Steam Deck OLED: Valve erhöht Preise um bis zu 240 Euro
Valve hat die Preise des Steam Deck OLED drastisch erhöht: Bis zu 240 Euro Aufschlag verlangt der Hersteller ab sofort für das beliebte Gaming-Handheld. Verantwortlich ist die anhaltende Speicherkrise bei DRAM und NAND-Flash.
Nach Wochen eingeschränkter Lieferbarkeit hat Valve am 27. Mai 2026 das offizielle Comeback des Steam Deck OLED im Steam-Hardware-Forum verkündet. Der populäre Gaming-Handheld ist damit wieder regulär bestellbar, allerdings zu spürbar höheren Konditionen. Die Preise steigen um bis 37 Prozent oder umgerechnet 240 Euro.
Steam Deck OLED: Handheld-PC wird deutlich teurer
Für das Modell mit 512 GiB ruft Valve nun 779 Euro statt zuvor 569 Euro auf, während das Modell mit doppeltem Flash-Speicher mit 919 Euro statt 679 Euro zu Buche schlägt. Damit liegen die Preise rund 35 respektive 37 Prozent über dem ursprünglichen Niveau zur Markteinführung im November 2023.
Quelle: Valve
Das Steam Deck OLED wird deutlich teurer und kostet jetzt bis zu 240 Euro mehr.
Als Begründung verweist Valve auf die seit Herbst 2025 anhaltende globale Speicherkrise bei DRAM und NAND-Flash, welche auch vor dem erfolgreichen Handheld-PC keinen Halt macht. Auch die neue Xbox, das Project Helix, soll hier zeitliche und preisliche Auswirkungen zu spüren bekommen. Verbraucher werden voraussichtlich in allen Segmenten mit höheren Preisen konfrontiert, eine Kerbe, in welche auch die Stellungnahme von Valve schlägt: Die Preise steigen weiter.
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— Valve
Die Preisgestaltung des Gaming-Handhelds hat sich deutlich verschoben. Konkret sind ab dem 27. Mai 2026 folgende UVPs gültig:
- Steam Deck OLED 512 GB: 779 Euro statt 569 Euro (+37 Prozent, +210 Euro)
- Steam Deck OLED 1 TB: 919 Euro statt 679 Euro (+35 Prozent, +240 Euro)
Damit wandert der Handheld-PC von Valce in ein neues Preissegment. Zum Vergleich: Beim Marktstart im November 2023 lag das Spitzenmodell mit 1 TB bei 679 Euro, jetzt sind Käufer mit 919 Euro fast auf dem Niveau eines vollwertigen Gaming-Notebooks der Mittelklasse. Auch die Distanz zu Konkurrenzgeräten wie dem Asus ROG Ally X, dem Lenovo Legion Go S oder dem MSI Claw 8 AI+ ist deutlich geschrumpft.
Auch die Konkurrenz wird immer teurer
Der Lenovo Legion Go 2 oder auch Lenovo Legion Go Gen 2 (8.8"), welcher ohnehin mit einem extrem hohen UVP von 1.099, 1.249 und 1.349 Euro in den Handel kam, ist jüngst deutlich im Preis "explodiert". Lenovo ruft hierzulande inzwischen ganz offiziell bis zu 2.499 Euro im eigenen Store auf, während der Handheld-PC über den freien Einzelhandel gar nicht mehr verfügbar ist. Die weltweite Speicherkrise trifft auch LPDDR5X-Systemspeicher und setzt die Hersteller ganz extrem unter Druck.
Speicherkrise als Auslöser der Preiserhöhung
Die Anpassung ist kein Alleingang von Valve, sondern eine direkte Konsequenz der seit Monaten angespannten Lage am Speichermarkt. Der globale KI-Boom hat zu massiven Engpässen bei DRAM und NAND-Flash geführt, weil Hyperscaler wie Microsoft, Meta und Google ihre Rechenzentren mit Speicherchips fluten.
Die Folge: DDR5-Speichermodule und Desktop-Kit kosten aktuell rund das Vierfache des Niveaus vor der Krise, SSDs und HDDs liegen bei mehr als dem Doppelten ihres früheren Preises und LPDDR5 und LPDDR5X werden zum absoluten Luxusprodukt.
Refurbished Steam Deck als günstigere Alternative
Wer die neuen UVPs nicht zahlen möchte, kann auf das offizielle Refurbished-Programm von Valve ausweichen. Generalüberholte OLED-Modelle wandern dort für 619 Euro (512 GiB) beziehungsweise 739 Euro (1 TB) über den virtuellen Ladentisch, sind zur Stunde aber nicht vorrätig.
Quelle: Valve
Steam Deck und Steam Deck OLED im Refurbished-Programm sind ausverkauft.
Auch das generalüberholte reguläre Steam Deck LCD, welches für 299 bis 379 Euro angeboten wird, ist aktuell restlos ausverkauft.
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Quellen: Valve

Das Xbox Ally X gilt für 950€ schon als eher überteuert, jetzt soll das deutlich schwächere Steam Deck genauso viel kosten? In dem Preisbereich ab 950€ starten Laptops mit ner 5060, da hat das Steam Deck mit seiner Hardware mal überhaupt nichts zu suchen!
Keine Ahnung was Valve da tut, aber auch in dieser Marktlage dürfte der Anstieg durch die Speicherpreise nicht so hoch sein, schließlich managen die Konkurrenten das deutlich besser und erhöhen die Preise wenn überhaupt nur moderat.
Hauptsache trollen.... gut gemacht 👍🏼