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Steam Machine: Valve sieht kaum günstigere Gaming-PCs - Entwickler im Interview
Valve spricht im Interview über den hohen Preis der Steam Machine, die Zielgruppe und offene Baustellen bei SteamOS. Dabei geht es auch um Windows, Anti-Cheat und 8 GiByte VRAM.
Kürzlich hatten PCGH und PC Games die einmalige Gelegenheit, rund eine halbe Stunde mit Lawrence Yang und Yazan Aldehayyat von Valve zu sprechen. Yang arbeitet bei Valve im Bereich UX und Product Design an Steam und Steam Deck, Aldehayyat ist Hardware-Ingenieur bei Valve. Thema des Gesprächs war die neue Steam Machine, die Valve als kompakten SteamOS-PC zwischen klassischem Gaming-Rechner und Wohnzimmergerät positioniert. Nach unserem Test, möchten wir Ihnen die Antworten seitens Valve nicht länger vorenthalten. Es ging unter anderem um den Preis, die Zielgruppe, Dual Boot, Anti-Cheat und die Entscheidung für 8 GiByte Grafikspeicher.
PC Games: Der Preis der Steam Machine fällt höher aus, als es sich viele erhofft hatten. Wie kam es dazu?
Yazan Aldehayyat: Als wir anfingen, an der Steam Machine zu arbeiten, hatten wir natürlich gehofft, dass wir sie preislich attraktiver positionieren können. Damit sie zugänglicher für die Menschen bleibt, die ein kleineres Budget haben oder die einfach mehr auf den Preis achten. Das war während des gesamten Entwicklungsprozesses ein wirklich wichtiger Punkt. All unsere Entscheidungen hinsichtlich Leistung, Formfaktor und Funktionsumfang mussten zu unserem Ziel passen, einen sehr attraktiven Preis zu erreichen.
Aber ganz ehrlich: Wir hatten zwar mit einigen Herausforderungen bei der Versorgung mit Speicher und Speichermedien gerechnet, aber wir hätten wirklich nicht erwartet, dass es so ernst werden würde. Ich glaube, das Ausmaß der Preissteigerungen bei diesen Komponenten war tatsächlich nicht abzusehen. Habt ihr unsere Preiserhöhungen für das Steam Deck mitbekommen? Ich denke, das zeigt ganz gut, in welcher Größenordnung unsere Kosten wirklich gestiegen sind.
Und die Steam Machine hat mehr Speicher, daher ist sie davon noch stärker betroffen. Aber wie ich bereits sagte, waren wir uns dieses Problems schon ziemlich früh bewusst. Wir hatten also interne Preisziele, die wir aber nie offiziell gemacht haben. Denn es war wirklich schwer, genau vorherzusagen, wie stark man den Preis am Ende wirklich anheben muss.
Der Preis ist letztendlich so gestiegen, wie ihr es schon beim Steam Deck gesehen habt. Und am Steam Deck hat sich ja nichts geändert! Da geht es also wirklich nur um die Kostensteigerung für die Komponenten. Und das kann man so im Grunde auch für die Steam Machine hochrechnen.
PC Games: Und persönlich gefragt: Sind Sie enttäuscht darüber, wie sich der Markt in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat und wie sich das direkt auf Sie als Ingenieure und Designer auswirkt?
Yazan Aldehayyat: Wir sind in dem Sinne enttäuscht, da wir möchten, dass unsere Hardware für möglichst viele Menschen zugänglich ist. Wir wollen, dass sich möglichst viele Menschen das Gerät leisten können. Das ist unser Ziel.
Als Menschen und als Ingenieure wollen wir möglichst viele Leute glücklich machen und das Gerät so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen. Uns ist bewusst, dass bei diesem Preis leider einige potenzielle Käufer ausgeschlossen werden. Das enttäuscht uns. Wir hätten es deutlich bevorzugt, wenn der Preis niedriger wäre und mehr Menschen das Gerät kaufen könnten. Gleichzeitig sehen wir den Wert der Steam Machine weiterhin. Wer einen Gaming-PC kaufen möchte, bekommt unserer Ansicht nach ein sehr konkurrenzfähiges Gesamtpaket bei Preis, Funktionsumfang, Qualität und Leistung. Für den Gaming-PC-Markt halten wir den Vergleich weiterhin für sehr stark.
