Warfactory: RTS trifft Fabrik-Simulation - Aktuell im Playtest auf Steam
Warfactory verbindet RTS und Industrieautomation zu einem ungewöhnlichen Sci-Fi-Spielkonzept. Spieler realisieren Produktionsketten und entwerfen ihre Armeen selbst. Aktuell läuft ein Playtest auf Steam.
Mit Warfactory arbeitet das ukrainische Studio Terricon Games an einem Strategiespiel, das klassische Echtzeitstrategie mit komplexer Industrieautomation verknüpft. Spieler übernehmen die Rolle einer uralten künstlichen Intelligenz, die nach dem Untergang der Menschheit erwacht und vor der Aufgabe steht, eine Galaxie vor einer außerirdischen Bedrohung zu bewahren. Anders als in klassischen RTS-Titeln steht dabei nicht nur das Kommandieren von Einheiten im Mittelpunkt, sondern vor allem deren vollständige Herstellung.
RTS trifft Fabrik-Simulation
Jede militärische Einheit entsteht in Warfactory aus einer eigenen Produktionskette. Rümpfe, Waffen, Antriebssysteme und Steuerprogramme werden separat gefertigt, transportiert und schließlich zusammengesetzt. Die Fabrik ist damit nicht nur Mittel zum Zweck, sondern der zentrale strategische Hebel. Engpässe in der Produktion können direkte Auswirkungen auf das Schlachtfeld haben, etwa wenn Einheiten ohne Bewaffnung oder mit ungeeigneter Ausrüstung in den Kampf ziehen.
Die Spielmechanik erlaubt eine weitreichende Anpassung der Armeen. Komponenten sollen sich jederzeit austauschen lassen, um auf neue Gegner oder schwierige Umgebungen zu reagieren. Kettenfahrwerke können Beine ersetzen, andere Waffensysteme werden gegen Panzerungen optimiert. Somit kann eine Vielzahl möglicher Einheitenkombinationen entstehen, die sich unmittelbar aus den Entscheidungen in der Fabrik ergeben.
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Aktuell läuft ein Playtest auf Steam
Die einzelnen Planeten stellen jeweils eigene Herausforderungen dar. Begrenzte Ressourcen, feindliche Umweltbedingungen und anhaltende Angriffe zwingen dazu, Produktionsabläufe ständig zu überwachen und anzupassen. Ergänzt wird das Konzept durch unterschiedliche Spielmodi. Neben einer handgefertigten Einzelspielerkampagne gibt es einen prozedural generierten Rogue-Lite-Modus, in dem neue Technologien freigeschaltet und ein zentrales Mutterschiff schrittweise ausgebaut werden kann.
Visuell setzt Warfactory auf eine Mischung aus klassischem Science-Fiction-Design und Einflüssen aus japanischer und ostasiatischer Ästhetik. Die Karten sind in Regionen mit Nebel des Krieges unterteilt, was den Spielfluss kontrollierter und taktischer gestalten soll. Ein Mehrspielermodus ist derzeit nicht Teil der Veröffentlichung, soll aber nach dem geplanten Release im Jahr 2026 folgen. Aktuell läuft ein öffentlicher Playtest auf Steam, bei dem interessierte Spieler einen frühen Blick auf das ungewöhnliche Zusammenspiel aus Fabrikmanagement und Echtzeitstrategie werfen können.
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Quelle: via Steam
