Amazon Music HD: Mit mehr Qualität gegen Deezer und Tidal
Amazon weitet sein Angebot bei Amazon Music um ein HD-Angebot aus, um mit Wettbewerbern wie Deezer und Tidal konkurrieren zu können. Der Aufpreis liegt monatlich bei 5 Euro.
Amazon bohrt seinen Musik-Service auf, um auch mit Diensten wie Deezer und Tidal konkurrieren zu können, die von Haus aus Kunden mit dem Versprechen höherer Qualität locken. Künftig gibt es gegen Aufpreis auch 16 Bit und 44,1 kHz bzw. 24 Bit und 192 kHz. Die Preisgestaltung für das Upgrade ist aber ein wenig komplexer.
So unterscheidet Amazon bei Amazon Music HD zwischen Neu- und Bestandskunden. Daraus ergibt sich eine ganze Batterie an Endpreisen für den Kunden. Neukunden müssen generell 14,99 Euro zahlen. Wer Prime-Mitglied ist, zahlt 12,99 Euro. Der Familienpreis ist 19,99 Euro. Zum Vergleich: Amazon Music kostet 9,99 Euro ohne und 7,99 Euro mit Prime. Wer Amazon Music bereits nutzt, kann für 5 Euro Aufpreis auf HD umstellen, was effektiv 14,99 Euro bzw. 12,99 Euro macht. Man spart also nichts, wenn man bereits Amazon Music nutzt - die Endpreise sind letztlich gleich. Amazon Music-Kunden ausgewählter Länder können aber das Angebot 90 Tage testen - darunter auch Deutschland. Wer keinen Mehrwert sieht, wechselt einfach zurück. Preislich liegt Amazon etwas unter den Wettbewerb.
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Der Katalog soll laut Amazon aus 50 Millionen Liedern bestehen, die HD-Qualität haben. Offenbar liegt der Katalog aber in verschiedenen Qualitätsstufen vor, weshalb es keine konkreten Angaben dazu gibt. Etwa zu den verwendeten Codecs. Amazon garantiert mindestens "HD", also 16 Bit bei 44,1 kHz mit im Schnitt 850 kbit/s und für "Millionen weiterer Titel" nennt man "UHD", was als 24 Bit bei 192 kHz und im Schnitt 3.730 kbit/s definiert ist. Da setzt natürlich eine entsprechende Internetverbindung voraus, was gerade unterwegs ein Thema sein kann. Amazon nennt bis zu 5 bzw. 12 Megabyte pro Minute an Datenstrom.


Nicht, weil Streaming schlecht wäre - sondern einfach weil die "altmodische" Version auch auf dem Land in der Holzhütte im Garten funktioniert wo es wenns hoch kommt 3G Netz gibt.
In Zeiten wo man für wenige Euros hunderte GB an Speicher in jeder Hosentasche als Stick, Handy usw. tragen kann ists gar kein problem, meine Musiksammlung der letzten 25 jahre immer dabei zu haben. Aus dem Alter wo man immer den neuesten Scheiẞ sofort am Releasetag haben muss bin ich lange raus - Streaming bietet für mich persönlich halt einfach Null Mehrwert, ist aber auf Internetzugang angewiesen.
Die allermeisten meiner Kollegen sehen das ähnlich. Viele haben zwar Spotify und co aber genutzt wirds tatsächlich eher selten.
Klar ist das nichts für den (an Musik häufig eh nur peripher interessierten) Massenmarkt, aber das sind ein Porsche oder eine Rolex auch nicht.
Ganz ehrlich: Ich habe noch tonnenweise uralte 128er MP3s die vor geschätzten 20 Jahren encodiert wurden (nicht nur niedrige Bitrate auch noch völlig unoptimierte Encoder) und obwohl ich audiophil/Musiker bin habe ich selbst bei den Dingern je nach Musikstilrichtung (bei Beethoven ists weit einfacher rauszuhören als bei AC/DC) große probleme bei "Standardwiedergabegeräten" wie günstigen in-Ears oder im Auto nen Unterschied zur FLAC zu hören. Klar, im HD800 klingen die Dinger grottig im Vergleich zur FLAC aber für normales Alltagsstreaming ist eine 320er MP3 schon Overkill. Ich brauche keine 850kbit-Dateien wenn alleine das Abrollgeräusch der Reifen und das Brummen des Motors alle Nuancen wegfegen.
Schließe mich da an. Für 99% der Kunden ist das Placebo.
Probleme mit klassischen MP3s habe ich hauptsächlich weil die Ortbarkeit bei niedrigeren bitraten verloren geht aber weil ich zu geizig bin habe ich auch fast nur 320er mp3s und die klingen (meistens) gut genug für mich.
Edit: und das die 320er nur meistens gut sind liegt nicht an der bitrate sondern daran, dass es immer noch schlechte encoder gibt.