Road to Vostok: Tarkov-Konkurrent von Solo-Entwickler startet mit starken Reviews
Der finnische Solo-Entwickler Antti hat Road to Vostok am 7. April 2026 wie geplant in den Steam-Early-Access gebracht: Der Hardcore-Survival-Shooter im Stile von Tarkov erreichte über 5.000 gleichzeitige Spieler und "sehr positive" Steam-Reviews.
Vor wenigen Tagen startete mit "Road to Vostok" ein Projekt des finnischen Solo-Entwicklers Antti im Early Access auf Steam, das nach Jahren der Entwicklung und einiger Demophasen nun auf einen mehr als ordentlichen Launch zurückblicken kann.
Denn direkt nach dem Release konnte Road to Vostok, das sich zumindest grob am überaus beliebten Escape from Tarkov orientiert, auf etwas mehr als 5.100 zeitgleiche Steam-Spieler zurückblicken (via SteamDB). Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung zeichnen gut 1.000 Steam-Bewertungen ein "sehr positives" Bild; immerhin fallen 82 Prozent der Reviews hier wohlwollend aus.
Survival, Permadeath und der Weg nach Vostok
Road to Vostok sieht sich nicht als Extraction-Shooter im klassischen Sinne, sondern versteht sich als "Hardcore-Survival-FPS" mit Singleplayer-Fokus. Schauplatz des Spiels ist demnach eine postapokalyptische Grauzone zwischen Finnland und Russland, die in drei Bereiche aufgeteilt wird:
- Die Steam-Beschreibung führt in diesem Kontext "Area 05" als Einstiegszone, die "Border Zone" als gefährlichen Übergangsbereich sowie Vostok selbst als hochriskantes Areal mit Permadeath, in dem alles auf dem Spiel steht.
- Denn wer in Area 05 oder der Border Zone stirbt, verliert nur die mitgeführte Ausrüstung - aber wer in Vostok fällt, verliert alles.
Trotz der Tarkov-Vergleiche ist Road to Vostok kein Multiplayer-Extraktionsspiel - zumindest noch nicht. Antti hat zwar Multiplayer-Features für die Vollversion angekündigt, im Early Access bleibt das Spiel jedoch ein reines Einzelspieler-Vergnügen.
Für dieses sollen einige Gameplay-Features sorgen, die schon jetzt für viel Lob seitens der Steam-Community sorgen. Unter anderem stehen ein vollständiger Tag-und-Nacht-Zyklus mit dynamischem Wetter, ein Jahreszeitensystem sowie eine umfassende physikbasierte Loot-Schleife zur Verfügung.
Engine-Wechsel als Meilenstein der Entwicklung
Allerdings war der Weg bis hierhin für Antti steinig: So begann der finnische Solo-Entwickler seine Arbeiten an Road to Vostok in Unity, wechselte später jedoch vollständig zur Godot Engine.
Den Schritt begründete Antti in einem damaligen Update mit langfristiger Stabilität - und genau das macht sich jetzt bezahlt, denn gerade dieser technische Aspekt wird in den Steam-Bewertungen hervorgehoben.
Für die Vollversion von Road to Vostok hat Antti indes mehr als doppelt so viele Karten, Händler, Aufgaben und Waffen angekündigt; auch Modding-Tools stehen in der Pipeline.
Ob Road to Vostok diese Versprechen einhalten und sich endgültig zu einem waschechten Tarkov-Konkurrenten mausern kann, bleibt abzuwarten - für den Moment ist Road to Vostok aber definitiv ein Solo-Projekt mit augenscheinlich viel Potenzial.
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