Das ging schnell: Nächster Live Service Shooter stellt den Betrieb ein
Wargaming zieht nach nur wenigen Monaten den Stecker: Der Live-Service-Shooter Steel Hunters wird eingestellt. Trotz großem Show-Auftritt bei den Game Awards blieb der Erfolg aus - die Server gehen im Oktober endgültig offline.
Das ging schnell: Wargaming stellt den Betrieb für den Live Service Shooter Steel Hunters sein. Der Titel wurde gerade einmal vor sechs Monaten während der Games Awards 2024 präsentiert und ist rund drei Monate in einer Art Early Access. Das reichte dem Entwickler aber offenbar, um das Projekt als gescheitert zu betrachten.
"Heute teilen wir schwierige Neuigkeiten mit: Wir haben die Entscheidung getroffen, Steel Hunter einzustellen", schrieb das Studio auf Steam. "Ihr habt uns so viel Leidenschaft und Unterstützung gegeben, aber leider sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die weitere Entwicklung nicht nachhaltig ist. Wir wissen, dass dies nicht die Nachricht ist, die jemand hören wollte, und wir teilen eure Enttäuschung aufrichtig."
Am Ende wird man sich die Spielerzahlen angeschaut haben und die haben nie wirklich abgehoben. Laut SteamDB waren es in der Spitze 4.479 Spieler - im Schnitt sind die aktiven Spielerzahlen deutlich kleiner. Und offenbar hofft man auch nicht darauf, dass sich daran noch einmal etwas ändert. Statt nun weiter Geld in das Projekt zu stecken, deckelt man lieber die Verluste.
Die Steel-Hunters-Server werden für die nächsten 90 Tage online bleiben - bis zum 8. Oktober - und jeder Mech im Spiel wird für alle Spieler freigeschaltet, einschließlich einiger, die noch nicht öffentlich enthüllt wurden. Wer will, kann also noch mal richtig Gas geben, bis dann Schluss ist, denn die Unterstützung für benutzerdefinierte Spiele ist ebenfalls in Planung, "damit ihr mit euren Freunden spielen, Community-Matches einrichten und gemeinsam letzte Erinnerungen schaffen könnt". Ein "Abschiedsturnier" ist ebenfalls geplant. Genaures soll bald am Discord bekanntgegeben werden.
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Da bekomme ich ja schon vom Namen "interessante" Gefühle like
So viel Müll, der kopiert und rein zum Geldverdienen erstellt wird, .. und damit halt vielleicht doch am Spieler vorbei?
Dass es die Publisher immer noch nicht kapieren, dass die wenigsten Soieler Live Service Games wollen. Sollen die ihr Ding von mir aus auf Handys machen.
Aber die Beispiele, wo das Konzept auf Konsolen und PC's floppte, reichen wohl noch nicht? Das aktuellste Beispiel mit Turn 10 und Forza Motorsport ist ja da bisher nur das Ende der Fahnenstange. Seit Release lautete der Tenor: "wollen wir nicht". Es gab dazu einen Forenpost nach dem anderen: "baut doch bitte eine vernünftige Single Player Kampagne ein". T10 hörte nicht, das Spiel floppte und nun wurde das halbe Studio dicht gemacht - selbst schuld.
Concord lief nicht mal so lange und hat Sony viel Geld gekostet. Dass solche Beispiele keine Schule machen, wundert mich.
Aber wer da draus nicht lernt und sowas aus Geldgier den Spielern weiter aufzwängen will, soll untergehen. Der Markt regelt das und übrig bleiben dann die Entwickler und Publisher, die Qualität liefern. Das passt schon so.
So regelt sich die nächste Krise am Videospielmarkt quasi von selbst. Irgendwann lernen es die (übrig gebliebenen) Publisher schon noch.
Neue Shooter IPs werden es natürlich sehr schwer haben sich gegen CS2, CoD, oder Fortnite zu behaupten, nur Battlefield kann da noch mithalten.
Die Art von Spiel die ich weder kaufe noch sonst irgendwie unterstütze. Mir stinkt das Konzept zum Himmel. Entweder ich kaufe mit Einmalzahlung und spiele ein Leben lang, wenn ich Bock habe aber ich bezahle sicher kein Abo oder Ähnliches, was mich pro Spiel dauerhaft immer mehr kosten würde als der Einmalkauf inkl. anderen Nachteilen.
Mir ist es wirklich ein Rätsel wie die Spieler es geschafft haben, dass Firmen wie EA mittlerweile mehr Umsatz mit DLCs/Microtransaktionen machen als mit Vollpreistiteln. Fifa & Cs2 sei Dank mit ihren "Lootboxen." 🙈 Bzw. eher wundert mich ja wie viel Geld manche Leute bereit sind in F2P Games für "Glücksspiel" und optionalen Murks auf den Tisch zu legen, den man sich früher einfach freispielen konnte.
Im Grunde reagiert der Markt immer auf die Aktionen der Spieler. Von daher ist es gar nicht so verwunderlich, dass sich immer mehr an F2P & Mobile Games orientiert wird. Die Kuh scheint man, wenn man es richtig macht, jahrelang melken zu können für einen Bruchteil des Aufwands in Relation zu einem Vollpreistitel. Da allerdings die Märkte generell immer gesättigter werden, gehen auch viele Schüsse nach hinten los. Siehe die ganzen Entlastungen und Studuioschließungen der letzten Jahre.