Steam Machine: Ex-Playstation-Manager Yoshida zieht "Meh"-Fazit nach wenigen Stunden

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Steam Machine: Ex-Playstation-Manager Yoshida zieht "Meh"-Fazit nach wenigen Stunden
Quelle: Sony Interactive Entertainment, Bearbeitung PCGH

Shuhei Yoshida hat Valves Steam Machine nach wenigen Stunden ausprobiert. Sein Zwischenfazit fällt gemischt aus: Leistung, Preis und Ladezeiten kritisiert er, SteamOS und Formfaktor lobt er.

Valves Steam Machine bekommt prominentes Feedback aus dem Playstation-Umfeld: Shuhei Yoshida, ehemaliger Präsident der SIE Worldwide Studios und späterer Leiter von Playstation Indies, hat den kompakten Wohnzimmer-PC nach eigenen Angaben einige Stunden ausprobiert. Sein erstes Urteil fällt gemischt aus. Besonders die 3D-Leistung, die empfohlene 1080p-Ausgabe, die teils langen Startzeiten einzelner Spiele und der Preis stehen in der Kritik. Gleichzeitig lobt Yoshida SteamOS, die einfache Bedienung, den kleinen Formfaktor und die geringe Lautstärke.

Auf X/Twitter bilanziert Yoshida, die "3D performance" sei "just... meh". Außerdem verwies er darauf, dass das System standardmäßig 1080p empfehle, und stellte dazu die Frage, ob er zu PS4-Zeiten zurückkehre. Auch die Boot-Zeiten mancher Spiele fielen ihm negativ auf. Seine Aussagen sind ausdrücklich als Ersteindruck zu verstehen: Yoshida spricht von "ein paar Stunden" mit der Steam Machine, nicht von einem vollständigen Test.

Kritik an Leistung, Preis und Controller

Neben der Leistung nennt Yoshida auch den Preis als Problem. Laut PC Gamer bezeichnete er diesen als "sehr unfreundlich" und sieht eine Empfehlung nur schwer, sofern es nicht um Forschungs- oder Analysezwecke geht. Beim neuen Steam Controller fällt sein Urteil ebenfalls nicht nur positiv aus: Die Touchpads findet er demnach zwar grundsätzlich interessant, sie wirkten auf ihn aber sehr empfindlich. Die Sticks beschreibt er als lockerer, als er es bevorzugt.

Die Kritik passt zu Punkten, die auch in bisherigen Tests und Vergleichen zur Steam Machine eine Rolle spielen. PCGH beschreibt Valves System unter anderem im Test als kompakten Wohnzimmer-PC mit SteamOS, der zwar deutlich schneller als ein Steam Deck ist, im Preisvergleich aber angreifbar bleibt. Die Steam Machine setzt auf eine AMD-Custom-CPU mit 6 Kernen und 12 Threads, 16 GiByte DDR5 sowie eine RDNA-3-Grafikeinheit mit 8 GiByte GDDR6, die grob unterhalb einer Radeon RX 7600 einzuordnen ist.

SteamOS, Wohnzimmerbetrieb und Formfaktor kommen besser weg

Yoshidas Fazit fällt dennoch nicht einseitig negativ aus. Er lobt laut PC Gamer die Systemoberfläche von SteamOS, das Starten des Systems über den Steam Controller, die austauschbare Frontblende und die Boot-Videos. Außerdem nennt er die Möglichkeit, Steam-Spiele im Wohnzimmer auf dem TV zu spielen, als ausreichenden Grund, das Gerät zu behalten. Auch der kleine Formfaktor und die geringe Lautstärke werden ausdrücklich positiv erwähnt.

Für die Einordnung bleibt der Preis ein zentraler Punkt. PCGH hatte bereits über Valves ursprüngliche Positionierung berichtet: Die Steam Machine sollte laut Valve mit einem vergleichbaren Gaming-PC konkurrieren und zu einem "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis erscheinen. In einem späteren PCGH-Vergleich zeigte sich jedoch, dass ein Selbstbau-PC im Bereich des 2-TB-Modells deutlich mehr Rohleistung bieten kann, während Valves Gerät vor allem mit Formfaktor, SteamOS-Integration und Wohnzimmerkomfort punktet.