Wenn jemand das Budget dafür schlicht nicht hat, dann hat diese Person in diesem Preisbereich vermutlich auch kein Budget für einen echten Gaming-PC. Wir sind also enttäuscht, dass das Gerät nicht günstiger, zugänglicher und erschwinglicher ist. Gleichzeitig sind wir weiterhin stolz auf das, was wir bei Qualität und Leistung erreicht haben. Auch bei diesem Preis halten wir die Steam Machine im Vergleich zu anderen Angeboten für sehr aggressiv bepreist.
Steam Machine
PC Games: Und nur hypothetisch: Was passiert, wenn die Preise in ein oder zwei Jahren plötzlich wieder sinken? Wäre es dann eine Option, die Preise für Steam Deck und Steam Machine zu senken? Oder ist das aktuell weitgehend festgelegt?
Lawrence Yang: Wir werden uns immer anschauen, was wir in dieser Hinsicht tun können. Unser Ziel mit Hardware ist es, Spiele unterhaltsamer zu machen und den Menschen mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Steam-Spiele zu spielen. Es geht nicht darum, einen sehr großen Gewinn zu erzielen. Wenn es deutlich mehr Marge gibt, wollen wir diese auf irgendeine Weise weitergeben.
Wenn wir das mit den Verkaufszahlen des Steam Deck vergleichen: Soweit ich weiß, ist das Steam Deck auch nach der Preiserhöhung praktisch ständig ausverkauft. Sie liefern immer wieder neue Geräte aus. Haben Sie Auswirkungen auf die Verkaufszahlen gesehen? Oder haben die Käufer auf die Preiserhöhung reagiert?
Die Nachfrage ist weiterhin stark. Ich denke, es ist noch etwas zu früh für einen Vergleich. Wir waren eine Zeit lang ausverkauft, entsprechend gab es aufgestaute Nachfrage. Die Nachfrage, die wir aktuell sehen, ist sehr stark. Wir müssen aber abwarten, um das tatsächliche Ausmaß zu verstehen.
Angebot und Nachfrage sind natürlich real. Je höher der Preis ist, desto weniger Verkäufe wird man sehen. Das sehen wir im Moment allerdings noch nicht, eben wegen dieser aufgestauten Nachfrage. Es wird Zeit benötigen, bis wir die Auswirkungen wirklich einschätzen können.
PC Games: Manche Nutzer würden die Steam Machine vielleicht gern auch als Hauptrechner verwenden. Daraus ergibt sich unter anderem die Frage: Gibt es einen Plan oder eine Möglichkeit, das Gerät als Dual-Boot-System einzurichten, um sowohl Windows als auch SteamOS nutzen zu können?
Lawrence Yang: Diese Funktion ist derzeit nicht in SteamOS integriert. Sie steht auf unserer Liste, zusammen mit vielen anderen Dingen, etwa einer einfacheren Installation von SteamOS. Wir wissen aber, dass viele Kunden Dual Boot wirklich wollen. Wir haben Community-Lösungen gesehen, die genau das ermöglichen, und wir halten das für gut. Es ist ein PC, also können die Nutzer damit machen, was sie möchten. Dual Boot ist über externe Medien möglich. Die größte Einschränkung besteht derzeit darin, dass zwei Betriebssysteminstallationen nicht auf demselben Laufwerk liegen können. Man könnte aber beispielsweise einen USB-Stick oder eine USB-Festplatte verwenden.
PC Games: Ja, ich habe auf Steam gesehen, dass einige das über die SD-Karte machen.
