Half Sword: Mittelalter-Gemetzel kämpft mit reichlich Kritik auf Steam
Über 20.000 Spieler testeten Half Sword zum Early-Access-Start auf Steam. Trotz innovativer Physikkämpfe sorgen technische Schwächen, unausgereifte Steuerung und geringer Umfang bislang für eine überwiegend kritische Resonanz.
Mit Half Sword ist ein physikbasierter Nahkampf-Titel im Mittelalter-Setting in den Steam Early Access gestartet. Das Spiel setzt auf realistische Waffenphysik, ungeschönte Gewalt und freie Bewegungen im Kampf Mann gegen Mann. Trotz eines hohen Spielerinteresses zum Start kämpft der Titel derzeit jedoch mit deutlichen Akzeptanzproblemen innerhalb der Community.
Großes Interesse und schlechte Bewertungen
Laut SteamDB verzeichnete Half Sword kurz nach dem Early-Access-Start mehr als 20.000 gleichzeitige Spieler. Dieses starke Anfangsinteresse spiegelt die große Neugier auf das ungewöhnliche Kampfsystem wider, das sich klar von klassischen Hack-and-Slash-Ansätzen abgrenzt. Statt fest vorgegebener Animationen setzt das Spiel auf eine vollständige Physiksimulation, bei der jede Bewegung von Waffe und Körper direkte Auswirkungen auf den Kampfverlauf hat.
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Die aktuelle Nutzerbewertung auf Steam fällt allerdings deutlich nüchterner aus. Nur rund 50 Prozent der abgegebenen Rezensionen sind positiv. Viele Spieler kritisieren den technischen Zustand des Spiels. Genannt werden unter anderem instabile Performance, unpräzise Steuerung und unausgereifte Trefferabfragen. Gerade das komplexe Physiksystem, das eigentlich das Kernmerkmal des Spiels darstellt, sorgt wohl in der jetzigen Version häufig für Frust statt für taktische Tiefe.
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Auch der Umfang des Early-Access-Inhalts steht in der Kritik. Zwar bietet das Spiel bereits verschiedene Waffen, Arenen und Gegner, doch empfinden viele Nutzer die vorhandenen Spielmodi als zu repetitiv. Hinzu kommt, dass wichtige Komfortfunktionen und Balancing-Anpassungen noch fehlen, was den Einstieg zusätzlich erschweren soll.
Innovation trifft auf Realität
Die Entwickler haben bereits signalisiert, dass der Titel über den Early Access hinweg deutlich erweitert und stabilisiert werden soll. Geplant sind Verbesserungen an der Steuerung, Optimierungen der Physik sowie zusätzliche Inhalte. Ob es dem Team gelingt, die vorhandenen Schwächen rechtzeitig auszubessern und das Vertrauen der Spielerschaft zurückzugewinnen, wird die Zukunft zeigen müssen.
Half Sword zeigt eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen innovativem Konzept und spielerischer Überforderung sein kann. Das Grundgerüst bietet Potenzial, doch der aktuelle Zustand verdeutlicht, dass der Weg zu einem runden Spielerlebnis noch weit ist.
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Quelle: via SteamDB

Das Ergebnis war auch bei mir recht durchwachsen, was sehr gut zur Bewertung der Steamuser passt.
Also, ich stecke da kein Geld rein.
Einmal hat es etwa ein Dutzend Versuche gebraucht, bevor ich ein Schwert aufheben konnte. In der Zeit hat mir dann der Gegner von hinten die Axt in die Schulter geschlagen. Das ist ziemlich frustrierend. Die Steuerung ist vollkommen unpräzise und wackelig.
Insgesamt hat das Spiel massive Ragdoll-Effekt-Probleme. Der Typ, mit dem man durch die Welt strauchelt geht wie ein Beisser von The Walking Dead und zwar nach dem Kopfschuss...
Naja, ich dachte mir... ist halt ne schlechte Demo aber jetzt scheinen die Macher des Spiels wohl selbst im Early Access das nicht auf die Reihe zu bekommen. Schade... ich finde die Idee des Spiels ziemlich cool.