Wreckreation: Rennspiel auf 400 km² und mit Burnout-Anleihen floppt vorerst auf Steam
Das Action-Arcade-Rennspiel Wreckreation, welches unweigerlich starke Burnout-Einflüsse aufweist, fällt zum Release vorerst bei den Spielern durch.
Publisher THQ Nordic hat mit den Ex-Burnout-Entwicklern von Three Fields Entertainment das Action-Arcade-Rennspiel Wreckreation veröffentlicht. Der Launch fand am 28. Oktober für PC und Konsolen statt, doch die ersten Nutzerrezensionen auf Steam fallen nicht zugunsten des Rennspiels aus, bei dem laut THQ Nordic überall der Geist von Burnout spürbar sein soll.
Wreckreation fällt bei den Spielern erst einmal durch
Die ersten 100 Nutzerrezensionen hat Wreckreation mittlerweile ansammeln können, doch davon fällt nur rund die Hälfte positiv aus. Damit bekommt das Rennspiel "auf 400 km²" nur das Steam-Gütesiegel "ausgeglichen". Der noch junge Release endete somit bisher in einem Verkehrsunfall; nach einer Woche wird man konkret sagen können, wo sich das Stimmungsbild von Wreckreation verfestigt.
Der Steam-Nutzer Maestro hat eine viel beachtete Rezension verfasst, in der vor allem der Logik von Wreckreation auf den Zahn gefühlt wird. Bremsen erfüllten in diesem Rennspiel nur eine Funktion als Dekoration. 90-Grad-Kurven könnten mit hoher Geschwindigkeit durchfahren werden, als klebe der Spieler mit seinem Fahrzeug auf der Straße fest. Als Belustigung empfindet Maestro die Funktion, die Autotür während der Fahrt zu öffnen, was keinerlei Mehrwert beisteuere. Die KI-Fahrer würden zudem bei der leichtesten Berührung durch die Luft fliegen, während die Polizei nur als optisches Beiwerk fungiere. Für einen Vollrelease zum Preis von hierzulande 40 Euro (bis zum 11. November reduziert) ist Wreckreation laut Maestro ein "Witz"
Ebenfalls von vielen als hilfreich erachtet ist die Rezension von Nutzer Evoltal. Auch er sieht den Preis für Wreckreation, welches auf ihn wie eine Alpha-Version wirkt, als überzogen an und spielt lieber das originale Burnout. Kritik äußert Evoltal am merkwürdigen und unvorhersehbaren Handling, an vielen Frame-Einbrüchen (ohne dabei über seine Hardware aufzuklären), an der Map, die fade und langweilig sei, und daran, dass Wreckreation bei verpassten Kurven etc. keine Zurücksetzungen an vorige Checkpoints ermögliche. Da das Gameplay Evoltal an Burnout erinnerte, hatte er allerdings auch etwas Spaß - doch Wreckreation mache überhaupt nichts besser als Burnout.
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Quelle: Wreckreation auf Steam

Bald ist Showdown dran, da wäre dieser Titel ganz nett gewesen. Nur sollte man beim Wrecken bei der Realität bleiben. Physik hat seine Grenzen...
da jammern die Spieler dass sie Burnout wollen und dann bekommen sie Burnout und wollen doch lieber nen Racingsimulator 🤦♂️