Oldschool-RPG ehemaliger Gothic-Entwickler als Shadow Drop: Entwickler müssen nacharbeiten
Das sympathische Ehepaar Pankratz hat ihr neues Projekt Cralon überraschend veröffentlicht, nachdem die Demoversion nicht so gut ankam. Macht die Vollversion jetzt alles besser?
Im Rahmen der Caggtus-Messe 2026 in Leipzig hat Pithead Studio überraschend den neuen Action-RPG-Dungeon-Crawler Cralon als Shadow Drop veröffentlicht. Björn und Jennifer Pankratz, die beide lange Jahre Spiele der Marken Gothic, Risen und Elex bei Piranha Bytes entwickelt haben, stellten das Spiel zu zweit nach rund zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit nun für den PC, die PS5 und die Xbox Series X/S in die jeweiligen Shops - zum Preis von jeweils 19,99 Euro.
Jetzt könnte man denken, dass die Gothic-Fans rundum begeistert sind, doch weit gefehlt. Die Rezensionen auf Steam sind aktuell weit entfernt von positiv und pendeln sich im deutschsprachigen Raum bei einem "ausgeglichen" (mit 62 Prozent positiven Bewertungen) ein. International sieht es mit 68 Prozent positiven Stimmen nur marginal besser aus.
Die Fans zeigen sich primär enttäuscht vom unfertigen Zustand des Spiels, vom Kampfsystem, das wenig Feedback bietet, jedoch Treffer erlaubt, obwohl man einige Meter entfernt vom Gegner steht, dem Backtracking im Spiel und dem scheinbaren Umstand, dass man einfach nur schnell etwas Geld mit dem Spiel machen möchte.
"Mir drängt sich gar die Vermutung auf, dass die Entwickler nach der Demo feststellten, dass das Spiel nicht mehr zu retten ist und es dann unfertig rauszubringen, um wenigstens Geld einnehmen zu können". (Nutzer Fenrir auf Steam)
Bezeichnend ist die Kritik eines ehemaligen Entwicklers von Piranha Bytes namens Kitsunaki, der jedoch mit der Entwicklung von Cralon nichts zu tun hat. Er hat das Spiel rund elf Stunden gespielt und lobt die Atmosphäre, die das typische Dungeon-Crawler-Flair der 90er-Jahre widerspiegelt, auch bei der Sprachausgabe und Geschichte. Negativ bewertet er ebenfalls das Kampfsystem, die zu langen Dialoge, die Benutzeroberfläche sowie die fehlenden Rollenspielmechaniken, da es keine Attributspunkte oder Skills zum Hochleveln gibt, sondern schlichtes Draufhauen. Für alle, die das Spiel gern selbst erleben möchten: Eine Demoversion ist auf Steam ebenfalls noch erhältlich.
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Quellen: via GamesWirtschaft / Steam

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https://www.gamestar.de/v...
Trotzdem:
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"Drova ist das erste sehr gute RPG aus deutscher Entwicklung seit Gothic 2."
tl;dr: Wer Drova nicht kennt, kann nicht mitreden.
Isso.
Es wirkt wie ein halbgarer Prototyp eines Tutorial-Projektes ohne klares Konzept.
Die Zeit hat sich einfach verändert. Die großen newcomer sind halt die skandinavischen und sklavischen Länder.
Aber gut, wenn der Herr Pankratz selber sagt "Wir wissen nicht warum Gothic 2 so gut war und funktioniert hat" kann man da wohl nicht mehr viel erwarten.