Eingestellte Serie: Nun kämpft sogar ein Terminator für die Fortsetzung von Stargate
Jetzt setzt sich auch ein Terminator-Darsteller für die Fortsetzung der eingestellten Stargate-Serie ein, die bei Amazon hätte laufen sollen.
Anfang des Monats wurde bekannt, dass Amazon MGM die bereits angekündigte Stargate-Serie nicht weiterproduziert. Laut Variety befürchtet das Studio, jenseits der bereits etablierten Fanbase kein ausreichend großes Publikum zu erreichen.
Entwickeln und produzieren sollte die Serie Martin Gero. Er stieß schon während Stargate: Atlantis zum Produktionsteam und war auch an den späteren SG-1-Staffeln beteiligt. Überdies holte man Brad Wright und Joseph Mallozzi als Consulting Producer für die neue Show ins Boot. Sie hatten die zwischen 1997 und 2011 produzierten Serien maßgeblich geprägt.
Laut Joseph Mallozzi arbeitete Gero bis zu ihrer Einstellung schon zwei Jahre an der geplanten Streaming-Serie. Sie sollte den Kanon respektieren und dabei neue wie alte Fans ansprechen. "Es war eine Serie, die die Fallstricke vieler moderner Remakes und Reboots vermied, indem sie den Kern ihrer Vorgänger voll und ganz aufgriff: Action, Abenteuer, Entdeckungen, Staunen, Herz, Humor und eine neue Familie."
Fans ärgern sich über die Einstellung mindestens so sehr wie über die Begründung. Es klingt für viele schlicht nicht plausibel, dass man nach all den in den Sand gesetzten Reboots und Neuinterpretationen erneut die Mainstream-Karte spielt.
Fans fordern Fortsetzung: T-1000 ist an ihrer Seite
Wir hatten schon in der vergangenen Woche auf eine Petition für die Fortsetzung der Serie aufmerksam gemacht. Wie man Change.org entnehmen kann, kommt sie auf beinahe 95.000 Unterzeichner. Parallel dazu werben Fans unter dem Hashtag #SaveStargate für ihr Anliegen in den sozialen Netzwerken und darüber hinaus. Auch Robert Patrick teilte jüngst diesen Hashtag.
Robert, wer? Der Schauspieler machte erst vor einigen Monaten der Erfolgsserie Tulsa King als Sylvester Stallones Widersacher die Aufwartung. Science-Fiction- und Horror-Fans kennen ihn als Agent Doggett aus den späteren Akte-X-Staffeln. Seine vermutlich bekannteste Rolle ist die des formwandelnden Terminators T‑1000. Skynet setzt ihn im Kultfilm Terminator 2 auf den vom T-800 flankierten John Connor an.
Stargate-Fans ist der Darsteller kein Unbekannter. Patrick spielte im Serienpiloten von Stargate: Atlantis Colonel Marshall Sumner. Dieser war als ranghöchstes Militärmitglied der Expedition vorgesehen, fiel jedoch den Wraith zum Opfer. Major Shepard übernahm daher dessen Aufgaben.
Auf X schrieb Robert Patrick: "Hallo, Stargate-Universum! Ich habe meine Zeit als Teil der 'Stargate Atlantis'-Familie wirklich sehr genossen. 'Colonel Marshall Sumner'. Viele der Darsteller gehören bis heute zu meinem Leben. Das ist selten. Diese Gemeinschaft ist etwas Besonderes. #SaveStargate LFG!!!!!"
Auf Facebook teilte Patrick später einen Beitrag von CBR über seinen Aufruf. Patrick kommentierte ihn wie folgt: "Viele Leute haben mich gefragt, warum ich mich der #SaveStargate-Kampagne angeschlossen habe. Die Wahrheit ist: Es ging mir nie darum, in wie vielen Folgen ich mitgespielt habe. Es ging darum, Freunde zu unterstützen, hinter einer Besetzung und einer Crew zu stehen, die ich respektiere, und eine der leidenschaftlichsten Fangemeinden überhaupt zu würdigen. Das 'Stargate'-Universum bedeutet vielen Menschen schon seit sehr langer Zeit sehr viel. Wenn Menschen sich so sehr für etwas begeistern und so hart daran arbeiten, es am Leben zu erhalten, bin ich gerne bereit, meine Stimme einzubringen." Manche Dinge seien es wert, dass man sich lautstark dafür einsetzt.
