PCGH-Plus Label 4 Gaming-Beamer im Praxis-Test: Zocken auf der großen Leinwand

PCGH Plus: Mittlerweile ist es sowohl möglich als auch einigermaßen erschwinglich geworden, schicke Grafikkracher per Beamer auf der Leinwand zu spielen. Wir haben einige Stichproben zum Test gebeten. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 06/2018.

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4 Gaming-Beamer im Praxis-Test: Zocken auf der großen Leinwand
Quelle: PC Games Hardware

Leinwand-Gaming

Folgende Beamer finden Sie im Test:  • Acer Predator Z650
• LG HF80JG
• Optoma UHD5500X
• Viewsonic PX747-4K

Welche Größe hätten‘s denn gerne?  Während es in Gewicht und Größe deutliche Unterschiede gibt, sind die technischen und preislichen nicht ganz so groß. Wir haben vier scheinbar sehr unterschiedliche Modelle in die Redaktion einbestellt.   Welche Größe hätten‘s denn gerne?  Während es in Gewicht und Größe deutliche Unterschiede gibt, sind die technischen und preislichen nicht ganz so groß. Wir haben vier scheinbar sehr unterschiedliche Modelle in die Redaktion einbestellt.   Unterschiedlicher können die Ausmaße nicht sein. Unterschiedlicher können die Ausmaße nicht sein. Nur Viewsonic und Optoma spendieren den Fernbedienungen eine praktische Tasten-beleuchtung. Nur Viewsonic und Optoma spendieren den Fernbedienungen eine praktische Tasten-beleuchtung. Eigentlich ist das PC-Gaming eine ziemlich konservative Angelegenheit: Über Jahrzehnte hinweg hat es sich nicht vom Schreibtisch weg entwickelt und wird nach wie vor größtenteils dort mit Tastatur, Maus und Bildschirm betrieben. Das Wohnzimmer ist den Spielekonsolen vorbehalten, obwohl ein vollwertiger Spiele-PC im ebenso kompakten Format mitsamt Joypad-Steuerung möglich ist. Daher muss es auch nicht unbedingt ein Monitor sein, der die Grafikpracht anzeigt. Fernseher und Beamer haben sich längst zur interessanten Alternative gemausert - natürlich mit gewissen Einschränkungen.

Nun wird ein Fernseher oder ein Beamer natürlich den PC-Monitor noch lange nicht ersetzen. Für schnelle Multiplayer-Shooter ist ein reaktionsschnelles Display unabdingbar. Auch wenn viele TVs und jetzt auch Beamer immer niedrigere Signalverzögerungen aufweisen, kann ein Monitor-verwöhnter PC-Zocker noch immer die mehreren Millisekunden Unterschied spüren. Andere Killer-Features, wie etwa eine dreistellige Bildwiederholrate oder ihre dynamische Synchronisierung mittels G-Sync oder Freesync sind den PC-Monitoren vorbehalten.

Bei den Anzeigegeräten im Wohnzimmer ist nach wie vor die HDMI-Schnittstelle vorherrschend - Displayport mit höherer Bandbreite findet man bei Fernsehern und Beamern so gut wie gar nicht. Selbst bei solchen Geräten, die sich als "gamingtauglich" beworben werden, sind 60 Hertz das höchste der Gefühle. Unter Beamern gibt es keine speziellen technischen Merkmale für Spieler, wie es etwa bei Monitoren der Fall ist.

Ein Fernseher kann aber mit einer etwas besseren Bildqualität gegenüber Monitoren punkten, sofern es sich um ein gutes (und oft teures) Modell handelt. Ein Projektor überzeugt eher mit seiner riesigen Bilddiagonale. Was Kontrast oder Farbbrillanz angeht, darf man keine Monitor- oder TV-Maßstäbe ansetzen - hier haben Beamer klar das Nachsehen. Es ist einfach Geschmacksache und eine Frage des Kompromisses, den man bei einem Beamer zugunsten der großen Bildfläche eingeht. Über die HDMI-Schnittstelle ist es aber grundsätzlich möglich, auch mit dem PC am Beamer zu zocken.

