Twitch macht es kleinen Streamern noch schwerer
Schon sehr bald wird Twitch den Host-Modus stilllegen, durch den Streamer kleineren Kanälen und Freunden auf ihrer Plattform zu einem größeren Publikum verhelfen können. Die Begründung für die Entscheidung wirkt fadenscheinig.
Host-Modus ade, heißt es ab dem 3. Oktober dieses Jahres. Über Twitter gab Twitch bekannt, dass der beliebte Modus in wenigen Tagen abgeschaltet wird. Über die Host-Funktion können Streamer auf ihrem Kanal andere Streams verlinken, die ihren Zuschauern angezeigt werden, solange sie offline sind. Diese Art der Promotion ist natürlich ideal für kleinere Kanäle, um ein großes Publikum zu erreichen und eventuell ihre Zuschauerzahlen dauerhaft zu erhöhen. Entsprechend kritisch wird die Entscheidung von der Community aufgenommen.
Deshalb wird Twitch die Host-Funktion abschalten
Immerhin liefert Twitch eine Begründung für die Änderung auf der Plattform. Angeblich entspreche "die Erfahrung, die [der Host-Modus] den Zuschauern bietet, nicht ihren Erwartungen, wenn sie zu Twitch kommen." Warum? Weil die Funktion es verhindere, dass Zuschauer mit einem Streamer interagieren: "Das Verhindern der Interaktion von Zuschauern mit dem Streamer, den sie ansehen, schränkt auch das Wachstumspotenzial eines Streamers ein, da sie keine sinnvollen Verbindungen zu diesen neuen Zuschauern aufbauen können."
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Viele Streamer meldeten sich auf den Tweet mit Gegenargumenten zu Wort (via Twitter). Zum einen würden die Zuschauer die entsprechenden (kleineren) Streamer ohne den Host-Modus eventuell erst gar nicht finden, und zum anderen reiche ein einfacher Klick, um auf den Kanal des gehosteten Streamers zu kommen, wo dann wieder direkt mit ihm interagiert werden kann.
Lediglich die Möglichkeit zu einem "Raid" bleibt weiterhin bestehen. Hierdurch werden die Zuschauer beim Beenden eines Streams zu einem anderen Kanal weitergeleitet, der gerade live ist. Ein adäquater Ersatz für das Hosten ist das jedoch nicht. Das Vorgehen von Twitch lässt erahnen, dass die Plattform selbst Streamer promoten möchte und den Content-Creatoren deshalb die Kontrolle über passive Empfehlungen entzieht.
Quelle: Twitter

schaue twitch daher nie.
Naja Mal sehen.