Steam: Linux ist weiter im Aufwind und Windows dominiert

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Steam: Linux ist weiter im Aufwind und Windows dominiert
Quelle: Valve

Getrieben durch das Steam Deck und dessen Gaming-Betriebssystem SteamOS ist Linux auf der Spiele-Vertriebsplattform Steam weiter im Aufwind, doch Windows dominiert die Gunst der Spieler nach wie vor deutlich.

Getrieben durch das Steam Deck und dessen Gaming-Betriebssystem SteamOS ist das quelloffene freie Betriebssystem Linux auf der Spiele-Vertriebsplattform Steam weiter im Aufwind, doch Windows dominiert in der Gunst der Spielerschaft nach wie vor deutlich, wie aus der neuesten Steam-Hard- & Softwareumfrage hervorgeht.

Nitrux 3.5: Spieler sollten sich diese Linux-Distribution ansehen

Linux nimmt erfolgreich die Zweiprozenthürde

Wie die Auswertungen der Website GamingOnLinux, die auf den Ergebnissen der neuesten Steam-Hard- & Softwareumfrage aus dem Mai 2024 basieren, visualisieren, hat sich Linux mittlerweile nachhaltig oberhalb der Zweiprozenthürde etabliert und notiert im Mai auf einem Rekordhoch von 2,32 Prozent. In den Monaten zuvor scheiterte das freie Betriebssystem knapp an der Hürde von 2 Prozent.

Linux Quelle: GamingOnLinux Das mit Abstand erfolgreichste und damit am meisten vertretene freie Betriebssystem ist wie erwartet SteamOS, welches auf 45 Prozent (+3 Prozent), gefolgt von Arch Linux, welches die Basis für Valves Gaming-Betriebssystem darstellt.

  • SteamOS Holo 64 bit 45.34% +3.01%
  • Arch Linux 64 bit 7.90% -0.34%
  • Freedesktop SDK 23.08 (Flatpak runtime) 64 bit 6.05% +0.04%
  • Ubuntu 22.04.4 LTS 64 bit 4.76% -1.37%
  • Linux Mint 21.3 64 bit 4.23% -0.16%
  • Manjaro Linux 64 bit 3.18% -0.19%
  • Ubuntu Core 22 64 bit 2.62% +2.62%
  • Pop!_OS 22.04 LTS 64 bit 2.57% +2.57%
  • Other 23.98% -5.55%

Dennoch ist die Dominanz von Windows auf Steam ungebrochen. Das Betriebssystem aus Redmond kommt dabei auf einen Marktanteil von 96 Prozent auf Steam, wobei Windows 10 mit 50 Prozent nach wie vor auf Platz 1 von Windows 11 liegt, das momentan auf rund 46 Prozent der Systeme installiert ist. In der aktuellen Gesamtwertung sieht die Verteilung unter den Spielern wie folgt aus:

  • Windows: 96,21 Prozent
  • Linux: 2,32 Prozent
  • macOS: 1,47 Prozent

Gerade auf dem Desktop hat Linux als Gaming-Betriebssystem nach wie vor einen sehr langen Weg vor sich, macht mit Gaming-Distributionen wie Nobara Linux 39, ChimeraOS 45 und Nitrux 3.5 aber immer weitere Fortschritte.

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Quelle: GamingOnLinux, Valve