Yazan Aldehayyat: Ja, über SD-Karte war das möglich. SD-Karten sind für Betriebssysteme allerdings sehr langsam. Bei einer Steam Machine kann eine USB-3-Festplatte heutzutage, besonders mit Gen 2, sehr schnell sein. Wer auf der Steam Machine Dual Boot nutzen möchte, für den ist das derzeit vermutlich die beste Option.
Von derselben SSD zu booten, ist schwieriger, auch wegen der technischen Einschränkung. Aber grundsätzlich hindert niemand die Nutzer daran, Dual Boot über eine externe Festplatte einzurichten.
Quelle: PC Games Hardware
Größenvergleich: Steam Machine vs. RTX 5090
PC Games: Als ich meinen Kollegen erzählt habe, dass ich mit Ihnen sprechen kann, kamen praktisch alle sofort mit derselben Bitte: Frag nach Easy Anti-Cheat. Besteht eine Möglichkeit, Anti-Cheat-Verfahren auf der Steam Machine verfügbar zu machen? Können Sie dazu etwas sagen?
Lawrence Yang: Wir arbeiten kontinuierlich daran. Wir arbeiten mit allen wichtigen Anti-Cheat-Anbietern zusammen. Für Entwickler, die Anti-Cheat unter Linux unterstützen möchten, gibt es Lösungen. Es liegt letztlich am jeweiligen Entwickler, diese Unterstützung zu aktivieren.
Es gibt entsprechende Lösungen. Etwas schwieriger ist es bei mobilen Geräten, besonders unter Linux. Aber es ist ein Thema, an dem wir weiterarbeiten. Wir wissen, dass es viele Spiele gibt, die Nutzer auf Steam Deck und Steam Machine spielen möchten.
PCGH: In unseren Messungen werden 8 GiByte VRAM bei hohen Presets schnell knapp, teilweise sogar bei mittleren Presets. Ist das ein Fehler? Arbeiten Sie daran, dass die Presets besser passen? Und warum haben Sie sich bei der Steam Machine für 8 GiByte Grafikspeicher entschieden? Lag das an den aktuellen Preisen?
Yazan Aldehayyat: Die Entscheidung, 8 GiByte VRAM im Steam-Chip zu verbauen, fiel tatsächlich sehr früh, lange bevor überhaupt über Lieferengpässe gesprochen wurde. Wie gesagt, wollten wir die Steam Machine sehr aggressiv bepreisen und für viele Menschen zugänglich machen. Sie sollte preislich konkurrenzfähig sein. Deshalb haben wir uns für 8 GiByte entschieden.
Außerdem glauben wir, dass 8 GiByte für die meisten Spiele bei 1.920 × 1.080 Pixeln mit hohen oder mittleren Einstellungen ausreichen. Rückblickend halten wir diese Entscheidung sogar für sehr wichtig. Ich bin froh, dass wir nicht mehr als 8 GiByte verbaut haben, weil wir sonst heute in einer deutlich schlechteren Position wären.
Zu Ihrem Punkt: Sie haben recht. Bei hohen Presets kann der VRAM ausgehen. Realistisch betrachtet dürfte man bei der Leistungsklasse von GPU und CPU der Steam Machine aber vermutlich nicht auf maximalen Einstellungen zielen. Eher sollte man mit 1.920 × 1.080 oder 2.560 × 1.440 Pixeln arbeiten und dann Upscaling nutzen.
Quelle: PC Games Hardware
Raff sieht die 8 GiByte VRAM kritisch.
Gleichzeitig arbeiten wir daran, das VRAM-Management und unseren VRAM-Manager zu verbessern. Eine der Änderungen, die wir noch nicht angekündigt haben, die aber bald kommt: Wir werden aggressiver dabei sein, alle nicht zum Spiel gehörenden Daten aus dem VRAM zu entfernen. Selbst die Daten des Steam-Overlays werden dann beispielsweise im Systemspeicher liegen, nicht im VRAM.
