PCGH-Plus Label [PLUS] Star Citizen: Historie und Benchmarks mit 10 CPUs und 14 Grafikkarten

PCGH Plus: Über Chris Roberts' neuestes Projekt lassen sich viele Geschichten erzählen. Wir haben uns einen Überblick verschafft und den Titel ausgiebig getestet. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2019.

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 Star Citizen: Historie und Benchmarks mit 10 CPUs und 14 Grafikkarten
Quelle: PC Games Hardware

Star Citizen: Historie und Benchmarks

Star Citizen. Viele Spieler fallen bei diesen Namen in ehrfürchtiges Erstaunen oder in lästerliches Meckern über Geldverschwendung und nie enden wollende Entwicklungszeit. Das Projekt des Star-Entwicklers Chris Roberts spaltet die Spielergemeinde und ist ein Phänomen für sich. Doch woher kommen diese starken Gefühle und wie hat alles angefangen?

Auf den kommenden Seiten geben wir Ihnen einen Überblick über Herrn Roberts, sein Meisterwerk Wing Commander, das Konzept Star Citizen und wie sich die aktuelle Alphaversion mit verschiedenen CPUs und GPUs macht.

Eine kurze Geschichtsstunde

Um zu verstehen, warum Chris Roberts auch heute noch so beliebt ist, muss man ins Jahr 1990 gehen. In diesem Jahr lasen deutsche Videospieler noch in der ASM und der Power Play, sie spielten The Secret of Monkey Island und Turrican. Als dann am 27. September Wing Commander für DOS erschien, sorgte das für große Furore in der weltweiten Spielergemeinschaft und startete eine Welle an Weltraumsimulationen. Wing Commander setzte dabei neue Maßstäbe in Sachen Grafik und Sound und war der Grund, warum sich viele Spieler einen PCs als Spieleplattform holten. Dabei war es gar nicht das erste Spiel dieser Art, diese Krone gebührt Elite aus dem Jahr 1984. Jedoch schaffte es Wing Commander, das noch recht junge Genre mit viel Star-Wars-Flair aufzuladen und das Ganze für die Masse tauglicher zu gestalten. Aufgrund des Erfolgs des ersten Teils erschienen noch viele weitere Ableger der Wing-Commander-Reihe. Aus dieser Zeit stammt das hohe Ansehen und der gute Ruf von Roberts als Spiele-Entwickler. Zwar zog er sich bei den späteren Teilen immer mehr von der aktiven Entwicklung zurück, behielt aber dennoch die Schirmherrschaft über die Reihe. Dann wurde es lange Zeit still um Roberts, bis er im Oktober 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne für eine neue Weltraumsimulation in Tradition von Elite, Privateer, Freelancer und X wieder auftauchte.

Ein Hauch Größenwahn

Seit dem Start der Crowdfunding-Kampagne hat sich einiges getan. Das Projekt wurde finanziert und viele Module sind bereits spielbar, in der Alpha-Version zumindest. Jedoch kommt die Entwicklung nur in kleinen - aber interessanten - Schritten voran.

Ein Grund dafür ist die unheimliche Detailverliebtheit, mit der das Spiel entwickelt wird. Schon ein Blick auf die Website erschlägt einen mit Material: Es gibt einen Shop für virtuelle Raumschiffe, eine interaktive Sternenkarte des Star-Citizen-Universums, ein ausführliches und ebenfalls interaktives Telemetrie-Tool (welche Hardware nutzen die Spieler und welche Leistung erzielen sie damit).

Zudem gibt sich Cloud Imperium Games (das neue Studio von Roberts) sehr transparent in der Entwicklung. Es gibt eine überaus ausführliche Roadmap mit kommenden Versionen und Funktionen, wöchentliche Posts und sogar eine Webcast-Show der Entwickler, in der sie auf die aktuelle Situation in Star Citizen und User-Fragen eingehen. Dass dieses Konzept zumindest teilweise aufgeht, zeigen die inzwischen 2.329.934 Sternenbürger, die eine Gesamtsumme von 226.548.080 US-Dollar gespendet haben. Aber der Drang nach mehr hört noch lange nicht auf: Ständig erscheinen neue virtuelle Schiffe zum Kaufen im Online Shop. Hier reicht die Preisspanne von 45 US-Dollar für eine 100i vom imaginären Schiffshersteller Origin Jumpworks, bis hin zu 3.000 US-Dollar für den Zerstörer Javelin des Schiffherstellers Aegis Dynamics. Es gibt aber auch zwei Starter-Pakete zum Preis von rund 50 US-Dollar.

Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen, dass Cloud Imperium Games hier versucht, ein ganzes Spiele-Universum zu erschaffen, nicht nur ein Spiel, von dem später Teil 2 erscheint. Hier ist das Ziel eine Welt zu erschaffen, in der über Jahre hinweg Inhalte erscheinen können - so ähnlich wie es bei MMOs schon geschieht, welche teilweise eine Lebensdauer von über zehn Jahre haben.

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Folgendes finden Sie im Artikel: 
  • Hintergrundartikel: Chris Robert, Wing Commander, Star Citizen
  • CPU-Benchmarks: Testlauf auf Hurston (10 Prozessoren)
  • Grafikkarten-Benchmarks: Ein Test auf Arc Corp (14 Grafikkarten, Full HD - WQHD - UHD plus Frametimes)
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