Remnants of the Settlers: Survival-Rundenstrategie statt Wuselfaktor
Mit Remnants of the Settlers kündigt sich eine ungewohnte Variante des Siedler-Themas an und präsentiert sich als Survival-Rundenstrategie. Das Spiel soll 2026 auf Steam erscheinen und wird derzeit von nur einer Person entwickelt.
Mit Remnants of the Settlers entsteht ein rundenbasiertes Strategiespiel, das klassische 4X-Elemente (Explore, Expand, Exploit, Exterminate) auf ein kompaktes Format reduziert. Ziel der Entwickler ist es, die bekannten Mechaniken des Genres ohne lange Vorlaufzeit erlebbar zu machen. Statt stundenlanger Partien setzt das Spiel auf strukturiertes Ressourcenmanagement und kurze Durchgänge, die dennoch strategischen Tiefgang bieten sollen.
Die Siedler mal anders
Der Hintergrund des Spiels führt in ein umkämpftes Land, in das die eigene Gruppe nach einer beschwerlichen Flucht gelangt. Dort konkurrieren verschiedene Überlebende um begrenzte Räume und Rohstoffe. Die Aufgabe besteht darin, eine kleine Siedlung zu errichten und nach und nach auszubauen. Das Spielprinzip setzt auf eine Aufteilung des Geländes in einzelne Hexfelder. Jedes Feld bietet klar definierte Baumöglichkeiten. Mit Blick auf Synergien und Nachbarschaftsboni wird die Planung der eigenen Struktur zu einem zentralen Bestandteil des Spielflusses. Ein erster Trailer gewährt einen Einblick in das Spielgeschehen:
Das Gelände enthält unpassierbare Abschnitte wie Wälder und Berge, die sowohl Schutz als auch Einschränkung darstellen sollen. Wer schnell expandieren möchte, riskiert die Nähe zu konkurrierenden Gruppen, während ein isolierter Aufbau mehr Sicherheit, aber weniger Wachstumschancen bietet. Ressourcen lassen sich aus der Umgebung oder durch das Ausschalten feindlicher Einheiten und Gebäude gewinnen. Über eine Mechanik zur Gebietsbeanspruchung können sogar fremde Anlagen friedlich übernommen werden, sofern man genügend Einfluss auf benachbarte Felder ausübt.
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Kalkulation und Risiko
Ein weiteres Element ist der eingeschränkte Informationsstand. Die Karte wird durch einen nebelartigen Sichtbereich begrenzt, der nur die zuletzt erfassten Daten bereithält. Dadurch entsteht eine Dynamik, die an Echtzeitstrategiespiele erinnert, aber ohne deren Hektik auskommt. Mehrere Siegbedingungen ermöglichen unterschiedliche Herangehensweisen und sollen den Wiederspielwert erhöhen. Dazu kommen anpassbare Parameter wie Kartengröße oder Geländeverteilung.
Jede Partie ist auf einen überschaubaren Zeitraum ausgelegt und soll dennoch eine emotionale Spannung erzeugen. Das Wechselspiel aus Kalkulation und Risiko bildet den Kern der Spielerfahrung. Remnants of the Settlers versteht sich als Versuch, die Essenz eines 4X-Spiels in ein zugänglicheres Format zu übertragen, ohne auf strategische Entscheidungen verzichten zu müssen. Der Titel soll 2026 auf Steam erscheinen und wird aktuell von einer einzigen Person entwickelt.
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Quelle: Leonix Games Studio via Steam
