Steam Deck: iFixit will das Lüfterproblem lösen
Das Steam Deck erfreut sich bei Valve-Fans großer Beliebtheit, sorgt aber auch für Frust: Die teilweise hohe Geräuschentwicklung der Lüfter stört das Spielerlebnis vieler Nutzer deutlich. Doch das Team von iFixit plant offenbar den Verkauf von Ersatzlüftern für die Konsole.
Das Steam Deck entpuppt sich für Valve als durchschlagender Erfolg: Die Verkaufszahlen gehen durch die Decke, die Hardware dominiert die Steamcharts. Allerdings sind nicht alle Fans von der Konsole restlos begeistert. Insbesondere die teilweise sehr lauten und teilweise pfeifenden Lüfter stoßen manchen Nutzern sauer auf, die sich von dem Geräusch in ihrer Spielerfahrung gestört fühlen. Doch der Ersatzteilanbieter iFixit plant offenbar, baldmöglichst für entsprechende Abhilfe zu sorgen.
Auch ein Software-Update könnte das Problem lösen
Denn wie die Redaktion von Golem berichtet, fragte ein Steam-Deck-Nutzer direkt via Twitter bei iFixit an, ob das Unternehmen entsprechende Ersatzlüfter für das Steam Deck anbieten werde. Zur Freude des Fragestellers reagierte iFixit und antwortete prompt:
"Wir planen, Ersatzlüfter zu verkaufen, und wir prüfen gerade, welche wir zur Verfügung haben."
Allerdings verwies das Team von iFixit auch darauf, dass man zwar versuche, Lüfter ohne Geräuschprobleme zu bekommen, aber das sei davon abhängig, was dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werde. Trotzdem dürften die Bemühungen von iFixit für betroffene Nutzer ein Lichtblick sein. Alle anderen können derweil darauf hoffen, dass Valve das Problem mit der Lüfterlautstärke über ein Software-Update löst.
Denn ein solches Update könnte die Firmware dahin gehend verbessern, dass die Lüfter das AMD-SoC effizienter kühlen können. Wenn das gelingt, sollte auch die hohe respektive stark schwankende Lautstärke der Lüfter der Vergangenheit angehören. Wir bleiben jedenfalls an dieser Sache dran und werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten.
Quelle: Twitter

Hat jemand Erfahrungen damit? Ein hochfrequentes Gefiepe könnte ich jetzt nicht ab...
Mir sind die bei der Switch ja manchmal schon zu laut.
Die Akkulaufzeit würde 1,5 Stunden betragen, wenn man die Spiele ohne Framerate-Cap durchlaufen lässt. Durch die ganzen z.T. arg überdramatisierenden Berichte ("Steam Deck hält nichtmal 90 Minuten durch!", wenn man ohne Frame-Limiter, mit maximaler Helligkeit und maximalen Presets spielt) hat Valve mittels Software-Update zwangsweise einen 60-FPS-Cap eingebaut, den man auch nicht mehr abstellen kann (was aber eh kein Problem ist, weil das Display ohnehin nicht mehr schafft und die Umsetzung des Frame-Limiters wirklich gut ist, ohne den Input-Lag zu erhöhen).
Zwei Sachen seien dazu gesagt:
- Mit dem 60 FPS-Cap kann man die Akkulaufzeit bei grafisch anspruchsvollen Titeln meist auf 2 Stunden drücken. Alternativ nicht auf "hohen"- oder gar "Ultra"-Presets zocken, bei der Bildschirmgröße sieht man sowieso kaum einen Unterschied zu den meisten "Normal"-Presets. Damit kitzelt man ebenfalls teilweise bis zu 2,5 Stunden Spielzeit raus.
- Man kann komfortabel und jederzeit systemweit(!) die Frames noch weiter limitieren, z.B. auf 30 Bilder pro Sekunde. Je nach Spiel ebenfalls eine Erwähnung wert und dehnt die Laufzeit noch weiter.
- Für Indie-Titel und solche mit 2D-Engines dahinter ist die Akkulaufzeit vergleichsweise großzügig hoch, 4-5 Stunden bei "Stardew Valley" ohne Frame-Limiter sind da eher die Norm. Bei 30 FPS kriegt man auch 6 Stunden Akkulaufzeit rausgequetscht.
Last but not least ist ebenfalls jederzeit und komfortabel eine Übersicht einsehbar, die u.a. Leistungsaufnahme und die Zeit, die der Akku bei der Belastung noch hält bevor sie leer ist, anzeigt.
Der Lüfter und die Anordnung der Hardware sind so gewählt, dass der Airflow alle zu kühlenden Elemente "trifft". Verändert man etwas, so würde sich die Kühlleistung vermutlich verschlechtern.
Und bei beiden Decks, die ich bisher hatte, war der Lüfter zwar zu hören, aber m.M.n. nicht störend laut oder pfeifend.