Spielen unter Linux: Valve optimiert Proton für CPUs mit vielen Prozessorkernen
Valve drückt weiter aufs Gaspedal und hat eine neue experimentelle Version seiner auf WINE basierenden Gaming-Software Proton veröffentlicht, welche unter anderem auf CPUs mit vielen Prozessorkernen optimiert wurde.
Valve drückt weiter aufs Gaspedal und hat eine neue experimentelle Version seiner auf der zu Microsoft Windows kompatiblen Laufzeitumgebung WINE basierenden Gaming-Software Proton veröffentlicht, die unter anderem auf CPUs mit vielen Prozessorkernen optimiert worden ist. Spiele wie Far Cry 4, die zuvor beim sogenannten "Core Count" limitiert wurden, können laut den offiziellen Versionshinweisen jetzt endlich auch aus den Vollen schöpfen.
Valve optimiert Proton kontinuierlich weiter
Valve lässt sich von seinem Vorhaben, Linux als gleichwertig Gaming-Plattform zu Windows in Position zu bringen, nicht abbringen und entwickelt dafür sowohl seine hauseigene Gaminhg-Distribution SteamOS 3.x als auch die gemeinsam mit den Entwicklern von CodeWeavers kontinuierlich weiter. Die neueste Version der experimentellen "Gaming-API" bringt unter anderem die nachfolgenden Optimierungen, Fehlerkorrekturen und Neuerungen mit.
CPU-Optimierungen:*
- Far Cry 2 + Far Cry 4
- Warhammer 40,000: Space Marine
- Warhammer 40,000: Dawn of War II
- Warhammer 40,000: Dawn of War II - Chaos Rising
- Warhammer 40,000: Dawn of War II - Retribution
- Lara Croft and the Guardian of Light
- The Witcher 2: Assassins of Kings
- Outcast - Second Contact
- Prototype
Erstmals spielbare Spiele:
- Aisling and the Tavern of Elves
- Snares of Ruin 2
- Iragon
Sonstige Optimierungen:
- Außerdem werden jetzt NVAPI-Support für Horizon Forbidden West geboten und die Videowiedergabe in Sea of Thieves auf dem Steam Deck unterstützt.
- Auch fließen diverse Fehlerkorrekturen für weitere Spiele in die neueste Version von Proton Experimental ein.
*) Spiele waren zuvor beim "Core Count" limitiert.
SteamOS 3.6 und Proton 9.3 am Horizont
Während sich SteamOS in großen Schritten in Richtung der finalen Version 3.6 bewegt, wurde Proton bereits in der Version 9.3 für Entwickler freigegeben. Valve bleibt dabei konsequent am Ball und hat so in den letzten zwei Jahren rund 5.000 Verbesserungen in SteamOS und unzählige weitere in Proton einfließen lassen. In Kürze sollte dann auch KDE Plasma 6.x als neue Desktop-UX sein Debüt auf den beiden Handheld-PCs Steam Deck und Steam Deck OLED feiern.
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Quelle: Valve via GamingOnLinux


Sollte mich mal langsam mehr mit der Linux Distribution auseinandersetzen und mal vergleichen.
Mir geht ja Windows nicht erst seit gestern auf den Keks 🍪
Und das trotz das ich mich intensiv mit linux beschäftige und auch auf einer zweit SSD ein komplett und fertig eingerichtetes Manjaro mit allem zipp und zapp habe inkl. OC der Graka, eingerichteten Xbox Wireless Adapter, Cyberghost als VPN uswusf.
Und ja ich hab natürlich auch schon andere Destris getestet... Mint / Ubuntu / Fedora / Legendary OS / draugr OS / Tuxedo OS etc.
Wenn man sich einmal alles komplett fertig geschustert und eingerichtet hat oder aber nur 0815 Anwendungen benutzt, ja dann ist Linux absolut pflegeleicht und steht Win in nichts nach und mag für den ein oder anderen sogar Vorteile bieten (je nach Usecase)
Macht dann auch echt spaß es zu benutzen. Aber mir persönlich eben nicht mehr oder weniger als Windows.
