Steam Deck: Wie schlagen sich Akku, Lüfter und welches Erstfazit lässt sich ziehen?
Das Steam Deck könnte ähnlich wie die Switch Anklang finden, denn vor allem das 420-Euro-Modell kann mit einer größeren Micro-SD-Karte sehr attraktiv sein.
In diesem Artikel
Das Steam Deck ist kein Technikkrüppel, aber auch kein Powerhouse. Hohe Settings sind praktisch immer unattraktiv, denn zum einen sieht man die Unterschiede auf dem 7-Zoll-Display beim Spielen sowieso schlechter als auf einem richtigen Monitor, und zum anderen gilt: je anspruchsvoller das Szenario, desto höher die anliegende Last und folglich auch kürzer die Akkulaufzeit.
Akku: Weder Hui noch Pfui
Apropos Akku: Mit dem eingebauten 5200-Milliampere-Zellenpack gibt Valve eine Laufzeit von circa zwei bis acht Stunden an. In unseren Test-Szenarien hielt der Akku mit 1,5 Stunden unter schwerer Last bis zu sechs/sieben Stunden bei Indie-Spielen wie Stardew Valley. Natürlich ergeben die Faktoren Helligkeit des Displays, Lautstärke der Lautsprecher und die anliegende Last in Kombination die schlussendliche Laufzeit. Mit Vsync, dem internen AMD-FSR-Upscaling, einer Limitierung der Grafikeffekte und einer rationalen Helligkeit ist durchaus etwas mehr Laufzeit aus dem Steam Deck zu kitzeln, aber trotzdem erwartet Sie kein Akku-Wunder.
Quelle: PC Games Hardware
Den Akku selbst zu tauschen, ist zumindest für die Anfangszeit keine gute Idee. Das aus anscheinend zwei Zellen bestehende Pack wird womöglich durch einen eigenen Controller gesteuert.
Die Aufladezeit betrug in unseren Tests bis 80 Prozent Kapazität rund 90 bis 120 Minuten, das letzte Fünftel sorgte insgesamt für eine Ladezeit von bis zu ungefähr drei Stunden im Durchschnitt. Um den Verschleiß der Zellen zu verringern, entschied sich Valve bei voller Ladung, aber noch angeschlossenem Netzteil, das Steam Deck wieder langsam bis zur 80-Prozent-Schwelle zu entladen, um den Akku so zu schonen. Einen Leistungsunterschied zwischen ladendem Steam Deck und nur auf Batterie gab es in unserem Testverlauf nicht.
Schattenseite: Lüfterlautstärke
Beim Thema der Lautstärke des Lüfter-Kühlers gibt es durchaus einen negativen Knackpunkt, denn der Handheld-PC kann ähnlich wie so manche Gaming-Notebooks auch brutal laut werden. Natürlich besonders unter Last, aber auch schon im leichteren Betrieb springt der Lüfter an. Wir haben im Rahmen des Hands-On vorerst jeweils im 25- und 50-cm-Abstand frontal zum Lüfter gemessen ohne die Framerate zu limitieren, also das lauteste Szenario. Mit bis zu 3,4 Sone bei knapp über 80 °C durch hohe Settings von The Witcher 3 ist bei Weitem nicht mehr an eine ruhige Spiele-Session nachts im Bett zu denken. Es sei denn, man setzt auf Active-Noise-Cancelling-Kopfhörer oder limitiert die Settings und die Framerate. Ein Temperaturziel von maximal bis zu 70 °C lässt den Lüfter zumindest auf kurze Distanz nicht über 3 Sone steigen. Eine stabile Anpassung der TDP-Leistung war zum Redaktionsschluss leider noch nicht möglich. Zum Vergleich: Die Nintendo Switch, bei der The Witcher 3 natürlich deutlich grobkörniger, ruckeliger und hässlicher läuft, ist ohne zu laden mit 0,3 Sone bei 25 cm Abstand vorbildlich leise und bei Indie-Titeln wie Dead Cells praktisch lautlos.