Wenn man während eines Spiels das Overlay öffnet, kann es dann möglicherweise kurz ruckeln. Das liegt daran, dass diese Daten im Systemspeicher liegen sollen und nicht im VRAM. Der VRAM soll möglichst für das Spiel selbst verfügbar bleiben.
Außerdem arbeiten wir daran, Fälle besser abzufangen, in denen dem System der VRAM ausgeht. Daten sollen dann zwischen VRAM und Systemspeicher hin- und hergeschoben werden können. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Leistung, soll aber Instabilität vermeiden.
Lawrence Yang: Einige dieser Updates wurden bereits ausgeliefert. Vor ein paar Tagen haben wir in einer Beta die aktuelle SteamOS-Beta mit einigen dieser VRAM-Verbesserungen aktualisiert, damit mehr Speicher verfügbar ist. Wenn Sie in den vergangenen Tagen nicht aktualisiert haben, würde ich das noch einmal prüfen. Darüber hinaus kommt ein Raytracing-Update, das die Leistung verbessern soll. Außerdem können wir sagen, dass wir gemeinsam mit AMD daran arbeiten, FSR 4 offiziell auf der Steam Machine zu unterstützen. Das wird die Bildqualität des Upscalers deutlich verbessern. Einen Termin können wir derzeit aber noch nicht nennen.
PC Games: Gibt es bereits ein Verified-Programm für das Steam Deck? Werden Nutzer ähnliche Informationen für die Steam Machine auf der Store-Seite von Spielen sehen, oder wie gehen Sie damit um?
Lawrence Yang: Ja, es wird auch ein Steam-Machine-Verified-Programm geben, ähnlich wie beim Steam Deck. Wenn man auf einer Steam Machine den Store öffnet, sieht man bei Spielen, die für die Steam Machine verifiziert sind, ein grünes Häkchen.
Der Vorteil ist: In vielerlei Hinsicht ist die Steam Machine einfach ein deutlich stärkeres Steam Deck mit weniger Einschränkungen. Deshalb können wir viele der gleichen Testdaten nutzen. In manchen Fällen werden wir zusätzliche Tests für die Steam Machine durchführen. Was wir unseren Partnern und Entwicklern gesagt haben: Wenn ein Spiel Deck Verified ist, ist es auch Machine Verified.
In vielen Fällen laufen diese Spiele auf der Steam Machine einfach deutlich besser, weil mehr Leistung vorhanden ist. Wenn ein Spiel wegen Leistungsproblemen nicht Deck Verified ist, testen wir es auf der Steam Machine erneut. In vielen Fällen erledigt sich das Problem dort durch die zusätzliche Leistung.
Das Programm wird zusammen mit der Steam Machine verfügbar sein. Für unsere Partner gibt es bereits Dokumentationen zu den Kriterien. Diese sind sehr einfach gehalten.
PC Games: Noch eine kleinere Frage zu den generalüberholten Steam-Deck-Geräten, die Sie verkauft haben. Ich sehe, dass diese aktuell ausverkauft sind. Gibt es einen ähnlichen Prozess für die Steam Machine, oder wird es einen geben, falls das relevant wird?
Lawrence Yang: Ja. Ein großer Teil unserer Hardware-Philosophie lautet: Je mehr Nutzen und Wert Kunden aus diesen Geräten ziehen können, desto besser. Es wird also einen Refurbished- und RMA-Prozess geben. Außerdem werden wir mit iFixit zusammenarbeiten, auch für Nutzer, die die Steam Machine selbst warten möchten. Das alles ist vorgesehen.
Quelle: PC Games Hardware
Die Steam Machine gibt es mit drei verschiedenen Fronten.
PCGH: Gibt es Leistungsunterschiede zwischen Gaming Mode und Desktop Mode? Wir haben ausschließlich im Desktop Mode getestet.
