Twitch erlaubt Streams auf mehreren Plattformen - mit Einschränkungen

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Quelle: Twitch: Shroud

Der Live-Streaming-Dienst Twitch beendet die Partner-Exklusivität und erlaubt das Streamen auf mehreren Plattformen. Allerdings gibt es einige Einschränkungen.

Mit Livestreams lässt sich auch Geld verdienen, das wissen nicht nur die Superstars Michael "Shroud" Grzesiek und Tyler "Ninja" Blevin. Für bestimmte Funktionen, wie etwa spezifische Emoticons als Kommentar von Livestreams oder für Abonnements von Kanälen, müssen Zuschauer das kostenpflichtige Abo Prime Gaming besitzen. Nun hat Amazon eine Veränderung beim Streaming-Dienst Twitch angekündigt. Ab sofort können Shroud & Co. nicht mehr nur bei Twitch streamen, sondern ihre Livestreams auch auf anderen Plattformen laufen lassen - zumindest in gewissen Grenzen.

Was dürfen Twitch-Partner ab sofort?

Via E-Mail informiert der Konzern seine Partner darüber, dass die Partner-Exklusivität bei Twitch aufgehoben wird. So sollen Content Creator auf verschiedenen Plattformen live gehen dürfen und somit die Chance erhalten, noch mehr Reichweite zu generieren. Allerdings setzt Twitch auch ein paar Leitplanken.

Zwar ist es ab sofort erlaubt, zeitgleich zu einem Twitch-Livestream den Stream auch auf mobilen Apps wie Instagram Live oder Tiktok zu senden, aber nicht bei Youtube und anderen "Twitch-like"-Plattformen. Erst, wenn die Live-Sendung beendet ist, darf die Aufzeichnung des Streams auch auf anderen Video-Plattformen wie Youtube oder Facebook gesendet werden. Hintergrund ist, dass ein Livestream auf zwei webbasierten Plattformen die Community verwirren könnte, behauptet Twitch. Bei Tiktok und Instagram Live hingegen handelt es sich um Kurzformate, sodass diese parallel zum Twitch-Livestream von Content-Erstellern genutzt werden darf. In den kommenden Monaten will Twitch die Grenze für Auszahlungen an seine Streamer senken, in den ersten Ländern gelten die neuen Regeln bereits. Wer selbst Streamer werden will, für den offeriert Amazon nützliches Zubehör, etwa ein Mikrofon, Webcam und Ringleuchten.

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Sammlung zur Aufhebung der Twitch-Exklusivität:

  • Twitch hebt die Partner-Exklusivität auf, sodass Shroud & Co. während eines Livestreams parallel verschiedene Dienste nutzen dürfen.
  • Allerdings setzt Twitch auch ein paar Leitplanken.
  • Kurzformate wie Tiktok oder Instagram Live dürfen ab sofort auch während eines Twitch-Livestreams vom Content Creator verwendet werden.
  • Video-Plattformen, die Twitch-like sind, wie Youtube oder Facebook, dürfen hingegen erst nach dem Ende des Twitch-Livestreams bespielt werden.

Quellen: Twitch, The Verge

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