Gerätekategorie ist das Microsoft Surface Pro, welches die Leistungsfähigkeit eines Ultrabooks mit der Portabilität eines Tablet-PC verbinden will. Entstanden ist die Idee in einer Zeit, in der die ganze Welt vom Post-PC-Zeitalter gesprochen hat. Hiermit gemeint ist, dass Tablets wie das Apple iPad und Smartphones dem klassischen PC den Rang ablaufen und quasi zum neuen Standard werden. Diese Prophezeiung hat sich - bislang - nicht erfüllt, da etwa die Verkaufszahlen von Tablets seit Jahren rückläufig sind. Geblieben ist aber die Geräteklasse der 2-in-1-PCs, die mittlerweile sogar Apple mit dem iPad Pro betreten hat.
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Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest - Wer ist die Zielgruppe?
Es stellt sich die Frage, für wen ein 900-Euro-Gerät geeignet sein soll, bei dem ein dedizierter Grafikchip von Nvidia bzw. AMD fehlt. Es gibt schließlich auch Notebooks, die Ähnliches können - für einen Bruchteil des Geldes. Das Surface Pro ist als 2-in-1-PC vor allem für Nutzer geeignet, die mobil arbeiten wollen. Hierzu passt das vergleichsweise geringe Gewicht von 790 Gramm beziehungsweise 770 Gramm bei der lüfterlosen Core-i3-/Core-i5-Version. Auch der integrierte Kickstand hilft beim Positionieren. So kann der 2-in-1-PC wahlweise flach auf den Tisch gelegt oder in beliebiger Stellung auf einer festen Unterlage gestellt werden. Die Nutzung auf dem Schoß hingegen, ist eine wacklige Angelegenheit, da die Auflagefläche nicht so stabil wie bei einem Notebook ist. Allerdings kann man hierbei entweder wie mit einem Tablet arbeiten oder man nutzt das optionale Tastaturcover als Stabilisierung. Der Touchscreen erlaubt andere Eingabemöglichkeiten als bei einem herkömmlichen Notebook. Zudem schafft der optional erhältliche Eingabestift neue Optionen. So lässt sich ähnlich wie auf einem Schreibblock mitschreiben. In Adobe Photoshop gibt es in Verbindung mit dem Surface Pen neue Steuerungsmöglichkeiten. So ist das Surface Pro 7 für alle geeignet, die mobil arbeiten und auch mal (semi-) professionelle Fotobearbeitung machen wollen. Konkurrenz ist etwa das Apple Macbook Air und die iPad Pro-Modelle. Die Nutzer sollten vor allem auf ein helles und farbtreues Display wert legen, sowie auf verschiedene Eingabemöglichkeiten.
Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest - Äußerlichkeiten
Das verflixte siebte Jahr, so heißt es im Volksmund. Microsoft hat seinen 2-in-1-PC nun in der siebten Auflage auf den Markt gebracht. Was bringt die neue Generation? Es fällt sofort das gewohnte Design auf. So sind der typische, integrierte Kickstand ebenso vorhanden, wie ein 12,3-Zoll-Touchscreen. Die Verarbeitung des 790-Gramm leichten Tablet-Hybriden ist hervorragend. Microsoft setzt nach wie vor auf ein Gehäuse aus Magnesium, welches leicht und stabil ist, aber verhältnismäßig teuer ist im Vergleich zu etwa einem Plastikgehäuse. Auffallend ist der verbaute Bildschirm. Das 3:2-Format sorgt dafür, dass man bei Dokumenten und Webseiten viel Platz hat und ähnelt einem Papier-Notizbuch. Wie wir ermittelt haben, kommt das IPS-Panel auf maximal 414 cd/m² und offeriert somit eine hohe Helligkeit. So kann man trotz spiegelnder Oberfläche auch im Freien arbeiten. Überzeugen kann auch die Farbtreue. Im sRGB-Farbraum zählt der Bildschirm zu den besten Monitoren, die sie aktuell am PC-Markt kaufen können. Hier hätten wir uns anno 2019 schmalere Ränder gewünscht.
