Steam Deck: Weitere Details zum kürzlich aufgetauchten Prototyp mit Ryzen-7-3700U-Prozessor
Für 3.000 US-Dollar konnte ein Prototyp von Valves Steam Deck auf eBay erworben werden. Hier sind die technischen Details des Geräts aus dem Jahr 2020 im Überblick.
Das Steam Deck hat die Geräteklasse der Handheld-PCs salonfähig gemacht - und das, obwohl es nicht mit Windows, sondern mit dem auf Arch Linux basierenden SteamOS läuft. Das finale Design des Steam Decks war offenbar nur eine von vielen Varianten, die Valve ausprobierte. So konnte der Youtuber Bringus Studios einen Steam-Deck-Prototyp auseinanderbauen.
Steam-Deck-Prototyp bereits mit APU von AMD
Zwar setzt der Prototyp des Steam Decks bereits auf eine APU von AMD, doch die Leistung ist schwächer als die der finalen Version. Im kürzlich aufgetauchten Prototyp von Valves Handheld-PC ist nämlich ein AMD Ryzen 7 3700U verbaut, der mit nur 8 GiB Arbeitsspeicher auskommen muss, wovon wiederum nur 2 GiB für die interne Grafikeinheit reserviert werden.
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Der AMD Ryzen 7 3700U verfügt über vier Zen+-Kerne beziehungsweise acht Threads und eine Vega-10-iGPU, die im 10-nm-Verfahren gefertigt wurden. Das Steam Deck besitzt zwar die gleiche Anzahl an CPU-Kernen, die allerdings auf der Zen-2-Architektur basieren. Außerdem ist die APU der finalen Steam-Deck-Version bereits im 7-nm-Verfahren (Steam Deck LCD) bzw. in 6 nm gefertigt (Steam Deck OLED).
Eine weitere Schwachstelle des Prototyps ist die iGPU, denn die integrierte Radeon RX Vega 10 kann aufgrund der alten Vega-Grafikarchitektur der RNDA-2-Architektur der Release-Version des Steam Deck nicht das Wasser reichen. So bietet die Vega-10-iGPU zwar 10 CUs beziehungsweise 640 Shader und einen maximalen Takt von 1.400 MHz, doch die Leistung ist nicht annähernd mit der Release-Version des Steam Deck vergleichbar. Der lediglich 2 GiB große Videospeicher (Shared Memory) ist ein weiterer Grund für deutlich schlechtere Benchmark-Ergebnisse dieses Prototyps im Vergleich mit der Final-Version des Steam Decks.
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Quellen: Bringus Studios (Youtube), Club386
