Steam Deck 2: Spieler werden sich noch gedulden müssen
Spieler, die auf das Steam Deck 2 warten, werden sich wohl noch etwas länger gedulden müssen. Eine neue Generation des beliebten Handheld-PCs von Valve wird es erst dann geben, wenn die Hardware einen echten Generationssprung ermöglicht.
Spieler, die auf ein potenzielles Steam Deck 2 warten, werden sich voraussichtlich wohl noch etwas länger gedulden müssen. Eine neue Generation des sehr populären Handheld-PCs, der das mittlerweile aufstrebende Segment der tragbaren Gaming-PCs überhaupt erst reanimiert hatte, wird es erst dann geben, wenn die dafür verfügbare Hardware "einen echten Generationssprung" ermöglicht, so Valve in Person von Entwickler Lawrence Yang im Interview mit der Website Reviews.org. Die Nachfolgegeneration müsse die entsprechende Leistung bereitstellen.
"Wir wollen einen richtigen Nachfolger für das Steam Deck machen, aber vieles davon ist stark an die Leistung gebunden. Damit wir etwas als Steam Deck 2 bezeichnen können, muss auch die Leistung eine Generation höher ausfallen. Wir arbeiten aber daran."
- Lawrence Yang, Valve -
Im Hinblick auf eine mögliche Vorstellung oder gar ein Release eines potenziellen Nachfolgers des Steam Deck und des Steam Deck OLED werden sich Spieler daher definitiv noch gedulden müssen, wie der Entwickler unmissverständlich klarstellte.
"Es ist uns wichtig, und wir haben versucht, wirklich klar zu sein, wir machen nicht diese jährlichen Releasezyklen."*
- Lawrence Yang, Valve -
Das Steam Deck orientiert sich dahingehend viel mehr an klassischen Spielkonsolen, wie der Playstation 5 oder Xbox Series X|S, welche auch auf (Custom-)PC-Hardware setzen, aber für gewöhnlich über Jahre unverändert am Markt verbleiben. Neben gesteigerter Rechenleistung stehen zudem auch die Effizienz und die daraus resultierende Akkulaufzeit im Fokus der Handheld-Entwickler von Valve.
"Wir wollen also wirklich auf einen Generationssprung bei der Rechenleistung warten, ohne die Akkulaufzeit zu beeinträchtigen, bevor wir die echte zweite Generation von Steam Deck auf den Markt bringen."
- Lawrence Yang, Valve -
Wie Valve in Person von Lawrence Yang, Yazan Aldehayyat und Pierre-Loup Griffais bereits mehrfach deutlich gemacht haben, wird auch ein kommendes "Steam Deck 2" erneut auf eine Custom-APU setzen, welche auf höchstmögliche Effizienz ausgelegt sein wird. In dem für Handheld-PCs so essenziellen TDP-Bereich von 7 bis 15 Watt skaliert ohnehin keiner der Mobilprozessoren äquivalent oder gar besser als die Aerith-APU und die Sephiroth-APU. AMD Ryzen AI 300 ("Strix Point") und die Hybridprozessoren der Serie Core Ultra 200V ("Lunar Lake") sind keine ernstzunehmenden Kandidaten für ein potenzielles Steam Deck 2.
"Wir wollen auch nicht, dass die höhere Leistung auf Kosten der Energieeffizienz und der Akkulaufzeit geht. Ich gehe nicht davon aus, dass ein solcher Sprung in den nächsten Jahren möglich sein wird (...)", erklärte Pierre-Loup Griffais. Das Entwicklerteam beobachtet die Entwicklung aber weiterhin genau.
Steam Deck 2 wohl nicht vor Ende 2025
Ein mögliches Steam Deck 2 wird voraussichtlich nicht vor Ende 2025 erscheinen, wenn überhaupt. Zuletzt wurde spekuliert, dass AMD Kraken Point, eine monolithische APU, welche Zen 5(c) und RDNA 3.5 ("GFX115X") kombiniert, als Ausgangsbasis für eine entsprechende Custom-APU dienen könnte. Aber auch das ist noch reine Spekulation und wurde von Valve selbst noch mit keinem Wort bestätigt.
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Quelle: Valve via Reviews.org

Da würden die 12 Kerne schon mehr als 7W verbrauchen und für den GPU Teil würde nichts übrig bleiben.
Aber gut, dann hat man nun die Bestätigung, das eine APU bestehend aus Zen5 und RDNA4, nicht für ein Deck 2 herhalten wird.
Hatte ich auch nicht damit gerechnet.