Yazan Aldehayyat: Manchmal gibt es Unterschiede. Sie sollten nicht groß sein, aber man bekommt wahrscheinlich mehr Fps. Es ist nicht zu 100 Prozent identisch, auch wenn es eigentlich identisch sein sollte. Es gab definitiv Fälle mit Unterschieden, vor allem abhängig davon, ob ein Spiel im Fenstermodus oder im Vollbildmodus läuft. Ich müsste Pierre-Loup [Griffais] fragen, ob er konkrete Beispiele nennen kann. Wir testen viel im Gaming Mode. Zu den genauen Unterschieden beim Spielen müssten wir Ihnen noch detaillierter antworten.
PCGH: Und weil Sie gesagt haben, dass die Steam Machine auf Komfort und Ähnliches ausgelegt ist: Wird ein durchschnittlicher Spieler jemals gezwungen sein, in den Desktop Mode zu wechseln, etwa um Updates zu installieren?
Lawrence Yang: Unser Ziel mit SteamOS ist seit dem Steam Deck Teil des Leistungsversprechens: Es ist ein PC, ohne dass man sich um all die kleinteiligen Dinge kümmern muss, die normalerweise zu einem PC gehören.
Man muss sich nicht darum kümmern, Grafiktreiber zu installieren oder auf eine Webseite zu gehen und ein Update herunterzuladen. Das ist alles integriert. Wenn es ein Update gibt, weisen wir darauf hin, und man drückt einen Knopf. Dann läuft es von selbst.
Wir sagen den Leuten bei allen unseren Produkten, besonders bei Geräten wie Steam Deck und Steam Machine: Es werden fortlaufend neue Funktionen und Updates ausgeliefert. Wir sehen das Feedback der Community. Es ist eines dieser Dinge, die einfach besser werden.
PCGH: Für wen ist die Steam Machine eigentlich gedacht? Ich bin es gewohnt, auf einem deutlich stärkeren PC zu spielen. Ich glaube also, die Steam Machine ist nicht für Leute wie mich gedacht.
Lawrence Yang: Das ist genau das, was wir vorhin meinten. Wir sehen die Steam Machine als einen Teil des PC-Ökosystems. Der Markt hat sich in gewisser Weise lange an Menschen gerichtet, die mehr Leistung wollen. Wer bereit ist, mehr zu zahlen und mehr Leistung möchte, hat viele Optionen, besonders in höheren Preisbereichen.
Am anderen Ende, also bei preisbewussteren Nutzern, die mit geringerer Leistung auskommen, gibt es unserer Ansicht nach weniger Optionen, vor allem bei Fertigsystemen. Das ist ein Grund, warum wir dieses Leistungsziel gewählt haben. Wir hatten den Eindruck, dass dieser Teil des Marktes unterversorgt ist.
Selbst bei einem Preis von 1.050 US-Dollar, also in den USA, halten wir das Gerät in dieser Klasse weiterhin für eines der besseren Angebote. Im Einstiegsbereich mit niedrigerem Leistungsniveau ist die Lage etwas anders. Fertigsysteme in dieser Preisklasse sind in gewisser Weise selten und schwierig, besonders bei diesem Leistungsniveau. Genau dafür wurde die Steam Machine entwickelt.
Quelle: PC Games Hardware
Banana for scale
PC Games: Wenn man auf die Steam-Hardware-Umfrage schaut, spielen viele Nutzer nicht auf High-End-Systemen oder in 4K. War genau diese typische Steam-Nutzung ein Grund für die Spezifikationen der Steam Machine?
Lawrence Yang: Genau das wollte ich gerade sagen: Ein Teil dessen, was in die Auswahl der Spezifikationen der Steam Machine eingeflossen ist, war die Frage, wie unsere Zielgruppe aussieht und wie viele Nutzer tatsächlich PCs verwenden, die leistungsfähiger oder weniger leistungsfähig sind. Im Großen und Ganzen verwenden die meisten Menschen PCs, die weniger leistungsfähig sind als die Steam Machine. Deshalb glauben wir, dass sie auch in dieser Hinsicht zu vielen Nutzern passt. Beides ist natürlich völlig legitim. Das ist das Gute am PC-Ökosystem: Man hat Optionen.
