"Elden Ring trifft auf The Witcher" in The Relic: First Guardian

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"Elden Ring trifft auf The Witcher" in The Relic: First Guardian
Quelle: Project Cloud Games

The Relic: First Guardian, ein koreanischer Action-RPG-Hoffnungsträger, kommt im Sommer 2026 für PC, PS5, Xbox und Switch 2 - mit Soulslike-Kampfsystem ohne Stamina-Verbrauch beim Angriff und über 70 einzigartigen Bossen.

Mit The Relic: First Guardian steht ein im DACH-Raum bislang vergleichsweise unbekannter Action-RPG-Hoffnungsträger aus Südkorea kurz vor dem Sprung auf den Gaming-PC: Der Soulslike-Titel des Entwicklerstudios Project Cloud Games sowie des britischen Publishers Perp Games soll laut Steam-Produktseite in etwa sieben Wochen für den PC, die Playstation 5, Xbox und Switch 2 erscheinen.

The Relict: First Guardian (1) Quelle: Project Cloud Games Bereits im Dezember 2025 hatte Creative Director Inhyuk Park das Action-Rollenspiel auf dem offiziellen Playstation-Blog ausführlich vorgestellt, ursprünglich war ein simultaner Release am 26. Mai 2026 angepeilt. Am 9. April 2026 dann aber eine Vollbremsung: Entwicklerteam und Publisher verschoben den Start ohne ein konkretes neues Datum auf "später diesen Sommer", um dem Team mehr Entwicklungszeit für den "Feinschliff" der semi-offenen Welt zu geben.

The Relict: First Guardian (2) Quelle: Project Cloud Games The Relict: First Guardian (3) Quelle: Project Cloud Games

Perp-Games-CEO Rob Edwards sprach von einem "höchst ambitionierten Titel, in den jahrelange harte Arbeit geflossen ist", welcher jetzt voraussichtlich bis spätestens Mitte Juli erscheinen wird. In The Relict: First Guardian trifft Soulslike auf ein Rollenspiel, ein Elden Ring auf The Witcher und doch sollte das Spiel an Alleinstellungsmerkmalen gemessen werden, so der Publisher.

The Relict: First Guardian Collector's Edition Quelle: Project Cloud Games Während Genre-Größen wie Elden Ring, Sekiro: Shadows Die Twice oder Lies of P den Ausdauer-Balken zur zentralen Ressource erheben, geht das südkoreanische Studio einen radikal anderen Weg: In The Relic: First Guardian verbraucht keine einzige Angriffsaktion Stamina. Das Spiel auf Basis der Unreal Engine 5 wählt einen vollständig alternativen Ansatz, wie Creative Director Inhyuk Park sagt.

Das macht The Relict: First Guardian anders:

  • Der Ausdauer-Pool ist ausschließlich für Verteidigung, Ausweichbewegungen und den knappen Moment zwischen Leben und Tod reserviert. Fähigkeiten wiederum laufen komplett über Abklingzeiten, Ressourcen-Management entfällt komplett.
  • Auf dieser Grundlage stehen fünf Waffentypen mit jeweils zwölf exklusiven Fertigkeitsbäumen zur Verfügung, die laut den Entwicklern in praktisch beliebiger Kombination zu individuellen Klassen verschmolzen werden können.
  • Auch beim Beute-System bricht das Action-RPG mit den Gepflogenheiten des Genres. Jede Waffe und jedes Rüstungsteil in der gesamten Spielwelt existiert exakt einmal: Duplikate, Staffelungen oder aufgewertete Varianten gibt es nicht.

Stattdessen erbt der Spieler mit jedem Fund ein Stück Geschichte: das letzte Schwert eines gefallenen Ritters, einen Schild als generationenalten Familienschwur, einen Zweihänder als letzte Hoffnung eines Heimkehrers, der nie zurückkam.

Verzicht auf klassische Stufenanstiege

Klassische Charakterstufen wurden ersatzlos gestrichen, die Progression läuft stattdessen über sogenannte "Relics" (Runen), von denen über 70 Stück mit jeweils einzigartigen passiven Effekten Skill-Verhalten, Kampftempo und Waffenstile zum Teil grundlegend umgestalten. Setting der gesamten Inszenierung ist Arsiltus, ein ehemals blühendes, inzwischen aber durch die Zerstörung des titelgebenden Großen Relikts in eine apokalyptische Landschaft verwandeltes Reich, das mit 70 Bossen aufwartet.

Monster, Märchen und koreanische Folklore

Jeder dieser Endgegner - etwa ein vor Hunger zum Monster gewordener Vater oder eine durch ein gebrochenes Versprechen verfluchte Seele - soll als ein eigenständiges Volksmärchen funktionieren, mit eigener Hintergrundgeschichte. Tonale Ankerpunkte sind erklärtermaßen weniger Soulslike-typischer Nihilismus als vielmehr ein ruhig erzähltes Märchen, "das ein Großvater einem Kind erzählt", so der Creative Director.

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Quelle: Project Cloud Games, Perp Games, IGN, Steam

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Brontomimo Freizeitschrauber(in)
        Elden Ring klingt besser als Souls-like da letztgenannteres abgedroschener rüberkommt. Ausserdem war Elden Ring ein riesiger kommerzieller Erfolg. Witcher ist (noch lol) der Open-World-Erzählwelt-Standard. Wir reden also von bloßem Marketing-Geklingel.
        Elden Ring war in mehrfacher Hinsicht klar schlechter als die Souls Trilogie, Witcher ähnliche Erzählkomplexität verlangt tausende verschachtelte Dialoge und Skripte, die mit Souls Action ab einem gewissen Punkt unvereinbar sind.
      • Von Brontomimo Freizeitschrauber(in)
        Elden Ring klingt besser als Souls-like da letztgenannteres abgedroschener rüberkommt. Ausserdem war Elden Ring ein riesiger kommerzieller Erfolg. Witcher ist (noch lol) der Open-World-Erzählwelt-Standard. Wir reden also von bloßem Marketing-Geklingel.
        Elden Ring war in mehrfacher Hinsicht klar schlechter als die Souls Trilogie, Witcher ähnliche Erzählkomplexität verlangt tausende verschachtelte Dialoge und Skripte, die mit Souls Action ab einem gewissen Punkt unvereinbar sind.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Ich liebe Witcher und vor allem Elden Ring war ein Hochgenuss. Das klingt daher tatsächlich nach einer sehr interessanten Mischung, die ich bis jetzt gar nicht auf dem Schirm hatte. Dank eures Artikels ist es direkt auf meiner Wunschliste gelandet. Je nachdem was die Tests sagen wird es gekauft oder fliegt wieder runter.
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Eldenring war cool, Witcher war cool, beide zusammen kann ich mir gut vorstellen. Wobei meine Frustrationsgrenze bei Eldenring deutlich überschritten wurde. Fasse ich nicht mehr an, wobei anschauen könnte man das ja mal..
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Auch wenn mich "souls-like" eher abschreckt (nicht mal unbedingt weils so "schwer" ist, sondern weil es nach "Schema F" klingt), den Titel behalte ich mal im Auge. Das Progressionssystem, die einzigartigen Items, die Lore, alles Ansätze die gut werden könnten.
        Mal sehen, danke für den Tipp.
        Auch wenn ich dieses Jahr mit Gothic und Outward 2 (Yay 😁) gut versorgt mit RPGs bin, rennt ja alles nicht weg, das nächste Kahr kommt sicher 🙂.
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