Gute Nachrichten für Dr. Disrespect - und schlechte für sein Studio
Für Dr. Disrespect gibt es gute Nachrichten, während das für das Studio, an dem er eine Beteiligung hielt, nicht gilt. Dort muss man die Pforten schließen, während Youtube dem Content Creator den Geldhahn öffnet.
Für Dr. Disrespect gibt es gute Nachrichten: Youtube hat die Monetarisierung seines Kanals wiederhergestellt und damit kann der Streamer wieder Einnahmen über diesen Vertriebsweg seiner Inhalte generieren. Einerseits gibt es Werbeeinnahmen, andererseits können Zuschauer wieder Mitgliedschaften über die Kanalseite abschließen. Herschel "Guy" Beahm, so der Content Creator mit bürgerlichem Namen, zeigte sich sichtlich erleichtert über die Entwicklung, wenngleich er in der Zwischenzeit einen Vertrag mit Rumble abgeschlossen hat.
Youtube hatte Beahm bei der ersten Berufung im Oktober zappeln lassen, lenkte nun aber ein. Wie üblich kommentiert man solche Entscheidungen nicht. Die Plattform hatte Dr. Disrespect vergangenes Jahr finanziell abgestritten, nachdem Details über die damalige Twitch-Sperre herausgekommen waren. Ihm wird vorgeworfen, unangebrachte Textnachrichten an Minderjährige geschrieben zu haben. Der Fall wurde außergerichtlich beigelegt; Details zu dem, was geschrieben wurde, kennt man bis heute nicht.
Spiele-Studio überlebt Drama nicht
Doch während die Karriere für Dr. Disrespect weitergeht, wenn auch vielleicht weniger einträglich, endet sie für das Team von Midnight Society. Das Studio überlebt das Drama nicht. Man wollte mit der Vision, dem Input und der Reichweite von Dr. Disrespect den perfekten kompetitiven Online-Shooter entwickeln, doch erste Anspieltermine ließen die Fassade bröckeln und als man sich von Beahm wegen der Anschuldigungen distanzierte, begann die Abwärtsspirale. Zunächst musste etwa die Hälfte des Personals entlassen werden; nun ist es ganz vorbei.
"Heute geben wir bekannt, dass Midnight Society seine Pforten nach drei unglaublichen Jahren schließt, in denen ein großartiges Team von 55 Entwicklern an unserer neuen IP Deadrop mitgewirkt hat", schreibt das Studio in einer Stellungnahme, die in den sozialen Medien geteilt wurde, und fügte hinzu, dass es "aktiv nach anderen Spielestudios sucht, die daran interessiert sind, unseren talentierten Teammitgliedern Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Wir bedanken uns aufrichtig bei jedem einzelnen Mitglied unserer Community", so der Entwickler abschließend, "und bedauern zutiefst, dass wir unser Ziel nicht erreichen konnten."

Weil man damit "böse" menschen finanziert ... oder was soll der Müll? Die Person dahinter kriegt doch auf juristischer ebene nen einlauf und seine strafe und damit sollte das gegessen sein, wenn die Kunden das schlecht finden dann sollen sie nicht mehr kaufen oder zuschauen und fertig. Warum muss die Verkaufs oder Werbeplattform einschreiten und den Geldhahn abdrehen so als wäre man plötzlich die moralische Instanz? Ich habe verständnis wenn Lieferanten gekündigt werden weil sie z.B. Kinderarbeit betreiben und es später rauskommt, oder unfaire Verhältnisse im unternehmen geschaffen haben. Aber das wichtige ist doch sobald das ganze rechtlich gesichert ist und ein verfahren läuft oder eine Verurteilung stattgefunden hat dann ist das doch völlig egal was danach passiert wenn das Verhalten eingestellt wird?
Mit dieser denkweise dürfte niemand mehr nen Porsche oder VW kaufen ... Ich hab kein problem damit dass die Leute ihn nicht mögen (ich kann ihn auch nicht ausstehen), aber warum meint YouTube den Geldhahn zudrehen zu müssen und sich als Staatsorgan aufzuführen? Absolute idioten, genau wie mit dem Ukrainischen YouTuber Kreosan mit 6 mio subs dem die Monetarisierung gestrichen wurde weil youtube vermeintlich meinte dass russisch in den videos gesprochen wird und er daher ein russischer youtuber ist der putin unterstützt, und die wurde erst nach monaten aufgehoben weil anscheinend affen bei youtube angestellt sind die einfach nur recht haben wollen
totalitäre zustände die heutzutage herrschen. Wie will man das rechtlich erklären? EInstellung der Zahlungen für erbrachte oder zu erbringende dienstleistungen oder waren weil der betreiber oder mitarbeiter etwas verwerfliches getan hat? Die Vertragspflicht besteht solange wie festgelegt, auch wenn zustände oder reinkarnationen von hitler im betrieb oder Management herrschen. Vertrag ist vertrag, und manche firmen meinen man könnte selbst bestimmen ob man sich daran hält oder nicht? Lachhaft.