Neues gibt es auf der Anschussseite zu vermelden. So steht nun ein USB-C-Anschluss parat. An diesen lassen sich Speichermedien mit USB-3.0-Geschwindigkeit anschließen. Auch einen externen Monitor können sie via USB-C mit dem Surface Pro 7 verbinden, da über diesen Port ein Dispayport zur Verfügung steht. Zwar ist ein derartiger USB-C-Anschluss bei vielen Notebooks inzwischen Standard, doch nun gibt es ihn endlich auch am Surface. Um die Kompatibilität mit älterem Surface-Zubehör zu gewährleisten, ist wie bei allen Surface Pro-Generationen der proprietäre Surface Connector verbaut. Über diesen magnetischen Anschuss kann das Netzteil oder die Microsoft Surface Dock angeschlossen werden. Pfiffig ist der im Stromspender verbaute USB-A-Ladeanschluss, damit zugleich auch ein Smartphone mit Strom versorgt werden kann.
Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest - Performance im Alltag
Auch unter der Haube hat sich etwas getan. Intel liefert nun die 10. Generation an Prozessoren. Los geht's beim Einstiegsmodell für 900 Euro mit einem Core i3. Die Mitte markiert für um die 1.100 Euro ein Core i5-1035G4 mit vier Kernen. Ab 1.650 Euro ist der Core i7-1065G7 verbaut, den auch unser Testgerät in sich trägt. Der im modernen 10-nm-Prozess gefertigte Prozessor liefert für alle Alltagsaufgaben genügend Leistung. Bei Office und Web surfen bleibt gar der verbaute Lüfter aus. Erst bei Adobe Photoshop springt er an, doch auch die professionelle Fotobearbeitung bereitet dem Core i7 und auch dem Core i5 keine Probleme. Hier erfreut man sich am farbtreuen Touchscreen sowie den zahlreichen Eingabeoptionen. Lediglich bei Videospielen kommt das Kraftwerk an seine Grenzen. Mehr als das genügsame Overwatch in mittleren Einstellungen und 720p-Auflösung bei rund 60 Fps ist mit der iGPU namens Intel Iris Plus G7 nicht möglich. Bei F1 2019 etwa muss man sich mit 720p und niedrigen Einstellungen zufriedengeben, um flüssig spielen zu können. Beim günstigeren Core i5-1035G4 ist auch eine langsamere Intel iGPU G4 verbaut, sodass etwa die Fps-Zahl in Overwatch auf rund 30 Fps sinkt. Etwas grafisch aufwendigere PC-Spiele wie etwa Forza Horizon 3 oder ein neuerer Teil der Rennspielreihe lässt sich gar nicht er starten, weil die integrierte Intel iGPU zu wenig Leistung dafür liefert. Hier muss man einen Spiele-Streaming-Dienst wie Nvidia Geforce Now, Google Stadia, Microsoft xCloud und Co. bemühen, um auch grafisch aufwendigere Spiele wir Forza Horizon 4 auf dem Surface Pro 7 spielen zu können. Allerdings benötigt man dann eine permanente Internetverbindung, welche nur über WLAN und leider nicht über Mobilfunk wie 4G, möglich ist.
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Der Vorteil des neuen Fertigungsverfahrens der Ice Lake U-Chips macht sich abseits der Steckdose bemerkbar. So offeriert die 10. Generation mehr Leistung als die Prozessoren im Vorgänger Surface Pro 6, allerdings bleibt die Akkulaufzeit gleich hoch. Im Alltag mit Office-Programmen, mehreren geöffneten Browsertabs und ab und zu etwas Bildbearbeitung hielt das Surface Pro 7 sehr gute knappe acht Stunden durch. Wenn man die Bildschirmhelligkeit noch auf 25 Prozent oder weniger einstellt, kann man im Innenraum immer noch etwas erkennen und sogar an die neun Stunden Laufzeit herausholen. Dank dem USB-C-Anschluss samt Unterstützung für USB PD können Sie auch jedes USB-C-Netzteil, das mindestens 30 Watt liefert nutzen, um das Surface Pro 7 aufzuladen. Nach etwa zwei Stunden steht das Surface Pro 7 mit dem mitgelieferten Netzteil wieder voll im Saft. Wer permanent die maximale Last abruft, muss den 2-in-1-PC allerdings nach zwei Stunden wieder laden.
Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest - Eingabegeräte
Wie in jeder Surface-Pro-Generation, muss die Tastatur sowie der Eingabestift extra gekauft werden. Für das Type Cover werden knapp 180 Euro fällig. Hierfür erhält man eine Tastatur in einer von vier Farben. Im Vergleich zu den Vorgängern ist das Chiclet-Schreibbrett weicher gestaltet. Die einzelnen Tasten haben einen direkten, haptisch fühlbaren Druckpunkt. So macht das Tippen Spaß. Per Knopfdruck lässt sich auch eine Hintergrundbeleuchtung der Tasten zuschalten. Die Handballenauflage ist nun immer mit Alcantara-Kunstleder bezogen. Das fühlt sich edel und warm an, muss aber immer wieder mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. Wer das nicht mag, kann auch ein Type Cover aus einer vorherigen Generation mit dem Surface Pro 7 verwenden. Der Anschluss und die Größe sind gleich geblieben.
Leider gilt das nicht für das Touchpad. Die nutzbare Fläche ist nun deutlich vergrößert worden. Für die tägliche Office-Arbeit ist es in Ordnung, jedoch gibt es wesentlich präzisere Pads am Notebook-Markt. Nervig ist, dass das Touchpad eine merkbare Eingabeverzögerung aufweist, wenn man zeitgleich mehrere Tasten drückt und den Mauszeiger bedienen will. Dies ist im Test etwa bei Overwatch negativ aufgefallen, sodass exaktes Zielen zum Glücksspiel wurde. Eine externe Maus ist also empfehlenswert. Mit dem Bluetooth-5-Modul lässt sich ein externer Nager jedoch unkompliziert mit dem Surface Pro 7 verbinden. Auch die WiFi-6-Unterstützung sorgt für Zukunftssicherheit und eine schnelle und stabile Internetverbindung. In Verbindung mit einem Eingabestift kann man auch handschriftliche Notizen auf dem Surface Pro 7 anfertigen und digital abspeichern. Neben einem Surface Pen können via Bluetooth auch andere Stifte, etwa von Wacom mit dem 2-in-1-PC verbunden werden, solange es entsprechende Gerätetreiber gibt oder die aktiven Eingabestifte ein Teil der Windows Ink Plattform sind, zu der nicht nur alle Surface Pens gehören, sondern auch Stifte von anderen Herstellern. Die Erkennung von Eingabestiften klappte im Test einwandfrei und erlaubt - je nach Hardware des Stiftes - auch verschiedene Druckstufen. Es ist auch möglich, den Handballen aufs Display zulegen und dann mit dem Stift zu schreiben, ohne, dass sich der Bildschirminhalt verschiebt.
Microsoft Surface Pro 7 im Alltagstest - Fazit
Man muss sich auf das Konzept eines 2-in-1-PCs einlassen wollen und wissen, wofür er entwickelt wurde. Wer mobil mitschreiben und Fotos bearbeiten will, für den ist das Surface Pro 7 einen Blick wert.
Das Surface Pro 7 stellt eine konsequente Weiterentwicklung der Reihe dar. So bringt der endlich integrierte USB-C-Anschluss mehr Möglichkeiten und dank dem vorhandenen USB-A-Port bleibt die Kompatibilität mit allem Zubehör erhalten. Das Prozessor-Upgrade führt zu mehr Leistung als beim Vorgänger ohne Einbußen bei der Akkulaufzeit. Das Display ist nach wie vor brilliant, allerdings sind die Ränder zu dick. Die optional erhältliche Tastatur tippt sich klasse, das Touchpad ist aber zu unpräzise. Für Besitzer des Surface Pro 6 gibt es nur wenig Gründe zum Upgrade. Man muss sich auf das Konzept eines 2-in-1-PCs einlassen wollen und wissen, wofür er entwickelt wurde. Wer die vielfältigen Eingabemöglichkeiten mit Touchscreen, Stift und Maus und Tastatur nicht braucht, findet erschwinglichere mobile Computer. Wer mobil mitschreiben und Fotos bearbeiten will, für den ist das Surface Pro 7 einen Blick wert. Als mobile Spielemaschine jedoch ist er nur sehr begrenzt einsetzbar. In Verbindung mit Steam Link oder einem Video-Spiele-Streaming-Dienst wie Google Stadia, dem kommenden Microsoft xCloud oder Nvidia Geforce Now, können aber auch mit dem Surface Pro aktuelle PC-Spiele gespielt werden, Internetverbindung vorausgesetzt.

