Gilberts Death by Scrolling: Skurriles Fegefeuer vom Monkey-Island-Erfinder mit Fehlzündung
Vom Monkey-Island-Erfinder Ron Gilbert stammt das neue Roguelike "Death by Scrolling". Doch statt des Höhenflugs von Einst gibt es Frust: Die Spielerzahlen bei Steam bleiben niedrig, und die ersten Rezensionen zeigen sich kritisch.
Ron Gilbert, der kreative Kopf hinter Monkey Island und Thimbleweed Park, hat mit Death by Scrolling ein neues Genre für sich entdeckt: ein vertikal scrollendes Roguelike im Pixelstil, das Spieler in eine chaotische Höllenfahrt schickt. Doch statt Begeisterung herrscht zum Start des neuen Spiels eher Ernüchterung.
Das am 28. Oktober erschienene Spiel verzeichnet laut SteamDB lediglich einen 24-Stunden-Peak von 165 gleichzeitigen Spielern. Die Bewertungen stehen zwar bei "größtenteils positiv", doch inhaltlich ist der Tenor der Rezensionen gemischt. Ein häufiger Kritikpunkt betrifft das überfrachtete Tutorial, das gleich zu Beginn mit über 20 Textseiten erschlägt. Auch das Fortschrittssystem wird als flach beschrieben: Upgrades seien kaum spürbar, Belohnungen sollen beliebig wirken, und der eigentliche Spielfluss gerate durch das permanente Nach-oben-Scrollen schnell ins Stocken. Dazu kommen monotone Musik und unübersichtliche Effekte.
Positiv bewerten Spieler dagegen den typischen Gilbert-Humor und das visuelle Design, das an klassische Arcade-Zeiten erinnert. Die ironische Darstellung des Jenseits, schräge Figuren und kleine erzählerische Spitzen verleihen dem Spiel offenbar Persönlichkeit, doch sie retten nicht über den schwachen Start hinweg.
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Positiv bewerten Spieler dagegen den typischen Gilbert-Humor und das visuelle Design, das an klassische Arcade-Zeiten erinnert.
Eine Grafikhure bin ich zwar bei Weitem nicht, aber es gibt halt auch Grenzen (nach unten)!
Monkey Island fand ich damals (als Kind) auch nicht soo geil