| Szenario (ohne Limitierung) | Steam Deck - 25 cm | Steam Deck - 50 cm | Nintendo Switch - 25 cm | Nintendo Switch - 50 cm |
|---|---|---|---|---|
| Idle bei niedrigen Temperaturen | 0 Sone (passiv) | 0 Sone (passiv) | 0 Sone (passiv) | 0 Sone (passiv) |
| Idle mit Spiele-Download | 1 bis 1,1 Sone | 0,6 bis 0,7 Sone | – | – |
| Dead Cells (Open-GL) | 1 Sone | 0,6 Sone | 0,1 Sone | 0 bis 0,1 Sone (schwer wahrnehmbar) |
| Stardew Valley | 1 Sone | 0,6 Sone | 0 Sone (passiv) | 0 Sone (passiv) |
| The Witcher 3 (High) | 2,8 bis 3,4 Sone | 2,0 bis 2,2 Sone | 0,3 Sone | 0,2 Sone |
| Crusader Kings 3 | 2,1 Sone | 1,2 Sone | – | – |
| Messungen ohne Netzteil bei maximaler Auflösung und voller Akku-Kapazität im 20-Minuten-Fenster. | Bei Temperaturen über 70 oder gar 80 °C springt der kleine, mittige Lüfter deutlich stärker an. Eine Limitierung ist mindestens daher schon ratsam. | Im theoretischen Docked-Mode bleibt das Steam Deck deutlich hörbar, aber angenehmer. Eine Anpassung der Lüfterkurve wäre wünschenswert. | Die Switch bleibt ohne zu Laden selbst nach 20 Minuten leise und/oder passiv. Erst bei hohen Temperaturen, z.B. beim Laden, setzt der Lüfter strenger an. | Optisch verliert die Switch gegen das Steam Deck, The Witcher 3 ist deutlich knackiger und flüssiger anzusehen. |
Innerer Aufbau unter der Backplate
Um an das Innere des Steam Decks auf eigene Gefahr zu gelangen, genügt es erst vier längere Kreuzschrauben links und rechts an der Backplate zu lösen, gefolgt von den vier kürzeren in der Mitte. Mit einem vorsichtigen Abhebeln können Sie einen Blick auf die verbauten Komponenten werfen. Achten Sie darauf, dass sich keine Micro-SD-Karte im unteren Slot befindet, andernfalls ist von einem Verbiegen der Micro-SD-Karte durch das Aushebeln der Rückseite auszugehen. Die SSD befindet sich unter einer Metallabdeckung, ignorieren Sie nicht die feinen Kabel an der rechten Seite beim Abnehmen. Valve und auch wir empfehlen keinen Austausch der SSD, sondern bei Speicherplatzbedarf lieber das Ausweichen auf den Micro-SD-Karten-Slot an der Unterseite. In unserer Bildergalerie auf Seite 3 finden Sie weiteres Anschauungsmaterial.
Die Heatpipe und der Lüfter befinden sich über dem APU-Chip mittig, die Luft wird von unten neben den R4/R5-Tasten angezogen und durch die Komponenten nach oben wieder abgeführt. An die Joysticks kommt man leicht über ein Abschrauben der kleineren Platine und einem vorsichtigen Umklappen. Alternativ kann das Flachkabel gelöst werden, beispielsweise für einen kompletten Austausch samt Mini-Board. Beim Blick auf die Switches wird schnell klar, warum manche Switches bei der Haptik leicht auffallen. So sind die einfachen Switches der Schultertasten und die der vier zusätzlichen auf der Rückseite direkt an der Platine befestigt. Bei unglücklichen Fällen, bei dem das Gerät mit der Oberseite auf den Boden landet, ist ähnlich wie bei der Nintendo Switch, von einem Schaden auszugehen. Ein Austausch ist hier allerdings bereits kniffliger, denn die Taster sind fest verlötet. Eine TPU-Schutzhülle könnte in so einem Fall als Absicherung bares Geld und Nerven sparen. Auch wäre das Anbringen einer Glas-Schutzfolie am vorderen Display ratsam.
BIOS, Dual-Boot und ein Gerät zwischen Windows und Linux?
Wer mit der Kompatibilitätsliste und SteamOS nicht warm wird und lieber auf Windows 10 oder 11 besteht, sollte nach Release in Kürze noch mit notwendigen APU-Treibern versorgt werden. Ein Dual-Boot über die SD-Card ist über das UEFI-BIOS möglich, das über das mehrfache Drücken von B während des Boot-Vorgangs beschworen werden kann. Das BIOS wirkt auf den ersten Blick vielversprechend. In später folgenden Tests wird sich zeigen, wie effektiv Undervolting, Windows-Installationen und andere Anpassungen möglich sind.