Der Sprung von 4 auf 7 ist riesig
Und warum MS immer noch kein vernünftig ausgestattetes SPro i5-Modell anbietet wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Leider kann man die SSD des SPro 7+ nicht wirklich austauschen, MS selber könnten das vor einem Verkauf aber problemlos tun.
Der Sprung von 4 auf 7 ist riesig
Aber preislich werden die Teile für nur zuhause leider sehr uninteressant...
- Als der Surface Pro 2-in-1-PC ab dem Jahr 2010 entworfen wurde, ist gerade das erste Apple iPad am Markt erschienen (Präsentation im Januar 2010, weltweit ab Sommer 2010 verfügbar). Die Euphorie war riesig und es gab nicht wenige Stimmen, die in Folge der Präsentation von einer "Post-PC-Ära" gesprochen haben. Beim Apple iPad und anderen Tablets war aber keine physische Tastatur verfügbar. Eine solche Tastatur kam bei Apple erst mit dem iPad Pro ab dem Jahr 2015 und kann als Anerkennung vor den Surface-Geräten von Microsoft gesehen werden. Ursprünglich sollte es keine "echte" Tastatur mehr geben bei Tablets. Microsoft wollte auf die "Post-PC-Ära" vorbereitet sein und hat - unter strenger Geheimhaltung - einen Tablet-PC mit abschließbarer Tastatur entwickelt. Zunächst kamen die Surface-Geräte mit Windows 8 ab dem Jahr 2012 auf den Markt, seit dem Jahr 2015 werden natürlich alle neuen Surface-Geräte mit Windows 10 ausgeliefert.
- Microsoft wollte und will den eigenen Partnern, also den OEM-Herstellern, mit den Surface-Geräten aufzeigen, was man aus "standardisierter" Notebook-Hardware herausholen kann, indem diese in spezielle Gehäuse gepackt wird. Diese Vorgehensweise des sogenannten "Signature device" funktioniert offenbar, wenn man mal sieht, wie viele kreative neue Notebook-Designs die Hardwarehersteller wie Lenovo (Yoga-Serie), HP (x360-Notebooks) oder Asus (bspw. Transformer Book, ZenBook Flip usw.) auf dem Markt veröffentlichen, die in verschiedener Art und Weise von den Surface-Geräten inspiriert sind.
Die Netbooks wurden vor allem durch die günstigen Tablets verdrängt, die für den "Otto-Normaluser" ausreichend waren, um Medien (Videos ansehen, Webseiten besuchen, Arcade-Spiele spielen) zu konsumieren und notfalls mal eine E-Mail zu beantworten. Zudem sind die Tablets eben "cooler" und mit Touchscreen intuitiv zu bedienen. Inzwischen hat sich aber - vor allem durch die COVID-19-Pandemie und daraus folgend der verstärkten Nutzung des Homeoffice - gezeigt, dass eben Tablets mit weniger als 12 Zoll doch nicht ausreichend sind. Viele Leute brauchen zum Arbeiten einen größeren Bildschirm und eine physische Tastatur. Beim Surface Pro 7 kann man ja mittels USB-C-Anschluss auch bis zu zwei externe Monitore anschließen. Zudem kann über den USB-C-Port mit 5 Gbit/s Datenübertragung und DisplayPort-Alt-Mode auch noch ein Netzteil angeschlossen werden. Falls man also ein USB-C-Netzteil mit 45 Watt oder mehr hat, kann man auch damit das Surface Pro 7 aufladen. Alternativ steht eben der proprietäre magnetische Anschluss namens Surface Connector parat, den es bei allen Generationen des Surface Pros gibt und an dem man etwa das mitgelieferte Netzteil betreiben kann.
