Rage angespielt: Flüssige sowie detailreiche Grafik und intelligente Gegner
Nach einer Stunde Spielzeit und 5 Missionen haben wir uns einen ersten Eindruck von Rage gemacht: Das neue Spiel von id Software bietet eine flüssige und detailreiche Grafik, viele Missionen, intelligente Gegner sowie ein tolles Setting und gute (englische) Sprecherstimmen. In der deutschen Fassung wird übrigens Ralf Richter eine Voice-Over-Rolle übernehmen.
Mit Rage plant id Software einen brutalen und actionreichen Shooter von der Leine zulassen. Das Spiel erscheint am 07. Oktober 2011, das dank neuester 3D-Technik allen Freunden von Mad Max ganz besonders gefallen dürfte. Rage soll ein Mix aus Shooter und Rollenspiel werden und basiert auf der 3D-Engine id Tech 5.
Erste Spieleindrücke zu Rage:
Wir hatten die Möglichkeit, Rage auf der Xbox eine Stunde lang zu spielen. Die Version schien recht final zu sein. Das Spiel startete mit dem Intro. Man spielt einen Überlebenden der Ark-Volunteers und wacht am Anfang in einem Raum mit mehreren Cryo-Kammern auf. Alle Anderen sind anscheinend schon vor Jahren gestorben. Es geht schnell zur Sache: Schon nach den ersten Metern kommt ein gemeiner Bandit und greift uns an. Wir werden von einem Dan Hagar in letzter Sekunde gerettet. Er fährt uns mit seinem Buggy in seine Siedlung. Der erste Auftrag lautet, eine Bandit-Versteck auszunehmen. Dafür bekommen wir eine Rüstung. Mit einem Quad geht der Weg dorthin zügig von statten. Im Hideout erwarten uns ein Paar recht einfache Bandits. Zumeist laufen sie brüllend auf uns zu, schießen oder versuchen uns zu schlagen. Nett: Wenn zwei oder mehrere Gegner da sind, greifen sie gerne von der Flanke an oder geben Feuerschutz.
Falls man doch mal stirbt, kann man sich mit einem Defi wiederbeleben. Dann muss man in einem Minispiel mit beiden Analogsticks unter Zeitdruck auf die richtigen Knotenpunkte zeigen und anschließend die Trigger drücken. Der Schwierigkeitsgrad ist dadurch nicht allzu hoch.
Rage ist ein Openworld-Spiel. Neben den Hauptaufträgen gibt es allerlei kleine Aufgaben, für die man bessere Waffen, Ausrüstungsgegenstände oder Geld bekommt. Die Missionen am Anfang waren recht einfach. Einmal ging es darum, einen Juno ausfindig zu machen. Dafür musste man mit dem Quad zum Questgebiet, dort drei vier Bandits ausschalten, um am Ende die Junos Leiche zu finden.
Bethesda Stand mit Ralf Richter (6)
Nach der ersten Stunde hatte man schon Lust weiterzuspielen. Die Welt hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Fall Out. Ob die Story um die Ark-Volunteers, einen mysteriösen Meteoriten-Einschlag und die friedlichen Zivilisten bis zum Schluss interessant bleibt, kann man nach der kurzen Spielzeit nicht sagen. Jedenfalls ist die Story-Komponente (bisher) ungewöhnlich gut für id-Verhältnisse und bietet viel Potential. Die Abwechslung ist auch im grünen Bereich. Die Fahrerei macht viel Spaß, die Gegner agieren unterschiedlich und intelligent, die NPCs sind recht tiefgründig und das Setting für Endzeit-Fans grandios. Die Grafik ist ebenfalls gut, setzt aber leider nicht wie Doom 3 neue Maßstäbe. Dafür wäre mehr Kantenglättung und schärfere Texturen nötig.
Ralf Richter spricht in der deutschen Fassung
Des Weiteren wurde im Rahmen der Gamescom bekannt, dass Ralf Richter, einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Kult-Schauspieler, eine Voice-Over-Rolle in Rage übernehmen wird. Richter, selbst leidenschaftlicher Gamer, stattete dem Stand von Bethesda einen Besuch ab und überzeugte sich dabei persönlich von den Ausnahme-Qualitäten von Rage.
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Also ich glaube schon das Wut ein gutes Game wird. Das einzige was mich stört ist die KI und der Preis.
ist die deutsche fassung zensiert?
"ich habe zuerst gedacht "Borderlands 2"
OHHHH ja aber Rage wirkt auch sehr stimmig. Freu mich auf beide, gerade weil ID bei mir "Kindheitserinnerung" hervorruft
Intelligente Gegner? Ich weiß nicht. Viel Intelligenz kann ich in den Spielen nicht feststellen. Oftmals besteht die "Intelligenz" daraus, dass sie sehr gut treffen und einen sofort sehen.
ich habe zuerst gedacht "Borderlands 2"