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    • Kommentare (35)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DaStash
        Für Unternehmen ist Support alles und wer im Unternehmensbereich mit Libre Office und CO professionell gearbeitet hat der weiß einfach die Office Suite zu schätzen. Dazu gibt es dann viele professionelle SW gar nicht oder nur in nicht ausreichenden Alternativen, sie Adobe CLoud, diverse 3d Programme, Musikprogramme und CO. Wie sieht es denn so mit CAD aus etc.?
        Was hat das mit meiner Aussage zu tun?
        Zitat von DaStash
        Wenn sich etwas seit 30 Jahren etabliert geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass sich in nächster Zeit etwas ändert. Linux hat das Momentum schon mehrfach gehabt und verstreichen lassen, die Gründe sind mannigfaltig und wurden schon zu genüge aufgezeigt.
        Du siehst irgendwie nur die Spitze des Eisbergs und schließt davon auf den Rest. In 30 Jahren ist extrem viel passiert. Es haben sich vor allem auch Rahmenbedingungen geändert, die auch dazu beitragen, dass Open Source wichtiger wird.
        Zitat von DaStash
        Eben. Der Benefit für "Normalos" hält sich einfach zu sehr in Grenzen, wenn überhaupt vorhanden und bei Unternehmen genau so. Aufwand/Nutzen, ganz einfach und der Benefit müsste schon sehr deutlich ausfallen, dass sich ein Ökosystemwechseln nur ansatzweise lohnt und das sehe ich bei Linux nicht, weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart oder aber in der Zukunft.
        Geht irgendwie auch an der Aussage vorbei. Es ging darum, dass die Verfügbarkeit von kostenloser Software auf einer Plattform dieselbe angeblich unattraktiv für kommerzielle Anbieter macht. Aber mal abgesehen davon, kann der Normalo ja machen, was er will. Er ist ja schließlich nur für sich selbst verantwortlich. Unternehmen und Behörden könnten es aber mit steigenden Datenschutzanforderungen zunehmend schwer haben, nachzuweisen, dass die Daten, für die sie verantwortlich sind, sicher sind. Aber auch da kommt es wieder auf das Unternehmen und den Zweig des Unternehmens an. Es wird ja nicht überall mit Kundendaten hantiert. Die können ja dann auf sicheren Systemen liegen, die entsprechend vor den unsicheren abgeriegelt sind.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DaStash
        Für Unternehmen ist Support alles und wer im Unternehmensbereich mit Libre Office und CO professionell gearbeitet hat der weiß einfach die Office Suite zu schätzen. Dazu gibt es dann viele professionelle SW gar nicht oder nur in nicht ausreichenden Alternativen, sie Adobe CLoud, diverse 3d Programme, Musikprogramme und CO. Wie sieht es denn so mit CAD aus etc.?
        Was hat das mit meiner Aussage zu tun?
        Zitat von DaStash
        Wenn sich etwas seit 30 Jahren etabliert geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass sich in nächster Zeit etwas ändert. Linux hat das Momentum schon mehrfach gehabt und verstreichen lassen, die Gründe sind mannigfaltig und wurden schon zu genüge aufgezeigt.
        Du siehst irgendwie nur die Spitze des Eisbergs und schließt davon auf den Rest. In 30 Jahren ist extrem viel passiert. Es haben sich vor allem auch Rahmenbedingungen geändert, die auch dazu beitragen, dass Open Source wichtiger wird.
        Zitat von DaStash
        Eben. Der Benefit für "Normalos" hält sich einfach zu sehr in Grenzen, wenn überhaupt vorhanden und bei Unternehmen genau so. Aufwand/Nutzen, ganz einfach und der Benefit müsste schon sehr deutlich ausfallen, dass sich ein Ökosystemwechseln nur ansatzweise lohnt und das sehe ich bei Linux nicht, weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart oder aber in der Zukunft.
        Geht irgendwie auch an der Aussage vorbei. Es ging darum, dass die Verfügbarkeit von kostenloser Software auf einer Plattform dieselbe angeblich unattraktiv für kommerzielle Anbieter macht. Aber mal abgesehen davon, kann der Normalo ja machen, was er will. Er ist ja schließlich nur für sich selbst verantwortlich. Unternehmen und Behörden könnten es aber mit steigenden Datenschutzanforderungen zunehmend schwer haben, nachzuweisen, dass die Daten, für die sie verantwortlich sind, sicher sind. Aber auch da kommt es wieder auf das Unternehmen und den Zweig des Unternehmens an. Es wird ja nicht überall mit Kundendaten hantiert. Die können ja dann auf sicheren Systemen liegen, die entsprechend vor den unsicheren abgeriegelt sind.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von empy
        Kann man doch. Und dann gibt es natürlich noch das Szenario, in dem Unternehmen mit offener Software richtig Geld sparen können.
        Für Unternehmen ist Support alles und wer im Unternehmensbereich mit Libre Office und CO professionell gearbeitet hat der weiß einfach die Office Suite zu schätzen. Dazu gibt es dann viele professionelle SW gar nicht oder nur in nicht ausreichenden Alternativen, sie Adobe CLoud, diverse 3d Programme, Musikprogramme und CO. Wie sieht es denn so mit CAD aus etc.?

        Wenn sich etwas seit 30 Jahren etabliert geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass sich in nächster Zeit etwas ändert. Linux hat das Momentum schon mehrfach gehabt und verstreichen lassen, die Gründe sind mannigfaltig und wurden schon zu genüge aufgezeigt.
        Zitat von empy
        Gibt es unter Windows doch auch.
        Eben. Der Benefit für "Normalos" hält sich einfach zu sehr in Grenzen, wenn überhaupt vorhanden und bei Unternehmen genau so. Aufwand/Nutzen, ganz einfach und der Benefit müsste schon sehr deutlich ausfallen, dass sich ein Ökosystemwechseln nur ansatzweise lohnt und das sehe ich bei Linux nicht, weder in der Vergangenheit, noch in der Gegenwart oder aber in der Zukunft.

