Saints Row: The Third angespielt: unfassbar lustig, coole Story, aber auch mäßige Grafik
Saints Row: The Third erscheint am 18. November 2011 für Xbox 360, Playstation 3 und auch für den PC. Wir haben den Open-World-Shooter auf der Gamescom angespielt und ein wirklich humorvolles Spiel erlebt.
Das Spiel Saints Row: The Third wird von THQ für Xbox 360, Playstation 3 und für den PC entwickelt. Der Erscheinungstermin soll der 18. November 2011 für alle Plattformen sein. Auf der Gamescom 2011 in Köln hatten wir die Gelegenheit die Xbox-Version anzuspielen und wollen Sie natürlich an unseren ersten Eindrücken teilhaben lassen.
Die Story hinter Saints Row: The Third
Viele Jahre, nachdem die Third Street Saints die Stadt Stilwater übernommen haben, sind sie von einer Bande Krimineller zu einem Markenbegriff avanciert! Saints Schuhe, Saints Energy Drinks und Johnny-Gat-Wackelpuppen sind in allen Geschäften erhältlich. Die Saints sind die Könige von Stilwater, aber ihr Ruhm und Reichtum sind nicht unbemerkt geblieben. Das Syndicate, eine legendäre kriminelle Bruderschaft, die ihre Hände in fast allen Dingen auf dieser Welt hat, wendet sich nun den Saints zu und verlangt Tribut. In der Fortsetzung der berühmt-berüchtigten Open-World-Reihe Saints Row übernehmen die Spieler nun die Kontrolle über die Third Street Saints auf dem Gipfel ihrer kriminellen Karriere. Egal ob Sky-Diving mit einem Panzer, satellitengesteuerter Luftangriff gegen eine Bande von mexikanischen Wrestlern oder ein Attacke auf eine top-trainierte Militäreinheit mit einem Sexspielzeug: Saints Row: The Third bietet die haarsträubendsten Gameplay-Szenarios, die es je in einem Videospiel gegeben hat.
So spielt sich Saints Row: The Third
Quelle: THQ
Saints Row: The Third (5)
Wir starten direkt die erste Mission am Beginn der Story. Die Saints bereiten sich in einem Nebenraum auf den Überfall der Bank, in der sie sich gerade befinden, vor. Ziehen sich Stimmveränderer um den Hals und riesige Elvis-Wackelköpfe als Masken auf. Diese Masken wackeln witzig während wir uns bewegen. In der folgenden Sequenz fordern sie alle am Schalter auf, das Geld in die Taschen zu packen. Man kennt Die Saints sehr gut, sie sind berühmt. Plötzlich zieht eine alte Frau am Schalter einen Revolver und ballert einem Saint beinahe den Elviskopf weg. Alle anderen Angestellten ziehen auch Waffen und es wechselt ins Gameplay.
Wir ballern uns durch die Gegner, darunter auch mit MGs bewaffnete Hostessen, die sehr hübsch aussehen, bis wir am Tresor ankommen. Knacken klappt nicht, also greifen die Saints zu Plan B: Sie sprengen das Ding aus der Wand und wollen per Hubschrauben davon fliegen. Wir "arbeiten" uns also nach oben vor durch. Die Kämpfe sind aus der Schulterperspektive ohne Deckungssystem. Oben treffen wir auf eine Angestellte, die ein Autogramm haben will - sehr witzig. Danach pflanzen wir die Sprengladung und es kommt ein Heli sowie weitere Gegner. Die Sprengladung geht hoch, der Tresor wird an den eigenen Heli geschnallt und der Spielcharakter bleibt auf dem in der Luft befindlichen Tresor, während der Rest des Teams die Flanken übernimmt.
Nun folgt eine Passage, in der wir vom Tresor aus auf immer mehr Wellen von Gegnern ballern, bis der Charakter doch runter fällt, von Polizisten umzingelt, ist die Mission zu Ende.
Danach springt die Demo in die Stadt und wir können Quatsch und Nebenbeschäftigungen machen. Zur Wahl standen drei Sorten: Eine Professor-Genki-Mission, ein Bandenkampf und ein dritte Mission (Blazing Trail).
Bandenkampf: Sobald wir am Standort ankommen, gehen Bandenkerle auf uns los, die wir überfahren und mit Granaten zerlegen. Mehr ist nicht zutun.
Blazing Trail: Wir fahren auf einem brennenden Buggy Checkpunkte ab und alles was wir berühren explodiert. Die Mission ist zeitlich begrenzt, jeder der sechs Checkpunkte verlängert die Zeit. Die Mission macht absolut Laune, die Explosionen fühlen sich gut an und motivieren alles anzufahren.
Prof. Genki ist mit Abstand die abgedrehteste Mission: Wir sind in einer Liveshow dabei, die als Shooting-Range funktioniert, wo wir durchlaufen und auf Gegner schießen, die in total bekloppten Kostümen (als Hot Dog etwa) unterwegs sind. Schaffen wir Combos (mehere Abschüsse in kurzer Zeit) winken bessere Waffen. Für jeden Abschuss gibts Geld, außerdem tauchen Pappschilder hier und da auf, die entweder Extrageld geben oder Abzüge beim Abschuss. Das Ganze wird von lustigen Livekommentatore kommentiert. Kopfschüsse geben Extrapunkte und wir haben eine Zeitbegrenzung. Ganz klar die bisher coolste Nebenbeschäftigung. Wir konnten außerdem auch die Oktopuss-Bazooka nutzen. Die verschießt Tintenfische, die sich festsaugen. Per Knopfdruck detonieren diese. Total ulkig und perfekt, um noch mehr Unsinn zu treiben.
Fazit: Saints Row: The Third in unfassbar lustig. Man kann so viel kaputt machen und einfach rumalbern, es macht mächtig Spaß. Außerdem ist die Story bisher cool gemacht, lustig und tatsächlich nett in Szene gesetzt. Wir hatten sehr viel Spaß beim zocken!
Technik Saints Row: The Third
Da wir nur die Xbox-Version spielen konnten, können wir wenig zur Grafikqualität auf dem PC sagen. Doch da es sich um eine Crossplattform-Entwicklung handelt, erwarten wir keine Highend-Grafik. Wir konnten allerdings beobachten, dass die Objekte teilweise sehr spät aufpoppen und die Grafik allgemein nur moderat ist. Zudem ist die Steuerung gewöhnungsbedürftig bzw. seltsam belegt.
Reklame: Saints Row: The Third jetzt bei Amazon bestellen.

Hier noch ein Video von Saints Row 3
GC: Saints Row: The Third - Trailer zeigt die Wrestler - WinFuture.de