PCGH-Spiele-Geheimtipps: Seite 3
Quelle: Riot Games
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PCGH-Spiele-Geheimtipps: Seite 3

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Wir haben für Sie eine interessante Liste mit Spielen zusammengestellt, die nicht jeder kennen dürfte. Dabei war es uns wichtig, keine Triple-A-Spiele wie Battelfield 2042 oder Assassin's Creed Valhalla vorzuschlagen, sondern kleinere Studios zu nennen, die mit spannenden Ideen und ohne Geldgier ihr Herzblut in ihre Projekte stecken.

Unsere Spiele-Geheimtipps: The Ascent

The Ascent ist ein Action-RPG-Shooter mit Einzelspieler- und Koop-Modus, der auf der überbevölkerten Cyberpunk-Welt Veles spielt und dürfte zu den bekannteren Geheimtipps zählen. Das Spiel verdient sich aber dennoch seinen Platz in dieser Liste, allein schon, weil das Cyberpunk-Setting einfach cool und sehenswert ist.

The Ascent ist ein stimmungsvoller und actionreicher Twin-Stick-Shooter mit leichten Rollenspielelemenenten und wurde auf Basis der Unreal Engine 4 von dem gerade einmal 12 Mitarbeiter zählenden Indie-Studio Neon Giant geschaffen - einzig einige Arbeiten für Audio, Story und etwa das Motion Capture wurden an externe Mitarbeiter übergeben. The Ascent ist das Debüt-Projekt von Neon Giant, das Studio gehört obendrein zu den 37 Entwicklern, welche 2018 von Epic Games finanziell bei der Entwicklung mit der Unreal Engine 4 unterstützt wurden. Der im schwedischen Uppsala ansässige Entwickler hat eine beeindruckende Arbeit geleistet, grafisch ist die Cyberpunk-Welt von The Ascent insbesondere in Anbetracht des kleinen Teams ausgesprochen hübsch. Wie es sich für ein Cyberpunk-Setting gehört, spielt die schicke Action in der dystopischen Zukunft und spart nicht an sozialkritischen Tönen. Mit einer Zustimmung von 77 Prozent bei 10.310 Rezensionen, schneidet das Spiel bei Steam recht gut ab. Sie können The Ascent bei Steam für 20,09 Euro erwerben.
Da das Spiel auf Direct X 12 setzt, wird mindestens Windows 10 vorausgesetzt, die CPU-Empfehlungen mit einem intel Core i5-3470 oder AMD FX-8350 fallen aber ebenso gering aus, wie die Grafikkarten-Empfehlungen mit einer Nvidia GTX 660 oder AMD Radeon R9 390X. Sie finden weitere Informationen zur Technik inklusive Benchmarks in unserem Technik-Test zu The Ascent.

Unsere Spiele-Geheimtipps: Papers, Please

Indie-Entwickler Lucas Pope hat Papers, Please in Eigenregie entwickelt. Eine beachtliche Leistung, denn das Spiel, das Sie in die Haut eines Passkontrolleurs an der Grenze des fiktiven Ostblock-Staates Arstotzka versetzt, ist zu gleichen Teilen interaktive Unterhaltung und Kunstwerk. Vordergründig geht es darum, die Reisepapiere von Immigranten und Touristen auf Fehler zu überprüfen und entweder eine Einreisegenehmigung zu erteilen oder das Visum mit einem dicken, roten "Abgelehnt" zu verzieren. Dabei entspricht die Spielmechanik am ehesten noch einem Point & Click-Adventure: 31 virtuelle Tage lang marschiert euer Charakter jeden Morgen zu seinem Grenzhäuschen und nimmt die Papiere in Augenschein, die ihm die Menschen auf der anderen Seite einer Glasscheibe aushändigen. Anschließend gilt es, diese zu prüfen: auf falsche Größen- oder Datumsangaben, gefälschte Siegel, nicht mehr aktuelle Fotos und so weiter.

Die Kampagne von Papers, Please dauert knapp fünf Stunden und unterhält durchgehend: Das Studieren der Einreisepapiere fordert intellektuell, weil wir uns zahlreiche Regeln, Distrikte, Symbole und Städtenamen merken müssen. Die Gefahr, etwas zu übersehen, ist groß und wegen der drakonischen Strafen neigen wir dazu, lieber alles zweimal zu prüfen. Nebenbei vermittelt das Spiel aber auch eine politische Botschaft und transzendiert dabei die Grenze zwischen Unterhaltungsmedium und Kunst: Papers, Please zeigt, wie Diktaturen funktionieren, was blinder Gehorsam mit dem eigenen Gerechtigkeitsgefühl anstellt und wie menschliches Elend und äußere Zwänge aus harmlosen Beamten und braven Bürgern seelenlose Automaten ohne moralische Bedenken machen. Mit einer Zustimmung bei Steam von unglaublichen 96 Prozent bei 42.780 Rezensionen und einem Kaufpreis von gerade einmal 4,49 Euro, gilt es nicht lange zu überlegen, sondern zuzuschlagen. Sie finden Papers, Please bei Steam oder für den gleichen Preis auch bei GoG im Angebot.
Es versteht sich von selbst, dass bei solch einer Grafikpracht schon die langsamste Office-Kiste für flüssige Bildraten ausreicht, ein Core 2 Duo Prozessor mit 1,5 GHz Takt und die kleinstmögliche Grafikkarte genügen bereits.

