Steam Deck: iFixit liefert Ersatzteile und zerlegt das Handheld im Video

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Valve zerlegte sein Steam Deck im Oktober 2021 bereits selbst.
Quelle: Valve

Die Reparaturexperten bei iFixit haben ein Video veröffentlicht, in dem sie das bald erscheinende Steam Deck einem Teardown unterziehen und den Status der Reparatur bewerten. Valve kündigte dazu an, dass iFixit der autorisierte Partner für den Verkauf von Ersatzteilen für das Steam Deck sein wird.

Lange lässt die Veröffentlichung des Steam Decks nicht mehr auf sich warten. Bis dahin versorgt Valve die Öffentlichkeit mit weiteren Informationen, wie etwa, dass das Unternehmen mit iFixit einen autorisierten Partner für den Verkauf von Ersatzteilen auserkoren hat. iFixit ist durch seine Teardowns von verschiedenster Hardware auf Youtube bekannt geworden und hat sich passend zu dieser Bekanntgabe ein Steam Deck vorgeknöpft, um es in seine Einzelteile zu zerlegen. Im Oktober des vergangenen Jahres hat Valve bereits selbst einen Teardown seines Handhelds vorgenommen und besonders auf die Verletzungsgefahr beim Umgang mit den einzelnen Komponenten hingewiesen.

iFixit nimmt das Steam Deck unter die Lupe

Der Youtuber stellt direkt zu Beginn fest, dass das Steam Deck äußerst leicht zu öffnen ist, da man nur acht Kreuzschlitzschrauben sowie ein paar Kunststoffclips entfernen muss, um an das Innenleben des Steam Decks zu gelangen. Seit Valves Teardown im Oktober hat sich nicht viel im Steam Deck geändert, abgesehen von einer unterschiedlichen Anordnung der Schrauben, schwarzen Leiterplatten und der Tatsache, dass alle Komponenten klar gekennzeichnet sind. Im nächsten Schritt widmet sich iFixit den Thumbsticks, die sehr einfach über drei Schrauben zu entfernen sind. Im Falle von Drift bei Gaming-Joysticks empfiehlt sich laut iFixit ein Austausch der Thumbsticks, was beim Steam Deck problemlos möglich ist.

Passend dazu: Steam Deck: Teardowns zeigen AMDs Custom-APU mit RDNA2-GPU

Ein großes Lob bekommt auch die mit einer Schraube zu lösende M.2-2230-SSD, denn austauschbare Speicher sollen zu einer Seltenheit geworden sei. Danach arbeitet sich iFixt von den äußeren Triggertasten, die sich als hartnäckig bei der Entfernung erwiesen haben, und den Input-Boards der Knöpfe über die innere Touchpad-Hardware sowie den Kühler und Lüfter zum Herzstück, dem Mainboard des Steam Decks. Darauf ist die AMD-APU sowie diverse LPDDR5-Chips von Micron zu finden.

iFixit erklärt dazu, dass das Mainboard aufgrund der vielen anderen Breakout-Boards nicht zwingend teuer ersetzt werden müsse, da es alternative Reparatur-Optionen gebe. Was sich als zäh beim Teardown herausstellt, war die Befreiung des L-förmigen Akkus. Dieser sollte vor der Entnahme auf einen Stand von unter 25 Prozent gebracht und dann von der Unterkante herausgehebelt werden, nachdem der Klebstoff mit viel Wärme aufgeweicht worden ist.

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Zuletzt kommt noch das Display dran, das ebenfalls mit Wärme für den Kleber und einem Saugnapf entfernt werden kann. Abschließend legt sich iFixit bei seiner Reparatur-Skala auf sieben von zehn Punkten fest. Überzeugt hat die überdurchschnittliche Modularität der meisten Komponenten des Steam Decks und der einfache Öffnungsvorgang. Pluspunkte brachte zudem die Speicherlösung ein sowie die Tatsache, dass für die Reparaturen ein Kreuzschlitzschraubenzieher ausreichend ist. Die Achilles-Ferse des Steam Decks bleibe aber weiterhin der Akku.

Quelle: Valve, iFixit

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        iFixit = billigste Produkte zu unverschämten Preisen. Zumindest was Ihr ""werkzeug" angeht. Da hoffe ich doch, das es mit den Ersatzteilen nicht genauso wird.
      • Von SFT-GSG BIOS-Overclocker(in)
        iFixit = billigste Produkte zu unverschämten Preisen. Zumindest was Ihr ""werkzeug" angeht. Da hoffe ich doch, das es mit den Ersatzteilen nicht genauso wird.
      • Von northstar Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Herbststurm
        Das es allgemein gut zu reparieren ist, wäre ja schon mal positiv, dass mit dem Akku ist wiederum etwas ärgerlich, da hätte man es einfacher gestalten können, um ihn zu befestigen.

        Bei so einem Handheld frage ich mich immer, warum bietet man keine Möglichkeit an, um ein Akkupack im Schnellwechselsystem zu nutzen.

        So könnte man sich mehrere Akkus zulegen ( falls das Einem nicht zu teuer ist ) und könnte das Spiel speichern, wenn der Akku fast leer ist und einen Akkutausch vollziehen und wieder weiter zocken, ohne nebenher oder zwischendurch aufladen zu müssen.
        Oder du schließt einfach eine powerbank über usb c an. Wo ist man unterwegs das man min 2 std durchgehend mit dem Gerät zockt ohne das eine Steckdose in irgendeiner Reichweite ist?
      • Von Herbststurm Software-Overclocker(in)
        Das es allgemein gut zu reparieren ist, wäre ja schon mal positiv, dass mit dem Akku ist wiederum etwas ärgerlich, da hätte man es einfacher gestalten können, um ihn zu befestigen.

        Bei so einem Handheld frage ich mich immer, warum bietet man keine Möglichkeit an, um ein Akkupack im Schnellwechselsystem zu nutzen.

        So könnte man sich mehrere Akkus zulegen ( falls das Einem nicht zu teuer ist ) und könnte das Spiel speichern, wenn der Akku fast leer ist und einen Akkutausch vollziehen und wieder weiter zocken, ohne nebenher oder zwischendurch aufladen zu müssen.
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