Damit reiht sich Yoshidas Ersteindruck in eine breitere Diskussion ein: Die Steam Machine soll PC-Spiele konsolenähnlich ins Wohnzimmer bringen, bleibt aber wegen Preis, Leistungsniveau und Zielgruppe erklärungsbedürftig. Für Nutzer, die SteamOS, kleine Bauform und einen fertigen TV-PC suchen, nennt Yoshida mehrere Pluspunkte. Bei 3D-Leistung, Preis und Startzeiten sieht der frühere Sony-Manager nach wenigen Stunden mit dem Gerät hingegen klare Schwächen. Der Preis, verursacht durch die Speicherkrise, bleibt die große Achillesverse.

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Quellen: Shuhei Yoshida auf X

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Steam_MachineDIY Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von EM_EN
        Da hat er absolut nichts Neues oder Falsches erzählt, leider scheint das so zu sein. Der Preis ist eigentlich der absolute Killer.
        Wenn ich vefgleich was ich für meinen Pc siehe Signatuf bezahlt habe was soviel kostet wie die Machine mit 2 TB und Controller ist es ein Witz.

        Eine Base Ps5 von 2020! ist schneller. Sorry Aber die Steam Machine lässt selbst Nvidia erschamt rot bei dem Teil, Nv ist auch teuer aber da bfkommt man wenigstens etwas für sein Geld.

        Bei Valve nuf hdmi cec und grösse. Bringt aber nichts wenn Vram Limit jetzt schon anklopft und die Rohleistung der Gpu fehtl, selbst die Cpu ist nur 20% schneller als eine Ps5 Zen 2 Cpu weil auf nur 30 Watt gedäckelt.

        Valve bdkommt diese 7600m Chips billig nachgeschmissen von Amd die froh sind den Schrott loszuwerden. Aber selbst für 600€ wärexdas Teil nur bedingt empfehlbar imho. Was machst damit am 4k tv? Selbst mit Fsr performance wirds schwer.

        Griff ins Klo leider
      • Von Steam_MachineDIY Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von EM_EN
        Da hat er absolut nichts Neues oder Falsches erzählt, leider scheint das so zu sein. Der Preis ist eigentlich der absolute Killer.
        Wenn ich vefgleich was ich für meinen Pc siehe Signatuf bezahlt habe was soviel kostet wie die Machine mit 2 TB und Controller ist es ein Witz.

        Eine Base Ps5 von 2020! ist schneller. Sorry Aber die Steam Machine lässt selbst Nvidia erschamt rot bei dem Teil, Nv ist auch teuer aber da bfkommt man wenigstens etwas für sein Geld.

        Bei Valve nuf hdmi cec und grösse. Bringt aber nichts wenn Vram Limit jetzt schon anklopft und die Rohleistung der Gpu fehtl, selbst die Cpu ist nur 20% schneller als eine Ps5 Zen 2 Cpu weil auf nur 30 Watt gedäckelt.

        Valve bdkommt diese 7600m Chips billig nachgeschmissen von Amd die froh sind den Schrott loszuwerden. Aber selbst für 600€ wärexdas Teil nur bedingt empfehlbar imho. Was machst damit am 4k tv? Selbst mit Fsr performance wirds schwer.

        Griff ins Klo leider
      • Von Puscha Schraubenverwechsler(in)
        Jau ein paar Jahre früher hätte sie bestimmt nur die Hälfte gekostet, aber für den Preis ist jeder PC-Selbstbau vorzuziehen.
        Mit 2 TB und Controller über 60% (oder 540€) teurer als ne PS5 Pro (bei weit weniger GPU Power) ist selbst für Steam Fanboys harter Tobak.
      • Von 1xok Software-Overclocker(in)
        Man bekommt die Playsi im Moment aber auch wirklich nachgeworfen. Habe mir direkt eine Slim für 450 geschossen. GTA steht vor der Tür. Meiner Meinung nach greift der Preisvergleich generell zu kurz. Die PlayStation ist schon ein anderes Gerät. Im Prinzip braucht man beides. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

        Falls es jemanden interessiert, habe aus meiner Sicht die grundsätzlichen Probleme von SteamOS als reines Konsolensystem mal aufgeschrieben (will das nicht noch mal schreiben):

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Nur am Rande: Selbst die Slim wirkt immer noch wie ein Trümmer und die beiden kleinen Standfüßchen fürs horizontale Aufstellen sind ebenfalls eher "Meh". Da macht Valves Machine, glaube ich, eine bessere Figur.
      • Von Dreak77 Freizeitschrauber(in)
        Das Timing ist für die Steam Machine einfach absolut mies und die Komponentenauswahl schlecht, leider.
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Da hat er absolut nichts Neues oder Falsches erzählt, leider scheint das so zu sein. Der Preis ist eigentlich der absolute Killer.
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