Weniger Geld für Top-Streamer: Twitch soll Umsatzbeteiligung ändern wollen
Laut eines Bloomberg-Berichts will die Streaming-Plattform Twitch Änderungen an seinem Partnerprogramm und damit zugleich an der Umsatzbeteiligung der Top-Streamer vornehmen. Letztere könnte möglicherweise schon ab dem Sommer pauschal 50/50 betragen. Im Gegenzug soll unter anderem die Streaming-Exklusivität auf der Plattform aufgehoben werden.
Besorgniserregende Änderungen könnten bald auf die Twitch-Stars zukommen. Denn einem Bloomberg-Bericht zufolge möchte Amazons Streaming-Plattform weitreichende Veränderungen an seinem Partnerprogramm vornehmen, die auch die Umsatzbeteiligung zwischen Dienst und Streamer betreffen würden.
Derzeit ist es auf Twitch so vorgesehen, dass je nach Art des Abonnements auch die Umsatzaufteilung bei Partnern der Plattform wechselt. Bei einem Tier-1-Abo liegt das Verhältnis bei 50/50, bei einem Tier-2-Abo bei 60/40 und bei einem Tier-3-Abo bei 70/30, immer zugunsten des Streamers.
Bald mehr Geld für Twitch und weniger für Top-Streamer?
Für die Twitch-Streaming-Elite könnte sich das bald ändern, da der Dienst planen soll, die Umsatzbeteiligung pauschal auf ein Verhältnis von 50/50 zu setzen. Für Twitch-Affiliates würde sich dadurch nichts ändern, da die Umsatzbeteiligung bei diesen ohnehin bei allen Abo-Stufen 50/50 betrage. Diskutiert wird wohl auch aufseiten Twitchs über eine Änderung des Tier-Systems, sodass mehrere Stufen geschaffen werden, mit Kriterien, die Streamer erfüllen müssen, um sich für diese Stufen zu qualifizieren.
Twitch möchte zudem Anreize schaffen, dass mehr Werbungen in Streams geschaltet werden. Dies stieß allerdings vor allem auf der Zuschauerseite schon häufiger auf Kritik, da die Werbeblöcke mitten im Stream einsetzen, dieser aber während der Ausstrahlung der Werbung weiterläuft. Zuschauer verpassen so also "potenziell wichtige Stellen" in Livestreams.
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Twitch kommt den Top-Streamern, die um einen Teil ihres Umsatzes fürchten könnten, aber auch entgegen. Denn es soll dann erlaubt sein, nicht mehr nur exklusiv auf Twitch streamen zu müssen, sondern beispielsweise gleichzeitig auch Google-Dienste wie Youtube oder Facebook dafür nutzen zu dürfen. Die laut Bloomberg von Twitch diskutierten Neuerungen könnten sogar schon diesen Sommer umgesetzt werden. Klar ist, dass diese Änderungen, sollten sie denn so eintreten, dem Streaming-Dienst mehr zugutekommen werden als seinen Streamern, was aber auch nicht weiter verwunderlich wäre.

Wenn dann wärend der werbung im Stream gewinnpiele oder verlosungen laufen wirds glaube ich problematisch
Wenn dann wärend der werbung im Stream gewinnpiele oder verlosungen laufen wirds glaube ich problematisch
Gier frisst Hirn.