Steam Deck Update: fTPM für Windows 11 und viele Verbesserungen bei der Eingabe

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Quelle: PC Games Hardware

Für das Steam Deck ist ein Update erschienen, das viele Verbesserungen bei der Eingabe bietet. Eine Beta liefert zudem fTPM für den AMD-SOC, sodass der Support von Windows 11 besser wird. Die Treiber sind aber nach wie vor ein Problem. Geduld ist hier gefragt.

Valve hat neue Updates für das Steam Deck veröffentlicht: Das offizielle Update bietet einige neue Funktionen und Verbesserungen. Spannend ist aber vor allem das Beta-Paket, das insbesondere (fast) vollwertigen Support für Windows 11 ergänzt. Dazu wird fTPM für den AMD-SOC aktiviert. Valve warnt allerdings davor, dass das Update noch in der Beta ist. Wer lieber einen problemfreien Betrieb seines Steam Decks wünscht, sollte auf eine finale Version warten.

AMDs Firmware Trusted Platform Module (fTPM) sorgt im Rahmen der TPM-2.0-Anforderung für mehr Sicherheit. Das fTPM ersetzt dabei das physische Trusted Platform Module durch einen im Prozessor integrierten Schlüssel. Mit dieser Lösung hatte AMD aber auch selbst anfangs das eine oder andere Problem, das man erst ausbügeln musste.

Windows 11 auf Steam Deck bleibt derweil eine wackelige Angelegenheit, da noch nicht alle Treiber komplett und final sind. Zwar sind nun alle Grundlagen vorhanden, um ohne Tricks arbeiten zu können, aber beim Audio-Treiber ist zum Beispiel noch Arbeit zu tun.

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Was ist das Trusted Platform Module?

Das Trusted Platform Module in Version 2.0 gibt es seit dem Jahr 2015. In bisherigen Windows-Versionen ist die Aktivierung rein optional, wenn man jedoch die Festplattenverschlüsselung Microsoft Bitlocker nutzt, dann ist man bereits ein TPM-2.0-Nutzer. Viele Firmen-PCs haben ebenfalls TPM aktiv, teilweise sogar mit einem physischen TPM-Chip auf dem Mainboard. TPMs erzeugen kryptografische Schlüssel, legen diese sicher ab und benutzen diese, um ein Betriebssystem sicher starten zu lassen. TPM 2.0 kann verschiedene Krypto-Algorithmen verwenden. Nur Deutschland und China wollten 2012 verhindern, dass TPM 2.0 ein ISO-Standard wird. Es wird befürchtet, dass die Nutzer weniger Kontrolle haben und - theoretisch - Virensoftware beeinträchtigen könnte. Tatsächlich bewiesen sind diese Einschränkungen aber nicht, da es beispielsweise Linux-Distributionen mit TPM-Support gibt und so Windows-Nutzer auch parallel auf einem PC ein zweites Betriebssystem installieren können.

Das Firmware-TPM läuft in einer vertrauenswürdigen Ausführungsumgebung (TEE) im Prozessor ab, statt auf einen physischen Chip zu setzen. Wenn nun Code im TEE geladen wird, findet die Ausführung isoliert von anderen Vorgängen ab. Ein TPM-Chip dagegen ist eine Art Smartcard. Mit TPM 2.0 soll - im Zusammenspiel mit Secure Boot - der Boot-Vorgang von Windows besser vor Angriffen geschützt werden. Sowohl TPM, als auch Secure Boot gehören zur Virtualization-based Security - kurz VBS - unter Windows 11. In einem separaten Artikel erklären wir, was es mit VBS-Maßnahmen und HVCI alias Kernisolierung auf sich hat.

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