Als "kalter" Umsteiger wird man wohl mitunter als erstes darüber stolpern wie man zum Beispiel .deb Dateien installiert oder eine Verknüpfung auf dem Desktop anlegt
Aber man muss schon sagen das Linux in Sachen zugänglichkeit massiv gemausert hat die letzten Jahre, trotzdem ist das Terminal immer noch mein bester Freund ...
Aus dem Grund ist Linux eher mein Experementier und Bastel System, während mein Windows einfach Läuft und es alles anstandslos für gibt und zu kompatibel ist.
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Würde ich mich heute noch mal entscheiden müssen welche Linux Destri ich nutze, würde ich allerdings auf Tuxedo OS 3 setzen und das auch jedem Umsteiger als erstes empfehlen. Hier habe ich bisher am wenigsten das Terminal nutzen müssen, ist leicht und komfortabel anpassbar, hat kein snapd oder aktivierte Telemetrie und bringt einfach out of the box schon sehr viele Board mittel mit und bietet ein übersichtlichen Store inkl flatpack unterstützung und ist auch vom Design her sehr komfortabel anpassbar.
Das hat nichts mehr mit dem heutigen Zustand zu tun, den Valve schon vor ca 3 Jahren eingeführt hat.
Auch die Distros sind mitgewachsen und geben keinen Grund mehr zum Meckern.
Bei Pop! OS gibt es eine extra ISO für Systeme mit NVIDIA Karte.
Wenn sich die Game Launcher Hersteller ala Ubisoft und co. doch nur auch endlich mal mit dem nativen Support von Linux beschäftigen würden!
Die Software meines mechanischen Keyboards supported auch kein Linux was ich zum Ko*** finde!
Doof Cooler Master!
Nativ wäre natürlich besser, aber so geht es doch schon recht gut.
Sollte mich mal langsam mehr mit der Linux Distribution auseinandersetzen und mal vergleichen.
Mir geht ja Windows nicht erst seit gestern auf den Keks 🍪
Das einzige was mich davon abhält, mich komplett von Windows zu verabschieden, ist das Thema VR! Das bekommt man scheinbar nicht so ohne weiteres, vielleicht auch noch gar nicht, unter Linux zum Laufen. Zumindest keine WLAN Verbindung zu meiner Quest 3. Für alles andere nutze ich nur noch Linux! Ich liebe es!
Das funktioniert bei einer RTX 4070 problemlos.
Einziges Problem nach der Installation war, dass die Bildschirmauflösung viel zu niedrig gesetzt wurde. Das konnte verhindert werden, indem man den X11 Server und nicht Wayland beim Einloggen wählte, unten links befindet sich dafür ein Umschalter in der Anmeldemaske.
Ich habe mich bewusst für eine Rolling Release entschieden, weil ich es für diese Testumgebung praktischer fand, immer nur die aktuellen Pakete und Kernel nachinstallieren zu können. Ich habe bei Supportende keine Lust mich für eine Testinstallation noch damit beschäftigen zu müssen, wie man diese upgraded.
Mein Brother Multifunktionsdrucker MFC-J5730DW wurde leider nicht unterstützt. Aber das ist mir jetzt auch egal, ich muss ja gar nicht unter Linux drucken.
Nach Booten von Windows ging dann die Uhr um eine Stunde nach, anscheinend hat Linux die BIOS Uhr umgestellt.
Daraufhin habe ich in Windows dann doch mal den NTP client eingerichtet, der mir nun alle 900s die Uhrzeit aus dem Internet holt.
Ich verwende EasyBCD 2.4 als Boot Manager, ich mag Metro nicht. Leider bekam ich es nicht hin, Linux (die 500MB Boot Partition) über das Startmenue zu booten. Muss ich also noch über das BIOS boot starten.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Aber abseits von dem was früher teils mit viel rum fummel ging oder auch nicht, kann man heute die meisten Spiele ohne Probleme unter Linux spielen.
Da das noch nicht so arg lange ist (und definitiv nicht seit 20 jahren ^^) wird bei den meisten es noch lange dauern bis die kapieren das man auch abseits von Windows Spiele spielen kann.
Und wer weiß, ob überhaupt meine Fanatec Geräte und die Corsair Tastatur funktionieren würden.