Unsere Spiele-Geheimtipps: Hand of Fate 2

Hand of Fate 2 ist ein klassischer Dungeon Crawler, der in einer düsteren Fantasy-Welt angesiedelt ist. Meistere ein lebendiges Brettspiel, in dem jeder Schritt des Abenteurers aus einem Deck voller legendärer Begegnungen gezogen wird, die Sie ausgewählt haben! Wieder einmal spielt ihr das virtuelle Kartenspiel, in dem ihr von Abenteuer zu Abenteuer springt, die jeweils durch eine Karte symbolisiert werden. Im Rahmen des Abenteuers kämpfen Sie wie in einem gängigen Action-RPG gegen zahlreiche Feinde und Bossgegner. Gelingt dies, schreiten Sie stetig im Abenteuer voran. Jede Herausforderung setzt aber andere Siegbedingungen voraus. Die Story dreht sich in der Fortsetzung um die Revanche des Kartengebers, den Sie im ersten Teil besiegen konnten.

Bei Steam hat das Spiel eine Zustimmung von 85 Prozent bei insgesamt 4.399 Rezensionen erhalten. Im Angebot ist Hand of Fate 2 bei GoG für 11,19 Euro, wahlweise können Sie das Spiel aber auch bei Steam für 5,59 Euro (!) erwerben. Bei GoG/Steam sind auch die DLCs vergünstigt, die neue Charaktere und Karten ins Spiel bringen. Wir möchten an dieser Stelle auch auf den grandiosen Soundtrack von Hand of Fate 2 aufmerksam machen, der aus der Feder von Jeff van Dyck stammt, der sich auch für den Soundtrack von Spielen wie Rome: Total war oder Submerged verantwortlich zeigte.

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Sie benötigen keinen starken PC, um das Spiel zu beschleunigen, ein Core 2 Duo Prozessor mit 2,4 GHz Takt und einer Nvidia GT 630 oder AMD Radeon HD 5670 genügen bereits. Wir empfehlen zum Spielen einen Controller, mit dem die Kämpfe besser von der Hand gehen.

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn es keine AAA Spiele sein sollen würde ich meine diesjährigen Top AA Spiele empfehlen.

        1. The Riftbreaker
        2. The Ascent
        3. Subnautica Below Zero
        und auch Necromunda: Hired Gun hat im nur spärlich versorgten Warhammer 40K Universum seine Berechtigung.

        Ok, die Hälfte dieser Spiele hatte einen holprigen Start, aber ansonsten kann man nur hoffen das wir weiter mit solchen Perlen versorgt werden.
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn es keine AAA Spiele sein sollen würde ich meine diesjährigen Top AA Spiele empfehlen.

        1. The Riftbreaker
        2. The Ascent
        3. Subnautica Below Zero
        und auch Necromunda: Hired Gun hat im nur spärlich versorgten Warhammer 40K Universum seine Berechtigung.

        Ok, die Hälfte dieser Spiele hatte einen holprigen Start, aber ansonsten kann man nur hoffen das wir weiter mit solchen Perlen versorgt werden.
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        Ich finde The Riftbreaker fehlt hier, so ein krasses Spiel.
        Towerdefence-Strategie-Gunrunner-RPG der auch wenig Grafikpower möchte aber klasse ausschaut.
        The Riftbreaker 23,99€
      • Von JuNiioR PC-Selbstbauer(in)
        The ascent ist ein wahnsinnig starkes Spiel.

        Absoluter Favorit für mich persönlich in 2021.
        Leider auch hier mit erheblichen Startschwierigkeiten aber mittlerweile ein echter Knaller.

        Hoffe man wird ne Fortsetzung bringen denn da kann was großartiges aufgebaut werden.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Mein persönliches Spiel des Jahres bleibt Psychonauts 2, dicht gefolgt von Yakuza 3 bis 6 welche auch erst dieses Jahr auf den PC gekommen sind.
        Nicht ganz Triple-A, aber dank MS-Geldspritzen dann wohl doch AA.
        Und natürlich Disco Elysium, was man bei Epic zur Zeit übrigens für 7,99€ bekommt.
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        Habe mir die Liste und deren Trailer angeschaut, nix dabei was mich gereizt hat Egal, habe eh genug Spiele da zum zocken
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