Nach über zwei Monaten Funkstille: Lebenszeichen von Subnautica 2
Beim durch Skandale durchgerüttelten Survivalprojekt Subnautica 2 gibt es ein neues Lebenszeichen in Form eines Entwickler-Vlogs.
Mit einiger Spannung wurde erwartet, wie es mit der Entwicklung von Subnautica 2 nach den unruhigen Wochen im Juli und August weitergeht. Darauf gibt es jetzt eine Antwort.
So entsteht der Collector Leviathan
Nach über zwei Monaten Funkstille gibt es nun ein frisches Lebenszeichen in Form eines Entwicklervideos. Darin sprechen diverse Entwickler von Unknown Worlds über den Collector Leviathan, ein Tiefsee-Raubtier aus Subnautica 2. Der Collector Leviathan soll laut Pressemeldung "den nächsten Schritt in der Entwicklung der Reihe darstellen: eine Kreatur, die sowohl optisch beeindruckend ist als auch über eine fortschrittliche KI verfügt, um dynamische Begegnungen zu schaffen".
Im Entwicklervideo soll den Fans der Prozess erklärt werden, wie eine Kreatur von Anfang an durch die verschiedenen Entwicklungsphasen erschaffen wird. Angefangen bei ersten Konzeptzeichnungen über Modellierung, Animationen und visuelle Effekte bis hin zum KI-Verhalten.
Der Collector Leviathan sei der erste feindliche Leviathan, dem Spieler in Subnautica 2 begegnen, so die Entwickler. Dank der Verhaltensbäume der Unreal Engine 5 reagiere der Leviathan in Echtzeit auf Licht, Geräusche und Spieleraktionen. Hinzukommen "vollständig simulierte Tentakelanimationen" für natürliche und unvorhersehbare Interaktionen. Es sei eine Herausforderung gewesen, dass Spieler oder Fahrzeuge mit den Tentakeln interagieren können, während diese simuliert werden. Dafür kamen zusätzliche Techniken wie Physical Animation und Control Rig zum Einsatz. Man entwickelte sogar ein eigenes Synchronisationssystem für komplexe Interaktionen, "etwa, wenn ein Tentakel den Spieler packt". Das Gefühl der Gefahr soll durch ein "furchterregendes Brüllen und mächtige Schockwellenangriffe" verstärkt werden.
Noch immer steht Subnautica 2 ganz oben auf der Steam-Wunschliste der Spieler, gefolgt von Deadlock, Battlefield 6, Light No Fire und Arc Raiders. Das birgt eine gewisse Ironie, weil der Haussegen seit der Verschiebung durch Publisher Krafton und der sich anschließenden Schlammschlacht mit Entlassungen einstiger Führungskräfte schiefhing. Das scheint dem Nachfolger des gefeierten Unterwasser-Survival-Spiels von Entwickler Unknown Worlds Entertainment aber nicht geschadet zu haben - zumindest bei den Wunschlisten auf Steam.
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