Stargate-Produzent kritisiert Geringschätzung von Fans
In den letzten Tagen und Wochen äußerten sich immer wieder ehemalige Darsteller zur Einstellung der Stargate-Serie. Michael Shanks etwa, Darsteller des Daniel Jackson, rief Fans dazu auf, für die Fortsetzung der Serie zu kämpfen. Interessant ist in dem Zusammenhang eine Äußerung von Joseph Mallozzi. Auf X nennt er zwar keine Namen, doch offenkundig bezieht Mallozzi sich auf die gestrichene Stargate-Serie, an der er als Consulting-Producer hätte beteiligt sein sollen.
"Im Laufe meiner Karriere hat mich die Geringschätzung bestürzt, die manche Führungskräfte in der Genre-Branche den Fans entgegenbringen, und dass sie deren Macht, eine Serie zum Erfolg zu führen oder zum Scheitern zu bringen, regelmäßig unterschätzen. Ich habe dies schon zu oft bei zu vielen Serien beobachtet, als dass ich hier auf eine einzelne davon eingehen könnte. Doch trotz der sich in den letzten Jahren häufenden Belege ignorieren sie weiterhin die Daten und wiederholen immer wieder dieselben Fehleinschätzungen."
Im selben Beitrag macht der Produzent und Autor Hoffnung. Melozzi zufolge schreibt Technologie die Regeln gerade neu, Machtverhältnisse würden verschoben. "Die Fans von heute sind organisiert, sie gehen strategisch vor und sie verfügen über ein hohes Maß an Datenkompetenz, wodurch sie die eigenen Kennzahlen der Plattformen effektiv gegen diese wenden." Vor dem Hintergrund immer höherer Einsätze und eines zugleich kritischer werdenden Publikums sei es spannend zu beobachten, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.
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Quelle: change.org, savestargate.com, x

NCIS > Jethro Gibbs und Tony und der Doc = Serie ist langweilig geworden
Nach dem schleichenden Weggang von R.D. Anderson war es nicht mehr meine Serie.
Und deren Beispiele gibt es viele.
Gruß T.
NCIS > Jethro Gibbs und Tony und der Doc = Serie ist langweilig geworden
Nach dem schleichenden Weggang von R.D. Anderson war es nicht mehr meine Serie.
Und deren Beispiele gibt es viele.
Gruß T.
Man wollte es sinnvoll erweitern, das bestehende Respektieren usw.
Man müsste also entweder die Zeitlinie weiter gehen, die Menschen haben die ... Technologie + Stargate Universe wo ein paar Leute durch die Gegend fliegen oder man müsste etwas parallel laufen lassen. Eine andere Gruppe irgendwo anders im Universum .
Ich würde eine neue Serie auch feiern, Stargate ist eine der besten SiFi Serien überhaupt .
Aber die Atmosphäre von früher wäre sehr schwer ohne die Originalen Schauspieler wieder zu bringen.
Stargate war nun mal geil, weil es einfach Jack, Sam, Daniel und T Alk
Wobei man es mit Stargate Atlantis auch geschafft hat.
Naja schwieriges Thema, es knapp 20 Jahre später nochmal genauso geil hinzubekommen.
Die Ringe der Macht haben bei einigen Verantwortlichen noch Schweißperlen auf die Stirn und sind damit gut in Erinnerung, wenn es um Kosten und Fanbase geht.
Also was sollen sie machen? Reboot, Neues, Vorgeschichte oder andere Zeitlinie? Zerrissen wird die ermutlich so oder so, denke das ist Ihre Befürchtung, abgesehen von den horrenden Kosten.