Steam Machine versus Gaming-PC: Valve verspricht einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis
Die neue Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS soll ab Anfang 2026 mit ausgewachsenen Gaming-PCs und aktuellen Spielkonsolen konkurrieren, weshalb Valve jetzt einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis in Aussicht gestellt hat.
Die neue Steam Machine mit Zen 4 ("Persephone"), RDNA 3 ("GFX11") und SteamOS verfügt über optimierte Semi-Custom-Hardware von AMD und soll ab Anfang 2026 mit ausgewachsenen Gaming-PCs und aktuellen Spielkonsolen konkurrieren, weshalb Valve jetzt einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis in Aussicht gestellt hat.
Valve betonte in Person von Yazan Aldehayyat, seines Zeichens Hardware-Ingenieur des US-Unternehmens, dass der Preis für die neue Steam Machine im Vergleich zum Bau eines Gaming-PCs mit "ähnlichen Funktionen und Leistungen" zum Release "wirklich wettbewerbsfähig" sein werde. Im Interview mit der Website IGN beantwortete der Hardwarespezialist die Frage nach dem Preis wie folgt:
Wenn Sie versuchen, einen PC zu bauen, der ähnliche Funktionen und ähnliche Leistungen hat, denke ich, dass die Steam Machine zu einem wirklich wettbewerbsfähigen Preis angeboten wird und dabei einen hervorragenden Wert bieten wird.
Der Aspekt der Erschwinglichkeit, den Sie erwähnt haben, ist einer der Gründe, warum wir denken, dass eine Steam Machine jetzt viel Sinn ergibt.
Es ist also etwas, worüber wir bei jeder Hardware-Entscheidung und jeder Funktionsentscheidung nachgedacht haben, um sicherzustellen, dass wir es so zugänglich und erschwinglich wie möglich halten.
- Yazan Aldehayyat, Valve -
Valve ist demnach bewusst, dass die Steam Machine im Vergleich zu einem ähnlich ausgestatteten Gaming-PC mit einer Radeon RX 7600 sehr aggressiv bepreist sein muss. Aktuell wird über Preise von 400 bis 600 Euro spekuliert, während sich der Hersteller erst Anfang 2026 zum Preis und Release äußern möchte.
Wir wollen sie [die Steam Machine] näher am Einstiegs-PC-Segment positionieren, aber auch sehr wettbewerbsfähig gegen einen PC machen, den man aus einzelnen Komponenten aufbauen könnte.
- Pierre Loup Griffais, Valve -
Zudem bekräftigte Pierre Loup Griffais, Entwickler bei Valve und zuständig für SteamOS, dass die Gaming-Distribution in Zukunft auch auf andere Gaming-PCs kommen soll. Er sei gespannt, ob andere Hersteller eine eigene Steam Machine mit SteamOS anbieten werden. SteamOS kann mittlerweile offiziell bei Valve lizenziert werden und kommt so beispielsweise auf dem Lenovo Legion Go S zum Einsatz.
Nach dem erfolgreichen Steam Deck und Steam Deck OLED, welche das Segment der Handheld-PC im Alleingang wiederbelebt haben, möchte Valve jetzt mit der neuen Steam Machine den nächsten Schritt machen und zielt damit auf Microsoft.
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Quelle: Valve via IGN

Beim OS widersprichst du dir ein bisschen: Einerseits sagst du selbst, Konsolen hätten weniger Overhead, andererseits "Ob Windows, Android oder Linux ist da vollkommen egal". Genau das sieht man in der Praxis eben nicht - Windows trägt deutlich mehr Ballast mit sich rum als ein auf ein Gerät zugeschnittenes SteamOS.
Deine "die Firmen bestellen 10.000 Boxen, um an kostengünstige Computer zu kommen"-These halte ich für sehr theoretisch. In der Realität laufen Unternehmen bei den Mitarbeiter-PCs heute fast komplett auf Laptops + Dockingstations. Mobiles Arbeiten, Support-Verträge, Energieverbrauch, Ersatzgeräte etc. Für Office-Arbeitsplätze kaufst du Dell, HP, Lenovo - nicht eine Gaming-Würfelkiste von Valve mit dedizierter RDNA-GPU, proprietärer Form und ohne klassisches Business-Ökosystem. Du bekommst von Valve auch einfach nicht die Mengen, die Firmen brauchen.
Andererseits hat Valve jetzt ein echtes Ökosystem: Steam Deck für lockeres Spielen auf dem Sofa, unterwegs oder am Reiseziel, die Steam Machine unterm Fernseher und die Frame als VR-Spielkonsole - alles auf Basis von SteamOS, aber auf sehr unterschiedlicher Hardware (x86 und ARM). So eine durchgängige Gaming-Plattform, die sich über mehrere Gerätetypen spannt, bietet in dem Umfang kein anderer Hersteller - vor allem nicht in Kombination mit Steam, für mich auch ohne all diese Geräte schon mit Abstand die beste Gaming-Plattform.
