Steam Deck OLED erfolgreich auf 32 GiByte aufgerüstet
Das Steam Deck OLED ist jetzt erstmals überhaupt erfolgreich auf 32 GiByte Systemspeicher aufgerüstet worden. Der für seine Umbauten bekannte YouTube-Kanal "SlickBuys Mods and Repairs" konnte das Speicher-Upgrade als Erster durchführen.
Das Steam Deck OLED, das herstellerseitig mit 16 GiByte LPDDR5-Speicher ausgerüstet ist, konnte jetzt erstmals erfolgreich auf 32 GiByte Systemspeicher aufgerüstet worden. Der für seine spektakulären Umbauten bekannte YouTube-Kanal SlickBuys Mods and Repairs, welcher zuvor bereits den Systemspeicher eines Asus ROG Ally verdoppelt hatte, konnte das Speicher-Upgrade jetzt als Erster durchführen, wie die Website VideoCardz zuerst berichten konnte.
Da der Arbeitsspeicher in einem Handheld-PC mit APU, welche unter anderem eine CPU und GPU kombiniert, konzeptionell auch als Grafikspeicher fungiert, kommt ihm eine besonders hohe Bedeutung zu. So auch im Steam Deck OLED, bei dem sich die bis zu 4 Zen-2-Prozessorkerne die 16 GiByte LPDDR5-6400 mit einem integrierten Grafikchip mit wahlweise 768 Shadereinheiten dynamisch aufteilen müssen. In künftigen Szenarien sind 32 GiByte LPDDR5 schlicht und ergreifend weitaus zukunftssicherer, dachte sich auch der talentierte Modder und daraufhin experimentierte er und dokumentierte dann das erfolgreiche Upgrade.
Der Modder tauschte den 16 GiByte großen LPDDR5-Speicherbaustein von Micron, der beim Steam Deck LCD mit 5.500 MT/s und beim Steam Deck OLED mit 6.400 MT/s arbeitet, beim Speicher-Upgrade gegen einen 32 GiByte Speicher-IC desselben Speicherherstellers aus und modifizierte das BIOS sowie die Firmware.
Quelle: SlickBuys Mods and Repairs
Das Upgrade war letztlich erfolgreich und die Systemeinstellungen von SteamOS zeigen 32 GiByte Systemspeicher an, von denen der Modder insgesamt 6 GiByte der RDNA-2-GPU zugewiesen hat. Somit verbleiben 24 GiByte klassischer Arbeitsspeicher, welcher die Zen-2-CPU unterstützt. Insgesamt 2 GiByte reserviert sich SteamOS, sodass CPU und GPU über insgesamt 30 GiByte Speicher verfügen können.
Die Kosten für den 32 GiByte großen LPDDR5-Speicherbaustein von Micron belaufen sich laut dem Modder auf etwa 110 US-Dollar, sodass das Speicher-Upgrade wohl kein günstiger Spaß sein dürfte. Das Upgrade des Asus ROG Ally bot der versierte Modder seinerzeit für rund 300 US-Dollar an. Einen Asus ROG Ally mit 32 GiByte LPDDR5 sowie 4 TB SSD-Speicher bietet er aktuell [url=/]für 1.200 US-Dollar[/url] an.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: SlickBuys Mods and Repairs via VideoCardz


Geschäftsidee: Wenn jemand mit vernünftiger Ausrüstung und wahrscheinlich auch mit außerordentlichen Talent viel Geld machen will, soll einen Service zur VRAM upgrade für GPUs anrichten. Selbst wenn es ein paar Hundert Euro kostet, hätten sicher viele den Service in Anspruch genommen. Eine 4070 ti mit 48gb VRAM z.B. wäre echt hammer!
Grade weil sich die GPU gern gut was genehmigt und dann andersherum wieder RAM fehlt.
Was manche Menschen aber mit so viel VRAM auf GPU‘s wie der 4070 wollen ist mir eher schleierhaft
Bevor bei solchen Karten der VRAM ausgeht ist die GPU vorher schon lang am Ende
Geschäftsidee: Wenn jemand mit vernünftiger Ausrüstung und wahrscheinlich auch mit außerordentlichen Talent viel Geld machen will, soll einen Service zur VRAM upgrade für GPUs anrichten. Selbst wenn es ein paar Hundert Euro kostet, hätten sicher viele den Service in Anspruch genommen. Eine 4070 ti mit 48gb VRAM z.B. wäre echt hammer!
Mag blöd klingen aber das Steam Deck ist eher eine Konsole als ein PC und wird von der Mehrzahl seiner Nutzer auch genauso verwendet.