Steam Deck: Trotz Preiserhöhung mancherorts ausverkauft
Obwohl das Steam Deck jüngst deutlich teurer geworden ist, war Valves Handheld-PC in den USA und Kanada kurze Zeit später ausverkauft.
Kürzlich sorgte eine weltweit deutliche Preiserhöhung des Steam Decks für Aufsehen. Doch weniger als 24 Stunden, nachdem Valve die erneute Verfügbarkeit des Steam Deck OLED zu dem höheren Preis angekündigt hatte, wurde der Handheld-PC in den USA und Kanada erneut als "nicht vorrätig" geführt, berichtet die US-Webseite Ars Technica. Stichproben in anderen Steam-Shops anderer Länder hätten zeitgleich ergeben, dass die Hardware in Europa und Australien sowie in asiatischen Ländern über Valves Vertriebspartner Komodo weiterhin erhältlich ist.
In der Tat kann man das Steam Deck OLED in der 512-GB-Version hierzulande derzeit mit einer Lieferzeit von sechs bis zehn Geschäftstagen für 779 Euro über die offizielle Webseite bestellen, ebenso wie das 1-TB-Modell für 919 Euro. Dem Bericht nach lässt sich kaum einschätzen, wie viele Steam Decks zum neuen Preis verkauft wurden, doch die Absatzzahlen haben ausgereicht, um die Hardware erneut an die Spitze der Steam-Bestsellerliste zu katapultieren.
Die Liste basiert bekanntlich auf dem Gesamtumsatz der letzten 24 Stunden, sodass das hochpreisige Steam Deck gar nicht unbedingt mehr Exemplare verkauft haben muss als die höchste platzierte Software in Form des Spiels 007 First Light für rund 70 Euro. Auf der englischsprachigen Store-Seite zum Steam Deck wird indes darauf hingewiesen, dass der Handheld-PC "in einigen Regionen aufgrund von Speicher- und Lagerengpässen zeitweise nicht vorrätig sein kann". Auf der deutschsprachigen Seite findet sich hingegen ein Verweis allein auf die Speicherthematik sowie auch noch eine Erwähnung des ursprünglichen LCD-Modells:
"Aufgrund von Engpässen für Speicherkomponenten kann es dazu kommen, dass das Deck OLED in einigen Regionen zeitweise nicht erhältlich ist. Die Produktion des Steam Deck LCD 256 GB wurde eingestellt. Sobald der vorhandene Bestand verkauft ist, wird dieses Modell nicht mehr verfügbar sein."
Die Warnung zu Speicher- und Lagerknappheit erschien bereits im Februar erstmals auf der Store-Seite und Webseiten zur Bestandsverfolgung zeigen laut dem Bericht, dass es seitdem nur äußerst kurze Zeitfenster gab, in denen das Steam Deck erhältlich war. Das deute darauf hin, dass der kürzlich "zeitweise" aufgetretene Mangel eine Weile andauern könnte, zumal Valve derzeit wahrscheinlich Vorbereitungen für die geplante Markteinführung der Steam Machine in seine gemeldeten Hardware-Lieferungen aus China einbeziehe, heißt es.
Mitmachen und kommentieren
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.
Quellen: Steam via Ars Technica

Umsonst ist nur der Tod - und der kostet das Leben.
Zehntausende Spiele unterstützt ein stärkerer Handheld mit Bazzite und Windows ebenfalls und das fürs gleiche oder geringfügig mehr Geld.
Ich habe mich deswegen bewusst gegen das Steam Deck entschieden, auch wenn ich den verfolgten Ansatz sehr gut finde und die Stärkung von Linux ganz klar befürworte.
Man möchte eben das Produkt, das einem gefällt. Es muss nicht die beste Leistung haben.
Das Steam Deck unterstützt 28.000 Spiele, Retrogames nicht inkludiert.