"Steam hat 10 Jahre Arbeit ruiniert": Tragischer Bug für Survival-Entwickler
Ein seltener Steam-Bug verhinderte Benachrichtigungen zum Release von Planet Centauri. Trotz der Präsenz in 130.000 Wunschlisten verkaufte das Survivalspiel nur 581 Einheiten in fünf Tagen. Entwickler spricht von ruinierter Arbeit.
Das 2D-Sandbox-Spiel Planet Centauri sollte nach über zehn Jahren Early Access mit Version 1.0 einen Höhepunkt erreichen. Stattdessen endete der Release in einem kaum wahrgenommenen Flop. Entwickler Permadeath meldete in den ersten fünf Tagen lediglich 581 verkaufte Einheiten, obwohl zuvor mehr als 130.000 Nutzer das Spiel auf ihre Wunschliste gesetzt hatten.
Keine Nachfrage trotz 130.000 Wishlist-Einträgen
Über Monate blieb unklar, warum der Titel trotz dieser Basis unsichtbar blieb. Erst neun Monate nach Veröffentlichung gab Valve eine Erklärung. Ein technischer Fehler verhinderte, dass die üblichen Benachrichtigungen an alle Spieler verschickt wurden, die Planet Centauri vorgemerkt hatten. Nach Angaben von Valve betraf dieser Bug seit 2015 weniger als einhundert Veröffentlichungen, traf hier aber ein Projekt, das auf diese Sichtbarkeit angewiesen war.
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Ohne den anfänglichen Schub durch Wunschlisten-Nachrichten fehlte der entscheidende Impuls für den Steam-Algorithmus. Normalerweise sorgt eine Welle von Käufen direkt zum Launch dafür, dass Titel in Empfehlungslisten und Kategorien wie "Neu und im Trend" auftauchen. In diesem Fall blieb die Aufmerksamkeit aus, obwohl der 1.0-Trailer auf Youtube fast eine halbe Million Aufrufe erzielte.
10 Jahre Arbeit für die Katz
"Der finanzielle Schaden ist erheblich und die Arbeit von 10 Jahren sei ruiniert", so der konsternierte Entwickler. Permadeath erklärte, dass eine weitere Pflege des Spiels wirtschaftlich nicht möglich sei. Stattdessen arbeitet das kleine Studio nun an einem neuen Roguelike, das auf derselben Engine basiert. Gleichzeitig akzeptierte das Team ein Angebot von Valve, Planet Centauri im Rahmen eines "Daily Deal" noch einmal sichtbar zu machen, auch wenn dies den missglückten Start kaum aufwiegt.
In einem Reddit-Beitrag äußerte sich Entwickler Laurent Lechat enttäuscht. Man habe lange nicht verstanden, warum die Veröffentlichung so katastrophal verlief. Inzwischen sei klar, dass es ein Fehler aufseiten der Plattform war. Für ihn ist dieser Fall ein Beispiel dafür, wie abhängig kleine Studios von einem reibungslosen Funktionieren des Steam-Ökosystems sind, das nahezu den gesamten PC-Markt dominiert.
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Quelle: via PC Gamer


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Also 8134 - 2440 = 5694 € das ist vielleicht ein Monatsgehalt aber 10 Jahre damit auszukommen ist ein Witz
Scheint in diesem Fall also sinnlos.