Bis dahin hat Valve noch etwas Zeit, zum notwendigen Fixen und Nachreichen. Alternativ zum SD-Dual-Boot ließe sich Windows mehr oder weniger stumpf auf der vorhandenen SSD installieren und wäre damit bootfähig, Problem wäre nur die fehlende Kooperationsbereitschaft von Windows bei alternativen Betriebssystemen wie Linux Arch.
Quelle: PC Games Hardware
Ein Windows-Boot ist zum Redaktionsschluss zwar möglich, wichtige AMD-Treiber befinden sich aber noch in der Verifizierungsphase.
Denn Windows überschreibt gerne sämtliche vorhandenen Boot-Muster. Wer die SSD komplett ersetzen und ausschließlich Windows installieren will, kann den verbauten Speicher im M.2-2230-Slot ausbauen. Valve rät übrigens von dieser Lösung explizit ab und die meisten Anwender dürften sowieso keinen deutlichen Gewinn mit einer neuen SSD bemerken. Im Rahmen unseres Tests haben wir auch eine längere M.2-SSD mit Kühlkörper und Windows ohne Backplate im Steam Deck montiert. Das Steam Deck konnte ohne Murren direkt von der SSD Windows 10 booten und die Funktionalität war abgesehen von 3D-Anwendungen und Spielen auch ohne optimierte Treiber überraschend gut. Natürlich hat der 2230-Formfaktor den Grund, dass es eigentlich keinen weiteren Platz mehr in der Länge gibt. Durch ein wenig Bastelarbeit und dem 3D-Drucken eigener Backplates wären aber auch ausgefallenere Modifikationen denkbar, dem verschraubten modularen Platinenaufbau im Inneren sei Dank. Einzig auf die verbindenden Flachbandkabel müsste vermehrt geachtet werden.
Durch den bereits in der Vergangenheit löblichen Vormarsch Valves in Sachen Linux-Gaming und Proton kann das Steam Deck auch auf andere Ressourcen wie Lutris zugreifen, die auch Spiele außerhalb des Steam-Clients mit GOG- und Ubi-Connect ermöglichen. Das wäre noch ein Punkt, der angegangen werden muss. Das Zocken an sich muss leichter gehen, als manuell über den Desktop die Spiele erst mal aufwendig zum Laufen zu bekommen. Auch sind über den Desktop-Mode besonders Hürden wie Easy-Anti-Cheat noch zum Teil zu überwinden - ohne Support ist kein Multiplayer in manchen Titeln möglich. Das sind zwar alles Punkte, die Valve noch angehen will und bestimmt auch wird, nur zum jetzigen Zeitpunkt ist das Steam Deck noch nicht die einfache, frustfreie Handheld-Variante, die sie hätte sein können.
Im Alltag: Display, Sound, Downloads und Co.
Im alltäglichen Gebrauch schleichen sich immer wieder kleinere Proton-Fehler ein, bei der ein Spiel plötzlich nicht mehr starten möchte oder das Gerät sich beim Ausprobieren von Funktionen wie dem internen GPU-Übertakten komplett aufhängt und ein Neustart zu Hilfe eilt. Am störendsten sind wohl unter Last mit Abstand die Lautstärke des Lüfters ohne Kopfhörer sowie die eher magere Akku-Laufzeit bei hoher Last. Selbst Kleinigkeiten wie das Downloaden von größeren Spielen wie GTA 5 lassen die Lüfter im 0,6-Sone-Bereich laufen (25-cm-Abstand, frontal). Mit den eingeschalteten Lautsprechern lässt sich der Lüfter bei niedrigen Temperaturen noch überhören, unter Volllast wären schon eher Kopfhörer über den Klinkenstecker oder Bluetooth notwendig. Beim Ausschalten des Displays, also im Stand-by, ist kein Hintergrund-Download möglich. Spiele, Downloads und Anwendungen werden stattdessen pausiert.
Quelle: PC Games Hardware
Der Input-Lag ist natürlich nichts für echten E-Sport, beim Spielen bewegt dennoch alles im noch angenehmen Delay-Rahmen.
Der mit LDAT gemessene Input-Lag bei CS:GO lag mit ungefähr 60-ms-Abstand nicht im Ideal, allerdings lässt sich eine negative Beeinflussung durch den notwendigen Adapter über den USB-C-Anschluss nicht ausschließen. Die Farben sind knallig genug und der Delay hält sich im spielbaren Rahmen, auch wenn vielleicht Photoshop-Götter und E-Sportler hier nicht auf Qualität setzen können. Die Pixeldichte von 215 PPI ist rundum scharf genug.
