Steam Deck: iGPU ist externer Radeon RX 6900 XT im 3DMark klar unterlegen
Der Youtuber "ETA Prime" prüft in einem seiner neuesten Videos die eGPU-Fähigkeiten des Steam Decks. Dafür schloss er eine externe Radeon RX 6900 XT ans Steam Deck an und verglich die Leistung mit der iGPU anhand der Scores in 3DMarks Fire-Strike- und Time-Spy-Tests. Das Ergebnis ist dabei mehr als eindeutig.
Welche Leistung würde das Steam Deck erzielen, wenn statt der integrierten RDNA2-Grafik AMDs Radeon RX 6900 XT zum Einsatz käme? Das wollte der Youtuber "ETA Prime" wissen und führte kürzlich das Experiment durch, indem er die eGPU-Fähigkeiten des Steam Decks in Spielen und in 3DMarks Fire Strike und Time Spy unter Beweis stellte.
Steam Deck mit externer Radeon RX 6900 XT - Das Experiment
Für den Versuch schloss ETA Prime eine Radeon-RX-6900-XT-Desktop-GPU mangels fehlendem Thunderbolt-Anschluss des Steam Decks über einen M.2-Steckverbinder am entsprechenden Steckplatz vom Handheld an. Somit wurde der Anschluss für die SSD von der GPU belegt, weshalb das Steam Deck vom MicroSD-Speicher gestartet werden musste. Kompatibilität mit Geforce-Karten von Nvidia besitzt das Steam Deck nicht, allerdings gibt es keine Probleme mit AMD-GPUs, da der Handheld-PC auf einem AMD-System basiert.
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Die Radeon RX 6900 XT durfte sich in 3DMarks Time Spy und Fire Strike gegen die RDNA2-iGPU des Steam Decks beweisen. Im Fire-Strike-Test erzielte die Radeon RX 6900 XT einen Grafik-Score von 26.855 Punkten. Die integrierte Grafik des Steam Decks brachte es nur zu 4.856 Punkten. Die 6900 XT war in dieser Disziplin also ungefähr 5,5 Mal schneller. Ein deutlicheres Verhältnis brachte Time Spy hervor. Hier waren es 15.579 Punkte beim Grafik-Score aufseiten der Radeon RX 6900 XT und nur 1.567 für die iGPU. Das entspricht circa dem Zehnfachen.
Passend dazu: Update zu Steam Deck: Wie ist der Stand nach einem Monat?
ETA Prime schaute sich zusätzlich die Leistung des Steam Decks mit externer Unterstützung des AMD-Flaggschiffs in Spielen an. 4K-Gaming sollen bei The Witcher 3 (etwa 108 Fps und Ultra-Einstellungen) sowie GTA 5 (etwa 73 Fps und sehr hohe Einstellungen) möglich gewesen sein. Bei Elden Ring und Cyberpunk 2077 hingegen habe sich die Framerate bei einer Auflösung von 1080p und hohen Einstellungen zwischen 47 und 70 Fps bewegt. Möglicherweise blockierten in diesem Fall die Van-Gogh-APU und die M.2-Verbindung.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Steam Deck sicherlich nicht mit dem Gedanken im Hinterkopf entwickelt wurde, mit externen GPUs zu funktionieren. Schließlich handelt es sich um eine tragbare Konsole mit begrenzter Leistung, um für eine möglichst lange Akkulaufzeit zu sorgen. Zumal die Radeon RX 6900 XT mehr als dreimal so groß wie das Steam Deck sein soll, ganz zu schweigen vom Netzteil und den benötigten Kabeln für den Aufbau.
Quelle: ETA Prime via Videocardz


Vielleicht gibt es ja in Zukunft noch interessante Mods, die an den M2-Slot andocken ?
Um nicht zu philosophisch zu erscheinen, ich sitze hier gerade an einem 14" Notebook mit gut über einem Kg, mit einem 5800U, der ebenfalls auf max. 25W oder noch weniger begrenzt wird.
Damit daddel ich unterwegs auch in FHD ... und es funktioniert, also keine DIA-Show! Und das über viele Stunden. Es würde mich nach dem o.a. Artikel einfach mal interessieren, ob so ein Notebook mit VEGA iGPU hinsichtlich Bildqualität mit so einem Steam Deck vergleichbar ist ...