Warhammer 40K: Dawn of War 4 - Deutscher Entwickler über die beeindruckende Technik
Die deutschen Entwickler von Warhammer 40K: Dawn of War 4 haben über die beeindruckende Technik hinter dem Spiel gesprochen. Dabei wird klar: Die Rückkehr des Basenbaus ist nur ein Teil dessen, was die neue Engine leisten kann.
Mit Warhammer 40.000: Dawn of War 4 steht die bekannte Strategie-Reihe offenbar vor einem technisch ambitionierten Neustart. Der neue Trailer "Zurück in den Krieg" soll vollständig in der Engine des Spiels aufgezeichnet worden sein, also ohne CGI oder nachträgliche Effekte. Das sei, so das deutsche Entwicklerstudio, ein bewusstes Statement. Man wolle zeigen, was die Engine wirklich kann und nicht, was sie theoretisch schaffen könnte.
Der Trailer verdeutlicht, wohin die Reise gehen soll: Basenbau, Massenschlachten und eine dynamische Spielwelt, in der Gebäude, Fahrzeuge und Landschaften realistisch auf Beschuss reagieren. Das eigens entwickelte Zerstörungssystem soll Strukturen in sich zusammenfallen lassen, sobald sie zu viel Schaden nehmen, und jedes Gefecht hinterlasse sichtbare Spuren auf dem Schlachtfeld.
Technisch basiere Dawn of War IV auf einer stark überarbeiteten Engine, die speziell für Mehrkern-CPUs und moderne Grafikkarten ausgelegt wurde. Die Entwickler sprechen von einer Engine, die nicht nur skaliert, sondern in Echtzeit mitdenkt. Das "Kampfdirektor"-System analysiere permanent das Kampfgeschehen und steuere Animationen sowie Kameraperspektiven dynamisch. Dadurch sollen Nahkämpfe realistischer, flüssiger und individueller wirken. Dementsprechend verlaufe kein Angriff zweimal identisch. Besonderes Augenmerk habe das Team auf die Anpassbarkeit der Einheiten gelegt. Waffen, Panzerungen und Ausrüstungen sollen sich frei kombinieren lassen, wodurch laut Entwickler "taktische Vielfalt und kreative Strategien" ermöglicht werden.
Auch optisch scheint Dawn of War IV neue Maßstäbe im Genre zu setzen. HDR, Raytracing-Effekte und ein überarbeitetes Partikelsystem sollen die Gefechte effektvoll inszenieren. Explosionen werfen Rauch- und Staubwolken in Echtzeit, Laserfeuer reflektiert an Metallflächen, und Panzerketten graben sichtbare Spuren in den Boden. Laut Entwickler sei dies kein Effekt, sondern Teil der Spielmechanik, da Deckung und Sichtverhältnisse dynamisch verändert werden können.
Die Entwickler fassen das Ziel des Projekts so zusammen: Das Spiel soll aussehen wie ein moderner Echtzeitstrategie-Blockbuster, der sich anfühlt wie das klassische Dawn of War. Die Technik soll nur Mittel zum Zweck sein, um das Chaos und die Wucht des Warhammer-40.000-Universums glaubwürdig zu transportieren.
Was halten sie von so viel moderner Technik sonst eher klassischen Echtzeitstrategie-Genre? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns zudem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Gruß
Dann scheint da aber einiges an Veränderungen eingeflossen zu sein.
Freu mich drauf!
Nur mit den verfügbaren Fraktionen bin ich leicht unglücklich. Mechanicus könnte interessant werden, aber keine Imperiale Armee und keine Tau?
Relic ist ja endlich Geschichte, wobei Relic auch nur noch ein Name ist.
King Art ist echt ein gutes Studio, das haben sie auch mit Iron Harvest bewiesen.
Für ihr erstes RTS war es richtig gut, allerdings mit Schwächen, die sie wohl bei DoW 4 nicht wiederholen werden.