Wenn 4K mit 60 oder 120 Fps für Sie wichtig ist, gibt es dafür Optionen. Wenn Ihnen das nicht unbedingt wichtig ist, sondern Sie eher Wert auf ein kleineres, leiseres und günstigeres System legen, dann werden Sie bei der Steam Machine fündig. Wir glauben aber, dass sie den meisten Menschen gerecht werden kann.
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Was Leistung anbelangt ist mein HTPC etwa so schnell wie eine Steam Machine und ich kann meine Spiele komfortabel damit zocken. Ich konnte am Deck auch meine Spiele zocken und das hat im Vergleich überhaupt keine Leistung. (^^)
Für ein Doom:TDA oder Oblivion:Remastered ist die Steam Machine nicht geeignet, dafür ist mein 98X3D/9070XT System zu langsam und das hat deutlich mehr Geld gekostet.
Ich denke, man muss da einfach mit der richtigen Erwartungshaltung ran gehen. Wer auf Biegen und Brechen Cyberpunk zocken möchte, für den ist das Ding einfach nicht gemacht.
Aber ich hab gaming PC, den kann ich aber nicht beim TV neben der XBOX und PS5P stellen.
Ich mag halt aus der Couch zocken....
Daher hab ich mich erstmal auf die Warteliste gesetzt und hoffe bekomm morgen gute Nachricht.
PS: Wo für geht man arbeiten
-Sorry, aber klingt eher nach verzweifelten Ausreden, damit es nicht zu sehr als Abzocke rüberkommt.
Weder ist die SM konkurrenzfähig, noch kann sie sich am PC-Markt mit irgendwas vergleichen.
Schon gar nicht mit Gaming, dafür sind die Komponenten einfach nur, na ja, Schrott.
Z.B. der Acer Nitro 20-101, 200,- € günstiger und zudem wirklich "Gaming".
"Wenn jemand das Budget dafür schlicht nicht hat, dann hat diese Person in diesem Preisbereich vermutlich auch kein Budget für einen echten Gaming-PC. Wir sind also enttäuscht, dass das Gerät nicht günstiger, zugänglicher und erschwinglicher ist. Gleichzeitig sind wir weiterhin stolz auf das, was wir bei Qualität und Leistung erreicht haben."
Erreicht? Was denn?
Eine 3 Jahre alte Mobile-CPU, mit einer 3 Jahre alten und zudem in der Leistung beschnittenen GPU zu paaren
und diese Fossilien zu einem Wucherpreis anzubieten?
Ja, das ist schon eine Leistung, weiß aber nicht, ob man darauf "stolz" sein kann.
Eher Dreistigkeit, aber wenn man von so einem Haufen Elektronikschrott spricht
und dabei das Wort "Leistung" benutzt, DAS ist schon wirklich eine Leistung.
Denn, noch mal, es wurde NICHTS entwickelt, konzipiert, oder erfunden.
Lediglich 3 Jahre alte Komponeneten für einen günstigen Preis eingekauft,
zusammengebaut und mit einem Aufschlag von 100% auf den Markt geworfen.
Jetzt merkt man Gegenbwind, wegen der versuchten Abzocke und windet sich.
Mir fällt bei so viel Realitätsverweigerung und Kritikresistenz nur noch eine polnische Enklave
im Mittelmeerraum ein, die das toppt.
Zudem haben sie zumindest Leistung erbracht mit der Umsetzung: sehr klein, sehr geringe Leistungsaufnahme, flüsterleise und laut Tests auch absolut top verarbeitet.
Dann werden wohl mindestens Gehäuse und Mainboard und unter Umständen auch das Netzteil "Eigenentwicklungen" sein.
CPU und GPU sind Semi Custom Designs.
Auf diese Art und Weise bekommst Du kein ITX-System hingestellt.
Ach ja und Dein Acer Beispiel nutzt eine Nvidia-Karte, das System würde Stand jetzt nicht mit SteamOS laufen und das ist ja auch einer der Hauptpunkte für Valve.