Steam Deck: Valve veröffentlicht Fix für Joystick-Drift
Letzte Woche feierte Valves Handheld Steam Deck seine Markteinführung. Die ersten Nutzer haben das Gerät bereits erhalten und berichten von einem besonders störenden Problem. Anscheinend gibt es bei einigen Konsolen einen Joystick-Drift. Valve hat aber bereits einen Fix ausgerollt, der diesen Fehler beheben soll.
Das Steam Deck feierte seine Markteinführung am 25. Februar 2022. Während einige Vorbesteller derzeit davon berichten, dass die Auslieferung der Geräte begonnen haben soll, halten andere Nutzer ihre Konsole bereits in den Händen. Einige berichten von einem Problem, das Spieler schon von der Nintendo Switch kennen dürften: Joystick-Drift.
Valve identifiziert Problem bei Joystick-Drift
Laut Valve habe man vor dem Start des Steam Decks zahlreiche Zuverlässigkeitstests durchgeführt, um Probleme wie den Joystick-Drift möglichst zu vermeiden. Glücklicherweise scheint sich der Fehler schnell lösen zu lassen. Wie Lawrence Yang, Mitarbeiter bei Valve, der unter anderem auch für das Steam Deck zuständig ist, mitteilte, war ein kürzlich erfolgtes Firmware-Update der Auslöser dieses Bugs. Es wurde bereits ein Fix ausgerollt, der den Joystick-Drift beheben soll.
"Hallo zusammen, eine kurze Anmerkung zu den Steam-Deck-Thumbsticks", meldete sich Yang über Twitter. "Das Team hat die gemeldeten Probleme untersucht und es stellte sich heraus, dass es sich um eine Totzonenregression von einem kürzlichen Firmware-Update handelte. Wir haben gerade einen Fix zur Behebung des Fehlers bereitgestellt, also stellt sicher, dass ihr auf dem neuesten Stand seid."
Der Valve-Chef Gabe Newell hat unlängst in einem Interview darüber gesprochen, dass das Unternehmen bereits über ein Steam Deck 2 nachdenkt. Zudem hofft Newell, dass auch andere Hersteller Handheld-Geräte entwickeln würden. Für ihn gehe es um die Frage, welche Möglichkeiten solche mobilen Lösungen bieten können. Ein Beispiel wäre etwa eine verbesserte Virtual-Reality-Unterstützung.
Quelle: Twitter

Nennt mich verrückt, aber zu PS3/Xbox 360 Zeiten oder bei allen "PC-Gamepads" gab es die Probleme doch auch nicht, oder?
Seit geraumer Zeit hat sich am Aufbau der kleinen Joysticks nichts grundlegend geändert.
Für die Positionsabfrage werden seit Ewigkeiten die quasi selben Potentiometer verbaut.
Diese besitzen eine Widerstandsbahn, die über die Zeit einfach abgenutzt wird.
Die Abnutzung ist in der neutralen Stellung am höchsten, da dort die meiste Belastung stattfindet.
Ab einem bestimmten Punkt, wird der Widerstandswert dann so beeinflusst, dass das Steuerelement glaubt, es findet ein Input statt, obwohl der Stick eigentlich in neutraler Stellung liegt.
Bei den Potentiometern handelt es sich um Cent-Bauteile (zumindest für die Hersteller).
Jeder mit etwas Verstand und Lötkolben kann seinen driftenden Controller fixen, indem er neue Potis verbaut. Dauert 'ne Stunde und kostet knappe 5€. https://www.conrad.de/de/...
Manchmal hilft es auch, den ganzen Schmand einfach mal wegzuputzen.
Wenn ein Neuteil allerdings schon driftet, dann ist was an der Firmware falsch eingestellt.
Da hilft nur ein Patch vom Hersteller.
Nennt mich verrückt, aber zu PS3/Xbox 360 Zeiten oder bei allen "PC-Gamepads" gab es die Probleme doch auch nicht, oder?
MfG