Netflix: Über ein Drittel würde bei Preiserhöhungen kündigen
Über ein Drittel der Befragten würde bei einer weiteren Preiserhöhung von Netflix kündigen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag von Forbes.
Netflix scheint das Ende des Wohlwollens der Abonnenten langsam erreicht zu haben. In einer Umfrage gaben 25 Prozent der Befragten an, dass sie den Streaming-Service kündigen würden, sollte man die Preise weiter erhöhen. Aber nicht nur der Preis alleine macht die Stimmung, sondern auch das strikte Vorgehen gegen Account-Sharing und das Zusammenstreichen von Features wird angegeben. All das vor dem Hintergrund des schrumpfenden Kataloges wegen des steigenden Wettbewerbs.
Die Umfrage unter 1.000 Amerikanern ergab, dass der Durchschnittsverbraucher 2,8 Streaming-Dienste abonniert und dass 10 Prozent für mehr als fünf Streaming-Dienste gleichzeitig bezahlen. Die Millennials und die Generation X haben am häufigsten ein Abonnement, die Babyboomer am wenigsten. Netflix war mit 52 Prozent der Befragten der beliebteste Streaming-Dienst. Danach klafft bereits eine erhebliche Lücke: Amazon Prime kam auf 10 Prozent, HBO Max, Apple TV und YouTube TV auf 7 Prozent, Disney Plus auf 5 Prozent und Hulu schaffte es nicht auf die Liste.
Sollte Netflix weiter an der Preisschraube drehen, droht der Verlust zahlreicher Kunden. Das dürfte auch daran liegen, dass Netflix bereits mit Abstand der teuerste Streaming-Dienst für ein singuläres Angebot ohne Sport in den USA ist. Das Premium-Abo kostet 19,99 USD plus VAT, das Standard-Abo 15,49 USD und das Basis-Abo 9,99 USD. Es gibt auch noch ein werbefinanziertes Abo mit kleinerem Katalog. 35 Prozent der Nutzer sollen weitere Preiserhöhungen nicht mitmachen wollen. Das könnten hochgerechnet 80 Millionen Kunden sein.
Und nicht nur Netflix steht unter Beobachtung: Ein Viertel der Nutzer gab an, dass sie auch andere Anbieter kündigen wurden, sollten diese die Preise erhöhen. Die Fragmentierung des Marktes verstärkt den Trend, dass mehr Kurzzeit-Abos abgeschlossen werden. 57 Prozent der Befragten sagten ohnehin, sie abonnieren häufig nur für eine Serie. Die Streaming-Abos leben aber auch davon, dass die Kunden sie laufen lassen. Nur 4 Prozent gaben an, dass sie die Kosten überwachen und mehr als die Hälfte bestätigten, dass sie nach dem Probezeitraum vergaßen, das Abo zu kündigen. Netflix hat in bestimmten Märkten zuletzt sogar Preissenkungen angekündigt. Hintergrund ist hier, dass man die Abonnentenzahlen aufpäppeln will und hofft, dass niedrigere Preise dabei helfen.
Quelle: Forbes
Wenn ich weiß, dass bei Netflix die selben Inhalte sind wie bei Prime oder Disney, warum sollte ich die dann noch buchen?
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Aber es ging um Streams und da ist die Disney+ Qualität im Gegensatz zu Prime und Netflix schon ganz ordentlich.
Nur Sonys Streaming Dienst Bravia Core legt da noch einen drauf. Bei Inhalten die dort mit 80mbit/s gestreamt werden, sehe ich persönlich keinen Unterschied mehr zu einer UHD-BluRay auf meinem 77" OLED.
Amazon habe ich wegen prime immer und Disney auch wegen Kinderangebot.