Steam-Rückblick 2025: Miese Zahlen für neu veröffentlichte Spiele
Der Steam-Rückblick 2025 ist verfügbar und gibt neben den ganz persönlichen Gaming-Vorlieben auch preis, was die Community als Ganzes im vergangenen Jahr gespielt hat. Für neue Spiele setzt sich ein Abwärtstrend fort.
So wie viele andere Plattformen und Dienste veröffentlicht auch Steam zum Jahresende seine Statistiken. Mit dem Steam Rückblick 2025 können Spieler ab jetzt ihre eigenen Spielgewohnheiten für das ablaufende Jahr begutachten. Der von Valve für jeden Nutzer individuell generierte Report gibt Aufschluss darüber, wie viele und welche Spiele man in den vergangenen zwölf Monaten gespielt hat, wann man sie gespielt hat und auf welcher Plattform bzw. mit welcher Eingabemethode man sie gespielt hat. Die ganz persönlichen Daten werden dabei in manchen Fällen auch denen der gesamten Steam-Spielerschaft gegenübergestellt. Diese Community-Daten zeichnen allerdings ein düsteres Bild für Neuerscheinungen. Und das nicht zum ersten Mal.
Neuerscheinungen haben zu kämpfen
So verraten die aktuellen Statistiken unter anderem, dass Spieler auf Steam etwa 40 Prozent ihrer Zeit mit Titeln verbringen, die mindestens acht Jahre oder sogar älter sind. Das kommt jedoch nicht allzu überraschend, denn Dauerbrenner wie DOTA 2 (2013), PUBG (2017) oder GTA 5 (2015) sind laut SteamDB seit Jahren in den Top 10 der meistgespielten Titel zu finden. Weitere 44 Prozent der Spielzeit aller Steam-Nutzer fließen zudem in Spiele, die zwischen einem und sieben Jahre alt sind. Hier zählen unter anderem Rust (2018), Nakara: Bladepoint, aber auch jüngere Titel wie etwa Delta Force (2024) oder Path of Exile 2 (2024) zu den populärsten Spielen.
Für Neuerscheinungen des aktuellen Jahres bleiben abzüglich zwei Prozent unklassifizierter Spielzeit demzufolge also nur noch mager erscheinende 14 Prozent. Schon vergangenes Jahr war die Situation ähnlich. 2024 entfielen 15 Prozent der Spielzeit auf brandneue Titel. Für neue Spiele wird es also zunehmend schwieriger.
Seasons, Events und Updates
Vor dem Hintergrund von modernen Multiplayer-Spielen, die mit jahrelangen Inhaltsupdates, Seasons und Events ihre Fans weit über ihr Erscheinungsjahr hinaus bei der Stange halten, ist das jedoch nicht allzu verwunderlich. Die bereits erwähnten DOTA 2 und PUBG sind gute Beispiele dafür. Zudem kommen jedes Jahr weitere solcher Live-Service-Games hinzu. 2025 waren es etwa Arc: Raiders und Battlefield 6. Zieht man zudem noch in Betracht, dass der durchschnittliche Steam-Nutzer laut des aktuellen Rückblicks 'nur' vier verschiedene Spiele im Jahr spielt, wird noch deutlicher, dass nicht viel Zeit für Neuerscheinungen übrig bleiben kann.
Dennoch gab es auch 2025 wieder etliche erfolgreiche Veröffentlichungen. Spiele wie Monster Hunter Wilds oder Hollow Knight: Silksong mit Höchstwerten an gleichzeitigen Spielern von knapp 1,4 Millionen bzw. 590.000 müssen sich nicht verstecken. Trotzdem lässt sich wohl festhalten, dass neue Spiele immer stärker um die Aufmerksamkeit und Zeit der Steam-Nutzer kämpfen müssen. Ob sich dieser Trend auch im nächsten Jahr fortsetzt, verrät dann spätestens in zwölf Monaten der Steam-Rückblick 2026.

Meine Regel ist normalerweise tatsächlich erst dann zu kaufen, wenn mindestens 50% Rabatt drauf sind. Ich hab z.B. jedes Assasins Creed Spiel nach so +5 Jahren mit irgendeiner Complete Edition gekauft. Sorry Ubisoft 😅
Dann wird man Games konsumieren wie Filme. Wo keine Sau sich ein "Alien" entgehenlässt, bloß weil die Effekte nicht mehr State Of The Art sind. Überhaupt: Jede Art von technischem Wow-Effekt ist immer von kurzfristiger Dauer. Danach will er wieder übertroffen werden. Sonst wird er zur Gewöhnung. Und Gewöhnung ist das Ende vom Ende...
Gerade die letzten Jahrgänge sind in einer Zeit aufgewachsen, in denen außergewöhnliche Artstyles und selbst Retrogeschichten im Zweifel mehr Hingucker sind. Sie kennen die perfekt animierten Bilder sowohl von Kino als auch von Games. In Serie.
Kein Wunder, dass Rockstar stetig mehr Moneten und Lebenszeit investieren, um noch mal eins draufzusetzen.
überschaubare spieleliste, täglich max4 std zeit.
mein genre ist scifi und aufbau sowie überlebenskampf aber mit story.
reine multiplayer sind sofort weg.
abo und seasonpass-geschichten das selbe.
letztes jahr also war hier enshroudet, return to moria nach dem update, kurz cityskyline und anno1701 angesagt, grossteils aber enshroudet und moria.
fails gab es auch:
dune und lastplague war kernschrott
aloft, nicht besonders schön, was nicht ausschlaggebend ist aber ansich zu kurz. halt beta. vieleicht vbieleicht wirds ja noch was dieses generierte game, vieleicht.......
für mehr war keine zeit
Und dann die Art und Weise wie man manipuliert wird Geld auszugeben. Ich glaube mindestens Unterbewusst stört das viele Leute, mich auf jeden Fall. Außerdem sind seit mindestens 15 Jahren Storys in Video Games immer schlechter geworden. Das Storytelling ist großteils Wirr und wenn ich direkt am Anfang schon denke "wen juckts?" habt ihr mich einfach nicht abgeholt.
Nur auf unfertige Baustellen und Betatesterei hat man verständlicherweise keinen Bock…. zum Vollpreis
Oder Cyberpunk 2077 anfangs...
Da warte ich auch lieber ab, bis das Game "fertig" ist, und es 30-50% günstiger
Bis dahin gerne mal eine Runde EVE online,UT ,Witcher3 oder Starwars Battlefront ...ist kultig und macht Spaß
AAA Games haben es sicher schwer - neben riesen Produktionskosten , die über den Endpreis wieder rein kommen sollten, geht der Trend oft weg von Grafikfeuerwerken.
Siehe Minecraft,Fortnite, Landwitschaftssimulator, LoL,Wow, Indie Games ... usw usw
Die oft gratis sind, optisch nicht on top , aber oft neues oder einaches Spielprinzip.
MMORPGs holen die laufenden Kosten über Abo Modelle herein. Das geht bei einen Stand alone Titel auch nicht.
Und auch Handygames machen Konkurrenz (was ich nicht ganz verstehe) zb Star Trek Fleet Command -
Menüchaos auf gefühlten 10cm² Bildschirm ... nja wers mag ...