Technisches Datenblatt
In dieser Tabellen-Übersicht wurden weitere Ausführungen unsererseits ergänzt:
| Technische Daten | Steam Deck |
|---|---|
| Prozessor: | CPU: Zen 2 4c/8t, 2,4 – 3,5 GHz (bis zu 448 GFlops FP32) |
| GPU: 8 RDNA 2 CUs, 1,0 – 1,6 GHz (bis zu 1,6 TFlops FP32) | |
| APU-Leistung: 4 – 15W | |
| RAM: | 16 GB LPDDR5 RAM (5500 MT/s) |
| Speicher: | 64 GB eMMC (PCIe Gen 2 ×1), 419-Euro-Variante |
| 256 GB NVMe-SSD (PCIe Gen 3 ×4), 549-Euro-Modell | |
| 512 GB Hochgeschwindigkeits-NVMe-SSD (PCIe Gen 3 ×4), 679-Euro-Version | |
| Alle Speicheroptionen nicht gelötet, sondern im M.2-2230-Sockel | |
| 1× Hochgeschwindigkeits-Micro-SD-Kartensteckplatz (Unterseite) | |
| Steuerung: | ABXY-Tasten, Steuerkreuz (D-Pad), L & R Analogtrigger, L & R Schultertasten, Ansichts- & Menütasten (Start, Select, Steam und Drei-Punkt-Taste) 4× zuweisbare Grifftasten an der Rückseite |
| Analogsticks: | 2 Analogsticks in voller Größe mit kapazitiven Berührungssensoren |
| Haptik: | HD-Haptik |
| Trackpads/Touchpads: | 2 × 32,5 mm quadratische Trackpads unter den Joysticks mit haptischem Feedback und Druckempfindlichkeit für konfigurierbare Klickstärke |
| Gyroskop: | 6-Achsen-IMU (Verwendung je nach Spiel einstellbar) |
| Anzeige: | 1280 × 800 Pixel (16:10 Seitenverhältnis), 60 Hz |
| 7 Zoll diagonal, IPS-LCD-Touchscreen mit Optical Bonding für verbesserte Lesbarkeit | |
| 400 Nits (normal), mit Umgebungslichtsensor (mittig oben) | |
| Funkmöglichkeiten: | Bluetooth 5.0 (Unterstützung für Controller, Zubehör und Audio) |
| Dual-Band-WLAN-Sender, 2,4 GHz und 5 GHz, 2× 2 MIMO, IEEE 802.11 a/b/g/n/ac | |
| Audio: | Stereo-Lautsprecher mit eingebautem DSP |
| Doppelmikrofon-Array | |
| 3,5-mm-Stereo-Kopfhörerbuchse (rechte Oberseite, neben Power-Button) | |
| Multikanal-Audio via DisplayPort über USB-C, Standard-USB-C oder Bluetooth 5.0 | |
| Stromversorgung: | 45W USB-C-PD3.0-Netzteil |
| 40-Wattstunden-Akku (2 bis 8 Stunden Gameplay, im Test etwas weniger im Durchschnitt) | |
| 5200 mAh (Min.), Rating bei 7,7 Volt, Zellenpack mittig im Gerät | |
| Erweiterung: | Micro-SD-Slot mit UHS-I mit Unterstützung von SD, SDXC und SDHC |
| 1× USB-C mit DisplayPort 1.4 mit Unterstützung von Alt-Modus. Externe Anzeige bis zu 8K mit 60 Hz oder 4K mit 120 Hz, USB 3.2 Gen. 2 | |
| Maße: | 298 mm × 117 mm × 49 mm, ca. 670 Gramm |
| Software (ausgeliefert): | SteamOS 3.0 (auf Linux-Arch-Basis), im Desktop-Mode KDE-Plasma |
Summa Summarum
Ein erstes Fazit nach dem Hands-on ist beim Steam Deck gar nicht mal so leicht zu ziehen. Der vollwertige Handheld-Rechner bewegt sich irgendwo zwischen "geiles Teil, mehr davon!" und "hinkender Klabautermann in Sicht". Eins ist klar: Durchschnittlich ist das Gerät jedenfalls nicht, allein schon durch Valves aktiven Support im Bereich Linux. Ob das Steam Deck was für Sie persönlich ist, kommt auf die eigenen Wünsche und voraussichtliches Nutzungsverhalten an. Wir müssen das Ganze daher etwas breiter betrachten.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts des Gesamtbildes löblich niedrig. Wäre der Preis deutlich höher angesetzt worden, müsste auch eine andere Messlatte angesetzt werden. Besonders in der günstigsten Variante bekommt man für 420 Euro ein feines und wirklich faires Steam-Paket. Vor allem dann, wenn man bereits eine riesige Bibliothek vorzuweisen hat und die Steam-Speichercloud oft nutzt. Mit mehreren SD-Karten kann man sich eine solide Auswahl an Games für unterwegs aufbauen. Eine effektive Office-Arbeit unterwegs im Zug ist mit dem Steam Deck dagegen nicht gefunden. Weder kann man das Teil horizontal aufstellen, noch lässt sich ohne zusätzliche Peripherie ergebnisorientiert arbeiten.