        MfG
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Quake2008
        Aber Linux kann im Mainstream nur zum Ersatz werden, wenn Unternehmen damit richtig Geld verdienen können.
        Kann man doch. Und dann gibt es natürlich noch das Szenario, in dem Unternehmen mit offener Software richtig Geld sparen können.
        Zitat von Quake2008
        Und es gibt für viele Anwendungsfälle kostenlose Software da ist der Reiz was kostenpflichtiges anzubieten nicht gegeben.
        Gibt es unter Windows doch auch.
      • Von Quake2008 Volt-Modder(in)
        Zitat von Penman
        Kommt auf die Community an. Debian ist da sehr strikt mit ihren Repos, haben aber auch non-free Treiber und Firmwares. Ubuntu (basiert auf Debian) bietet an, Dinge mit unveröffentlichtem Code zu installieren.

        Und Arch Linux hat das AUR. Da gibt es einige -bin Releases. Entweder, weil man sich die Compile Zeit spart oder weil nur Binaries veröffentlicht wurden. Ich nutze auch proprietäre Software. Steam würde auch darunter fallen.

        Am Ende hindert dich niemand daran, irgendwelche Skripte selbst auszuführen, die dir Binaries runterladen und nach /usr/bin packen oder besser ein Paket über deinen Paketmanager installieren. Oder du nutzt Flatpack, um die Dependencies auf deinem System abzukoppeln. Eine Distribution zeichnet sich nicht nur durch bestimmte Konfgurationen aus sondern auch durch abgestimmte Abhängigkeiten. Da geht gerne mal einiges zu Bruch, wenn man nur die libc aktualisieren würde.

        Grundsätzlich sehr zu begrüßen, dass Linux mehr Aufwind bekommt. Windows wird wirklich mit jedem Jahr beschissener.
        Ich sehe schon hab meinen Gedanken falsch formuliert.

        Im grunde ging es mir nur darum das die Community so verbissen an Ihrem Open Source Gedanken hält, dass kann natürlich Unternehmen abschrecken. Steam in der richtung ist in Privat besitz und der Gabe möchte sich auch unabhängig von MS positionieren.

        Klar gibt es Steam und auch andere Sachen die laufen.

        Aber Linux kann im Mainstream nur zum Ersatz werden, wenn Unternehmen damit richtig Geld verdienen können.

        Und es gibt für viele Anwendungsfälle kostenlose Software da ist der Reiz was kostenpflichtiges anzubieten nicht gegeben.

        Man sieht es am Apple Store vs GooglePlay Store.
      • Von Penman PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Quake2008
        Was mich an Linux Community stört, dass alles auf Krampf Open Source sein muss.

        Wo liegt das Problem auch kommerzielle Software nutzen zu können.
        Kommt auf die Community an. Debian ist da sehr strikt mit ihren Repos, haben aber auch non-free Treiber und Firmwares. Ubuntu (basiert auf Debian) bietet an, Dinge mit unveröffentlichtem Code zu installieren.
        Zitat


        Main – Canonical-supported free and open-source software.
        Universe – Community-maintained free and open-source software.
        Restricted – Proprietary drivers for devices.
        Multiverse – Software restricted by copyright or legal issues.

        Und Arch Linux hat das AUR. Da gibt es einige -bin Releases. Entweder, weil man sich die Compile Zeit spart oder weil nur Binaries veröffentlicht wurden. Ich nutze auch proprietäre Software. Steam würde auch darunter fallen.

        Am Ende hindert dich niemand daran, irgendwelche Skripte selbst auszuführen, die dir Binaries runterladen und nach /usr/bin packen oder besser ein Paket über deinen Paketmanager installieren. Oder du nutzt Flatpack, um die Dependencies auf deinem System abzukoppeln. Eine Distribution zeichnet sich nicht nur durch bestimmte Konfgurationen aus sondern auch durch abgestimmte Abhängigkeiten. Da geht gerne mal einiges zu Bruch, wenn man nur die libc aktualisieren würde.

        Grundsätzlich sehr zu begrüßen, dass Linux mehr Aufwind bekommt. Windows wird wirklich mit jedem Jahr beschissener.
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