Highguard: Shooter verlangt Secure Boot und TPM 2.0 - Linux-Spieler werden ausgesperrt

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Highguard: Shooter verlangt Secure Boot und TPM 2.0 - Linux-Spieler werden ausgesperrt
Quelle: Wildlight Entertainment

Die Reaktion auf die Vorstellung des kommenden Free-to-Play-Shooters Highguard auf den Game Awards 2025 fiel verhalten aus. Jetzt kommt zudem die Nachricht, dass das Spiel Secure Boot und TPM 2.0 voraussetzt.

Beim letzten Spiel, das im Rahmen der jährlichen Game Awards angekündigt wird, handelt es sich für gewöhnlich um einen echten Blockbuster. In der Vergangenheit war dieser spezielle Platz in der Show für Titel wie Monster Hunter Wilds oder Final Fantasy 16 reserviert. Bei der letzten Ausgabe von Geoff Keighleys Preisverleihung im Dezember 2025 war es der Free-to-Play-Shooter Highguard, dem diese "Ehre" zuteilwurde.

Die Begeisterung hielt sich bei vielen Spielern und Kritikern nach der Ankündigung jedoch in Grenzen, da sie das Spiel der ehemaligen Titanfall-Entwickler als zu generisch empfanden. Ein Detail, das jetzt auf der Steam-Seite des Shooters aufgetaucht ist, könnte bei einigen Gamern zudem für noch schlechtere Stimmung sorgen.

Kernel-Zugriff, Secure Boot und TPM 2.0

So gibt Entwickler Wildlight Entertainment an, dass Highguard mit "Easy Anti-Cheat" auf eine Lösung gegen Cheater auf Kernel-Ebene setzt. Gleichzeitig erfordert der Titel sowohl Secure Boot als auch TPM 2.0. Zwar dürfte das für etliche Gamer kein Problem darstellen, doch für eine bestimmte Gruppe macht es das Spielen des Titels so gut wie unmöglich.

Schon zum Start von Battlefield 6 hatte diese Kombination an Sicherheitsmaßnahmen für Probleme gesorgt, da sie Windows-Rechner mit älteren BIOS-Installationen, MBR-Systeme und Legacy-Boot-Modi faktisch ausschließt. Ebenfalls im Regen stehen bleiben Linux-Anwender. Zwar gibt es unter Linux etwas, das sich Secure Boot nennt, aber das ist nicht das, worauf die Spielentwickler zurückgreifen. Spiele mit entsprechenden Anforderungen auf Linux-Systemen zum Laufen zu bringen, ist zwar über Umwege wie virtuelle Maschinen und Streaming möglich, es existiert jedoch keine einfache Lösung.

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Laut der letzten Steam-Hardwareumfrage vom Dezember 2025 sind zwar nur 3,58 Prozent aller Gamer mit einem Linux-System unterwegs, doch trotzdem könnten die Sicherheitsanforderungen dem Start von Highguard schaden. Denn auch Windows-Spieler, die einer Software wie Easy Anti-Cheat keinen Zugriff auf Kernel-Ebene und damit auf das Innerste ihres Systems geben wollen, könnten von einem Kauf des Shooters Abstand nehmen. Wie sich der Start des Free-to-Play-Titels am 26. Januar gestaltet, bleibt also spannend.

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Quelle: PCGamer

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    • Kommentare (23)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        wer braucht denn solche Spiele?
        ich brauche keine Software, die sich tief ins System eingräbt und alles vielleicht langsamer, instabiler und unsicherer macht
        dann lieber Linux und vernünftige Software und Spiele
        übrigens: Free to Play bezeichnet doch eigentlich die Freiheit es zu spielen oder eben nicht, gell?
        demnach müssten Spieletitel mit DRM oder sonstigem Zwang eigentlich unter einen anderen oberflächlichen Begriff fallen ;-P
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        wer braucht denn solche Spiele?
        ich brauche keine Software, die sich tief ins System eingräbt und alles vielleicht langsamer, instabiler und unsicherer macht
        dann lieber Linux und vernünftige Software und Spiele
        übrigens: Free to Play bezeichnet doch eigentlich die Freiheit es zu spielen oder eben nicht, gell?
        demnach müssten Spieletitel mit DRM oder sonstigem Zwang eigentlich unter einen anderen oberflächlichen Begriff fallen ;-P
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von TeSla67
        Deine Theorie halte ich für unwahrscheinlich aber ist auch egal. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] hat das schon sehr gut formuliert.
        Hm... Das glaube ich dir gern, habt ihr ja auch nicht verstanden was ich ausdrücken wollte.
        Die breite Masse, die du erwähntest kennt wahrscheinlich so wie ich, kein einziges der Spiele, die er aufgelistet hat.
        Wie schaut's denn bei den bekannteren wie BF6 aus? Auch nur 21 Spieler, oder gar mehr als sein direkter Vorgänger?
      • Von Hofnaerrchen Software-Overclocker(in)
        In einer Zeit, in der Personen Windows den Rücken kehren, ist eine derartige Entscheidung sicher sinnvoll... vielleicht übt sich der Entwickler in Verzicht^^
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Gut zu wissen, danke für die Info und wieder "Geld" (Daten) gespart.

        Wird wohl Zeit, dass ich mir eine Blacklist anlege, dann passieren auch in der Zukunft keine Fehler...
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von theGucky
        Ist leider nötig um die meisten Cheater auszuschließen.
        Das ganze ist ein Katz und Maus Spiel. Je krasser die Cheats, desto tiefe muss der Anti-Cheat gehen um dies zu verhindern.
        Was mir Probleme machen würde, wäre wenn auf einmal mit einem KI-Anticheat beworben wird UND wenn dieser so tief in den PC guckt.
        Sehe ich anders. Auch was die Wirksamkeit angeht.
        Es ist töricht, ineffektive Aktionen weiter zu wiederholen. Es gäbe andere Ansätze. Wenn eine Methode nicht funktioniert, vielleicht mal die Herangehensweise überdenken?
        Aber sie sind ja so schlau, es mit dem immer Gleichen weiter auf die Spitze zu treiben.

        TPM + Secureboot helfen halt nicht gegen HWcheats (und MS ist selbst bei Software schlecht).
        -> DMA-cheats explained bzw. das hier (etwas älter, aber mit Expterise)
        -> cheating on FECEIT (CS2) und Javelin (BF6, trotz TPM+SB)
        -> cheating on Black Ops7 (TPM+SB)

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von theGucky
        Diese Vorraussetzungen hat auch Battlefield 6 und das soll ja das bisher am meisten verkaufteste sein.

        "das einzigste am aller-meistesten verkaufteste" - angegblich... Ein riesigster Erfolg (wenn man nach PCGH geht)
        Naaaaajaaaaaa ...
        Das deckt immer noch nicht die geschätzten über 700Mio+ $-Ausgaben (incl. Marketing). Guck mal wie rasant die Spielerzahl gefallen ist und weiter fällt. Es brauchte schon direkt Discounts, kurz nach Release, um die Verkäufe anzukurbeln. Und auch das ist nur ein Tropfen, weil solche Spiele sich ja bekanntlich über ihre in-game-sales und die große Spielerschaft finanzieren.

        *EA hat hat letztes Jahr ca. 23 Spiele gekillt. Über 61 Shutdowns in den letzten 2 Jahren.
        Mal sehen, wann die Spielerzahl hier auch nicht mehr den Ansprüchen genügt

        ---
        Zitat von ChrisMK72
        Ok, das muss ich mir angucken.
        Überzeugt. ✅
        Vielleicht ist life-Service auch eher Crack ... weiß nicht

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