Quelle: PC Games Hardware
Selbst unterstützte Spiele wie Dead Cells können Fehler aufweisen. In unserem Test wollte ausschließlich die Open-GL-Version überhaupt starten und die Frame-Einbrüche stören durchaus. Valve muss so oder so dringend eine Software-Wogen glätten.
Für gelegentliches Spielen samt Soft- und Hardware-Freiheit ist das Steam Deck eine solide Option und auf eine Art der mobile, verlängerte Arm des heimischen Desktop-PCs. Emulatoren, Spiele- und Hardware-Modifikationen sind durch das offene und bastlerfreundliche System im Prinzip inklusive. Die Preise sind für Käufer fair, die Möglichkeiten zahlreich und zum Modden ist das Ding hervorragend geeignet. Wer sich als Bastler gerne sein eigenes Case 3D-drucken möchte, hat durch den CAD-Support von Valve und der modularen Bauweise rosige Aussichten vor sich. Für Casual-Spieler ist das aber weniger interessant und gerade für diese Zielgruppe muss noch richtig an den Ecken und Kanten der Software gefeilt werden.
Die günstige Variante ist in Kombination mit einer riesigen Micro-SD-Karte und Steam-Bibliothek eine tatsächlich nette und attraktive Ergänzung für unterwegs. Aber als Hauptrechner zumindest zur jetzigen Zeit nicht empfehlenswert. Dafür gibt es noch zu viele Punkte, die Valve angehen muss. Von Stabilität, Support, bis hin zu Windows-Treibern. Das Fundament für ein großartiges Gerät ist zumindest gelegt. Jetzt muss Valve dringend noch Wogen glätten und die Nutzererfahrung auf ein höheres Level heben. Wir sind gespannt, welche Neuerungen auf das Steam Deck warten und wo die Reise hingeht.

Dass sich diese Leistung leicht ändert durch Updates ist natürlich klar, aber irgendwie braucht man mal Zeitpunktaufnahme XY.
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Hab ich selbst noch nie genutzt.
Für viele Benchmarks hat uns übrigens leider die Zeit gefehlt. Wir liefern später im Follow-Up nach. Bis dahin sind hoffentlich zumindest einige Bugs ausgebügelt.
Ja nein, dass ihr etwas im Stress seid, hab ich mir schon gedacht. Wollte nur darauf hinweißen, dass es generell gerade schwierig ist, fein säuberliche Benchmarks jetzt zur Leistung der Steam Deck zu gewissen Spielen zu finden.
Jetzt ein YT Video zu fidnen, wo Spiel XY mit Z fps läuft ist nicht das Problem, aber das is halt total unübersichtlich und schwer einzuschätzen alles.
Mittel scheint die Steam Deck aber bei vielen AAA Spielen zu schaffen bei 30fps+
Dass sich diese Leistung leicht ändert durch Updates ist natürlich klar, aber irgendwie braucht man mal Zeitpunktaufnahme XY.
Ist für mich insofern interessant, da das Teil Zuhause „immer“ angedockt sein wird am Fernseher —> das würde doch auf die Batterie gehen, wenn die dann immer auf 100% geladen wird.
Für viele Benchmarks hat uns übrigens leider die Zeit gefehlt. Wir liefern später im Follow-Up nach. Bis dahin sind hoffentlich zumindest einige Bugs ausgebügelt.
Ist für mich insofern interessant, da das Teil Zuhause „immer“ angedockt sein wird am Fernseher —> das würde doch auf die Batterie gehen, wenn die dann immer auf 100% geladen wird.