Wenn Valve in zwei Jahren eine Steam Machine auf ARM bringt, fühlt die sich für den Nutzer genauso an wie die jetzige. Deshalb sehe ich die aktuelle Steam Machine eher als Valve-Gaming-Appliance (eine Art Gaming-Mac von Valve): Hard- und Software als Einheit gedacht. Sie einfach in einen Topf mit (Mini-)PCs zu werfen, greift für mich deutlich zu kurz. Valve hat zwar nichts dagegen, wenn du sie wie einen PC behandelst und Windows installierst - aber ganz ehrlich: Wer kauft sich so eine Kiste, um dann einen Windows-Desktop mit Maus und Tastatur am Fernseher zu fahren?
Was die Technik angeht: Mit nur 8 GB VRAM auf der sparsamen RDNA-GPU ist die Kiste für 4K-Gaming unter Windows ziemlich am Limit. Unter SteamOS holst du aus derselben Hardware durch weniger Overhead und ein auf das Gerät zugeschnittenes System eher mehr raus, sodass 4K mit FSR und angepassten Settings deutlich realistischer wird. Wenn die Steam Machine am Ende auch noch teurer ist als ein vergleichbarer Selbstbau-PC, wirst du das Geld eher in stärkere Hardware stecken, als eine teure Steam Machine zu kaufen, nur um dann Windows draufzupacken. Die allermeisten werden sie so nutzen, wie Valve sie gedacht hat: als auf SteamOS optimierte Spielemaschine.
Dass Valve mantraartig "Es ist ein PC" wiederholt, lese ich vor allem als Marketing in Richtung PC-Community: Es soll die Diskussion um die nach wie vor eingeschränkte Kompatibilität von SteamOS/Linux in manchen Bereichen (Stores, Anti-Cheat, Adobe-Kram usw.) klein halten - und den Fokus weg von der Frage "Was geht alles nicht?" bewegen.
Sorry aber die Steam Machine hat weniger Performance als eine Playstation. Die Playstation hat auch deutlich weniger Overhead da ja nur ein Konsolen OS drauf läuft. Und dennoch schafft die in den wenigsten Fällen die 4k.
Ob Windows, Android oder Linux ist da vollkommen egal. Der Marketing Blabla von wegen 4k/60 und raytracing mit FSR tut wieder richtig weh.....
War sich so eine Kiste kauft um Windows drauf installieren.... Wenn der Preis günstig genug ist sehr viele. Auch Firmen die dann 10.000 Boxen bestellen um einfach an kostengünstige Computer zu kommen. Deshalb wird auch das Gerät nicht so stark subventioniert werden wie ein steamdeck....
Dem letzten Satz, den sehe ich genau umgekehrt....
Wenn ich diskutiere das ist ein PC lenke ich gerade die Diskussion darauf, was nicht geht, was aber ein PC können müsste. Wenn ich sage, das ist nur eine Konsole hat niemand die Erwartung mit einer Steam Machines, drucken, Photoshop nutzen und via VPN sich ins Firmennetz einloggen zu können....
Die NVMe kann man ohne den Kühlkörper abzunehmen austauschen.
Seit dem steamdeck gibt es das. Jetzt halt zusätzlich noch in Konsolenformfaktor. Aber es war schon immer ein PC.
Wenn Valve in zwei Jahren eine Steam Machine auf ARM bringt, fühlt die sich für den Nutzer genauso an wie die jetzige. Deshalb sehe ich die aktuelle Steam Machine eher als Valve-Gaming-Appliance (eine Art Gaming-Mac von Valve): Hard- und Software als Einheit gedacht. Sie einfach in einen Topf mit (Mini-)PCs zu werfen, greift für mich deutlich zu kurz. Valve hat zwar nichts dagegen, wenn du sie wie einen PC behandelst und Windows installierst - aber ganz ehrlich: Wer kauft sich so eine Kiste, um dann einen Windows-Desktop mit Maus und Tastatur am Fernseher zu fahren?
Was die Technik angeht: Mit nur 8 GB VRAM auf der sparsamen RDNA-GPU ist die Kiste für 4K-Gaming unter Windows ziemlich am Limit. Unter SteamOS holst du aus derselben Hardware durch weniger Overhead und ein auf das Gerät zugeschnittenes System eher mehr raus, sodass 4K mit FSR und angepassten Settings deutlich realistischer wird. Wenn die Steam Machine am Ende auch noch teurer ist als ein vergleichbarer Selbstbau-PC, wirst du das Geld eher in stärkere Hardware stecken, als eine teure Steam Machine zu kaufen, nur um dann Windows draufzupacken. Die allermeisten werden sie so nutzen, wie Valve sie gedacht hat: als auf SteamOS optimierte Spielemaschine.
Dass Valve mantraartig "Es ist ein PC" wiederholt, lese ich vor allem als Marketing in Richtung PC-Community: Es soll die Diskussion um die nach wie vor eingeschränkte Kompatibilität von SteamOS/Linux in manchen Bereichen (Stores, Anti-Cheat, Adobe-Kram usw.) klein halten - und den Fokus weg von der Frage "Was geht alles nicht?" bewegen.
Weis jemand mehr ?
Die NVMe kann man ohne den Kühlkörper abzunehmen austauschen.