Stardew Valley: Eric Barone sind die Fans wichtiger als ihr Geld

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Stardew Valley: Eric Barone sind die Fans wichtiger als ihr Geld
Quelle: ConcernedApe

Der Stardew-Valley-Entwickler ConcernedApe, bürgerlich Eric Barone, richtete in einem Interview rührende Worte an seine Fans und versicherte, dass diese immer wichtiger seien, als das Geld, das er von ihnen bekommt.

In diesem Jahr feierte Stardew Valley, die pixelige Landwirtschaftssimulation unter der Ägide von ConcernedApe, auch bekannt als Eric Barone, sein zehntes Jubiläum. Mit über zehn Millionen verkauften Exemplaren hat Stardew Valley die Taschen von ConcernedApe mittlerweile prall gefüllt. Dennoch erklärte der Entwickler vor mehr als einer Woche in einem Interview mit Gameinformer, dass es nicht das Geld der Fans ist, was ihn glücklich mache, sondern die Fans selbst.

Stardew Valley brachte viel Geld, doch die Fans sind wichtiger

In dem Interview bekräftigte ConcernedApe, dass ihm die Liebe der Spieler wirklich wichtiger sei als das Geld, das er ihnen abknöpfen könnte. Er gibt dabei zwei Richtungen vor: entweder den Weg des Geldes oder den Respekt und die Bewunderung der Community, denen man hinterherjagen könnte. ConcernedApe bevorzuge die Community, denn diese gebe ihm ein besseres Gefühl als Geld, und bezeichnet seine Haltung damit sogar als "egoistisch".

Dabei sieht er sich keineswegs als Heiligen und erklärt in dem Interview mit Gameinformer: "Ich halte mich nicht für einen besonders moralischen Menschen. Ich glaube, das würde ich auch nie tun, egal was passiert, denn ich finde, es ist keine gute Art, über sich selbst zu denken. Es ist immer besser, zu denken, dass man es besser machen könnte."

Mit Stardew Valley glaubt der Entwickler, Spielern eine Rückkehr zu einer "authentischeren, natürlicheren Lebensweise" geschaffen zu haben - eine Zuflucht und Rückkehr zu etwas, "was wirklich menschlich ist". "Letztendlich möchte ich den Menschen einfach Magie schenken", fügte ConcernedApe hinzu.

Die genannten Punkte hat er sicherlich mit Stardew Valley umgesetzt. Hierbei spricht auch der Erfolg eine klare Sprache. Zehn Jahre und sechs kostenlose große Inhaltsupdates später steht Stardew Valley bei einem quasi perfekten Bewertungsverhältnis, etwa auf Steam. Zudem hat es das Spiel aus der digitalen Sphäre herausgeschafft und es wurde unter anderem Gegenstand von Konzerten und Kochbüchern. Mit dem nächsten Projekt Haunted Chocolatier könnte ConcernedApe an diesen Erfolg anknüpfen, sobald er es schafft, die Entwicklung (irgendwann) zu beenden.

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Quelle: ConcernedApe bei Gameinformer via PC Gamer

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kindercola Software-Overclocker(in)
        ConcernedApe einfach ein verdienter Erfolg.
        StardewValley kann man ganz entspannt runter daddeln und das für einen vergleichbar lächerlichen Preis. Der lange Produktsupport spricht Bände. Man kann easy div. Mods installieren....
      • Von Kindercola Software-Overclocker(in)
        ConcernedApe einfach ein verdienter Erfolg.
        StardewValley kann man ganz entspannt runter daddeln und das für einen vergleichbar lächerlichen Preis. Der lange Produktsupport spricht Bände. Man kann easy div. Mods installieren....
      • Von realbeissnerc Schraubenverwechsler(in)
        Da muss wohl Jemand nochmal recherchieren gehen, was? Stardew Valley hat sich plattformübergreifend über 41 Mio. mal verkauft und nicht (wie im Artikel behauptet) nur "über 10 Mio." mal. Wäre schön, wenn diese Tatsache korrigiert wird.

        Abgesehen davon verstehe Ich den hypermoralistisch entarteten Zynismus einiger Leute hier in den Kommentaren so gar nicht. Eric Barone aka "ConcernedApe" hat mit seiner kontinuierlichen Verbesserungsarbeit an "Stardew Valley" nachweisbar gezeigt, dass er ein bodenständiger wie aufmerksamer & zugänglicher Solo-Indie-Entwickler und damit EBEN KEIN asozial entarteter Anarchokapitalist (wie beispielsweise ein Jeff Bezos oder Elon Musk) ist. Und trotzdem redet man hier in den Kommentaren selbstgefällig auf ihn herab, als hätte er hier einen halben Völkermord begangen & anschließend versucht, sein Image rein zu waschen. Like, WTF???

        Rafft Euch Alle mal, ganz ehrlich!!! Wer sich über ehrliches Commitment für sein eigenes Qualitätsprodukt & der daraus resultierender Dankbarkeit gegenüber der generösen Community/Konsumentenschaft derart zynisch bis in hypermoralistischer Weise asozial auslässt, hat vor lauter Kulturelitarismus & Pseudo-Antikapitalismus den Schuss nicht mehr gehört und sollte mal dringend in sich gehen oder halt einen Therapeuten aufsuchen. Da brauchen wir auch gar nicht drüber diskutieren.

        Der Indie-Sektor ist ein hart umkämpfter Markt dieser Tage und Leute wie Eric Barone verdienen jeden ihrer hart erarbeiteten Dollars/Euros für Das, was sie da abliefern. Ganz gleich, wie viel Geld sie dabei auf dem Privatkonto "scheffeln". Wer gute Qualität abliefert, wird auch mit guten Verkaufszahlen belohnt. Ganz einfach. Deal with it or keep crying about it. 💯🤷🏻‍♂️
      • Von theGucky Volt-Modder(in)
        Das war halt ein Hit, bei denen er nicht mehr für den Rest seines Lebens arbeiten muss.
        Was macht man da noch? Der Erfinder von Minecraft wusste auch lange Zeit nicht was er machen sollte mit dem ganzen Geld.
        Gabe Newell verprasst sein Geld mit Booten...
        Eric bleibt halt beim alten und macht sein persönliches Projekt Stardew Valley weiter, nur halt ohne Zeit/Geld-Druck.

        Arbeit ist auch eine Form von Abwechslung und selbst Millardäre arbeiten weiter, weil man sich sonst nur langweilen würde.

        Dennoch fühlt sich die Aussage von ihm komisch an... eben weil er kein Geld mehr braucht. Denn er hat rund 100-200 Millionen auf dem Konto.

        Zitat von FCA
        Der Preis für das Spiel ist nach wie vor gleich, keines der "DLCs" hat nur einen Cent gekostet und Unterstützung gibt es 10 Jahre nach Release auch noch. Nenn mir ein Spiel mit gleichem Erfolg und gleicher Historie.
        Terraria. Kein Einzelprojekt, aber auch "DLCs" und Updates ohne Kosten.
      • Von Periswoop Komplett-PC-Aufrüster(in)
        „Der Satte sagt: Brot ist nicht alles.“

        Aber ja, die nächste Million verändert das Leben vielleicht kaum noch, aber das Gefühl, dass Menschen das eigene (Lebens)Werk lieben, wirkt vermutlich stärker und längerfristiger.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Gut, das kann man in seiner Situation recht einfach sagen.

        Aber ja, er hat den Preis nicht erhöht, noch versucht mit irgendwelchen DLC/Pseudonachfolgern Geld zu scheffeln oder Pay2Win ins Spiel zu implementieren.
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