Haben früher noch eine hohe Signalverzögerung und ein teurer Preis das noch unattraktiv gemacht, ist der Lag nun auf zweistellige Millisekunden geschrumpft und der Preis eines UHD-Beamers sogar unter 1.500 Euro. Wie auch bei Fernsehern ist jedoch nach wie vor nach oben hin keine Grenze vorhanden. Wir haben uns mit unseren vier Stichproben auf die beiden neuen Preiskracher unter den UHD-Beamern beschränkt und zwei Full-HD-Modelle mit ähnlichem Preis mitgetestet. Dennoch sind es vier ziemlich unterschiedliche Modelle, was schon an der Größe ersichtlich ist. Wir haben in unserem fensterlosen - also stockfinsteren - Fotolabor mit festem Abstand ein Bild mit immer gleicher Größe projiziert und dabei Bildqualität und Signalverzögerung gemessen. Die Lichtstärke der Lampen in den vier Modellen ist stets unterschiedlich.

Grundsätzlich spieletauglich sind alle vier Modelle nahezu gleichermaßen, so unser subjektiver Eindruck. Trotz unterschiedlicher Leuchtkraft ist aber in allen vier fällen ein komplett abgedunkelter Raum nahezu Pflicht. Ansonsten leidet der an sich schon geringe Kontrast zu sehr. In den Datenblättern ist wegen der Lampe ein Lumen-Wert üblich, wir bleiben jedoch bei Candela pro Quadratmeter, wie bei Monitoren oder Fernsehern üblich, weil die Testmethodik- und Ausrüstung davon übernommen sind. Das ermöglicht auch einen Vergleich mit Monitorwerten.
Die Anschlussausstattung fällt je nach Modell unterschiedlich aus, alles Wichtige ist jedoch stets an Bord. Der kompakte LG-Beamer etwa verzichtet etwa auf veraltete VGA- (D-Sub) oder S-Video-Buchsen. Der Viewsonic-Beamer ist mit RJ-45 sogar grundsätzlich netzwerktauglich. Wichtig ist auch die drahtlose Ausstattung: Die Geräte von Acer und LG bieten eine Audio-Übertragung per Bluetooth. Die Anschlussausstattung fällt je nach Modell unterschiedlich aus, alles Wichtige ist jedoch stets an Bord. Der kompakte LG-Beamer etwa verzichtet etwa auf veraltete VGA- (D-Sub) oder S-Video-Buchsen. Der Viewsonic-Beamer ist mit RJ-45 sogar grundsätzlich netzwerktauglich. Wichtig ist auch die drahtlose Ausstattung: Die Geräte von Acer und LG bieten eine Audio-Übertragung per Bluetooth.

Bildqualität an der Leinwand

Mit unserem Kolorimeter haben wir die projizierten Farben bei größtmöglicher Bilddiagonale direkt an der Wand gemessen. Der Abstand zwischen Beamer und Wand betrug im komplett abgedunkelten Raum stets 3,8 Meter. Energiesparmodi wurden deaktiviert und das Farbprofil unverändert gelassen.

Acer Predator Z650

Der Gaming-Beamer von Acer verfügt ab Werk über einen deutlich sichtbaren Blaustich, was unsere Messung der Farbtreue bestätigt. Mittels Kalibrierung per Augenmaß oder einfach mit einem wärmeren Bildprofil kann dem aber entgegengewirkt werden. Ähnliches gilt für die Farbtreue, welche relativ stark vom Soll abweicht, was der hohe Delta-E-Wert besagt. Für Videos oder Spiele ist dieser Wert jedoch nicht kritisch. Zudem fällt der Kontrast mit ca. 113:1 relativ gut aus. Dieser ist für die subjektive Bildqualität nebst einer individuellen Farbkalibrierung mit am wichtigsten

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Folgende Beamer finden Sie im Test: 
  • Acer Predator Z650
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  • Optoma UHD5500X
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