Klar ist aber auch, dass ein 2-in-1-PC nicht für jeden Nutzer etwas ist. Aber man hat durchaus Vorteile beim Microsoft Surface Pro, auch im Vergleich zu den Apple iPad Pros. Das neue "Magic Keyboard" mit Touchpad und magnetischer Halterung für die neuen Apple iPad Pros wiegt etwa rund 710 Gramm, sodass der eigentliche Gewichtsvorteil der iPad Pros gegenüber dem Surface Pro 7 egalisiert wird.
- Das Microsoft Surface Pro 7 wiegt 770 Gramm. Inklusive Tastaturcover von Microsoft namens Microsoft Type Cover wiegt es knapp unter 1,1 Kilogramm. Das Microsoft Type Cover kostet - laut UVP - knapp 180 Euro extra. Das Microsoft Surface Pro 7 selbst startet bei knapp 900 Euro. Siehe: https://www.microsoft.com...
- Das Apple iPad Pro 2020 mit 12,9 Zoll wiegt 641 Gramm. Inklusive dem Apple Magic Keyboard (physische Tastatur mit Touchpad und zugleich Schutzhülle fürs iPad Pro) wiegt es 1,351 Kilogramm. Beim iPad Pro wird das niedrigere Gewicht aber dahingehend erkauft, dass es sich relativ leicht verwinden lässt, zumindest wenn man keine Schutzhülle - wie es auch das Apple Magic Keyboard ist - verwendet. Das Apple Magic Keyboard alleine kostet gut 400 Euro (für das iPad Pro mit 12,9 Zoll). Die 12,9-Zoll-Version des Apple iPad Pro startet bei knapp 1.100 Euro für 128 Gigabyte Speicher. Siehe: iPad Keyboards - Apple (DE)
Genaso ist es den 8"-10" Windows-Tablets ergangen. Nach den Atom-Geräten kam quasi nichts mehr, die Geräte wollte anscheinend kaum jemand kaufen. Die Businessgeräte mit Core-M wurden durch das Surface Pro 3-7 ersetzt, weil 10,6" für den Anwenderkreis dann doch zu unpraktikabel oder die Core-M CPUs zu leistungsschwach waren.
Welche Windows-Modelle mit (zu ihrer Zeit) zeitgemäßer CPU/Ausstattung gab es denn in der Geräteklasse? Mir ist seit ca. 2014 kein einziges aufgefallen, dass z.B. meinen x220 (mit i5-2540M, 8GB Ram und wechselbarer SSD) in Sachen Leistung hätte ersetzen können und Dank 10-11,6" Display bedeutend kleiner und leichert gewesen wäre. Sowas kam m.M.n. erst mit den Surface Pro (und co) auf den Markt. Und dann in den letzten 1-2 Jahren mit 13,3" Laptops um die 1kg.
Für mich ist dies (neben dem neuen Tastatur-Stand) der einzige Grund, warum mir das iPad Pro "gefällt". Wenn nur das OS nicht wäre.
Da muss man keine inkompatibelen Apps suchen, muss sich keine Gedanken um Daten Im- und Export machen und kann jedeglich vorhandene USB-HW nutzen. Egal, ob das mein DVB-C Stick ist, der Treiber für den All-In-One Drucker/Scanner oder schon nur das performante Sichern einer Speicherkarte auf Usb-HDD ohne alle Daten vorher ins Gerät übertragen oder WLan nutzen zu müssen.
Wer sowas nicht benötigt und/oder bei Apple all seine Apps findet, ist m.M.n. schon auf Grund des Gewichts mit einem IPad Pro 12,x besser bedient. 130g Unterschied sind freihand sehr viel.
Alleine auf Grund des 3:2 Displays wollte ich keinen 16:9 Laptop mit 12-13" Display mehr haben. Seit Weihnachten nutze ich das gebracht gekauftes Acer Switch Alpha 12 mit i3-6100U und 12", 3:2 Display fast täglich, egal ob als PDF-Reader oder mobilen Fernseher. Auf Reisen muss ich mich nun zwischen dem Acer und dem leichteren und langsameren Dell Venue 11 Pro 7140 entscheiden.