Steam Deck: Mehrere Gameplay-Videos des Handhelds veröffentlicht
Valves Steam Deck schickt sich an eine neue mobile Konsole zu werden, die mit ordentlicher Leistung auch dezidierte PC-Spiele verdauen kann. Nun veröffentlicht der Hersteller erste Videos, die Spiele-Evaluationen zeigen.
Endes des Jahres sollen die ersten Spieler Valves neues Steam Deck erhalten. Die auf der RDNA2-Architektur basierende mobile Spielkonsole sollte gegenüber ihrer direkten Konkurrenz in Form von Nintendos Switch einige erhebliche Wettbewerbsvorteile haben. Die Rechenleistung, die ca. 1,6 TFLOPS betragen soll, stellt sie auf ein Niveau mit Sonys PS4, einer wesentlich größeren stationären Konsole. Die Switch verfügt dagegen selbst in der aktuellsten Version als Switch OLED immer noch über den bereits bekannten Tegra X1 mit einer Rechenleistung von lediglich 512 GFLOPS.
Steam Deck: Valve zerlegt sein Gaming-Handheld im Video selbst
Der entscheidendere Vorteil ist allerdings die Nutzbarkeit der Steam-Bibliothek, in der sich bei vielen Nutzern bereits Hunderte Spiele befinden. Diese sollen mehr oder weniger vollständig auf Valves neuer Konsole spielbar sein. Die Entwickler erachten ein Spiel dabei als spielbar, wenn es zu jeglicher Zeit eine Bildrate von 30 FPS nicht unterschreitet. Valve hat nun mehrere Videos zu Spielen und deren Performance auf dem Steam Deck veröffentlicht. Die dafür genutzten Einstellungen werden dabei vorerst nicht bekannt gegeben.
Spiele:
-Devil May Cry 5
-Psychonauts 2
-QField
-Riven
-Sable
-Skater XL
-System Shock 2
-The Witcher 3
Das Steam Deck ist in verschiedenen Ausbaustufen bisher exklusiv über den Steam-Shop bestellbar. Es gibt drei unterschiedliche Versionen, die sich hauptsächlich im Speicherausbau unterscheiden. Ab 419 € kann das Einstiegsmodell erworben werden. Als Weihnachtsgeschenk ist Valves neue Konsole aber nur bedingt tauglich, bei heutiger Bestellung ist nicht mit einer Lieferung vor dem zweiten Quartal 2022 zu rechnen.
Quelle: Gamestar

Heute hat Valve vorgestellt wie dem Nutzer die Spielekompatibilität dargestellt wird und wie Entwickler ihre Spiele fürs Steam Deck testen lassen können:
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Ich finde es bereits jetzt schon transparenter als alles was Sony, Nintendo und Microsoft jemals gemacht haben.
Unbekannt bleibt wie sich die Hardware in der Praxis schlagen wird (Haltbarkeit) und wie viele Einheiten Valve liefern kann. Das muss man abwarten. Ich hab trotzdem vorbestellt.
Wobei das mit dem spielbar ab 30 FPS eine nichtssagende Aussage ist, wenn keine Details und Auflösung genannt werden.