Microsoft stoppt Entwicklung von Contraband - Zukunft des Projekts bei Avalanche ungewiss

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Microsoft stoppt Entwicklung von Contraband - Zukunft des Projekts bei Avalanche ungewiss
Quelle: Avalanche Studios

Das Koop-Action-Adventure Contraband von Avalanche Studios liegt auf Eis. Nach jahrelanger Funkstille und internen Problemen stoppt Microsoft die aktive Entwicklung. Ob das Spiel jemals erscheint, ist fraglich.

Nach Everwild, Perfect Dark und Project Blackbird trifft es nun auch Contraband: Microsoft hat die aktive Entwicklung des Koop-Action-Adventures gestoppt. Laut Avalanche Studios wird derzeit "die Zukunft des Projekts evaluiert", weitere Schritte wolle man "so bald wie möglich" bekannt geben. Auch der einstige Trailer ist bereits aus dem Netz verschwunden.

Contraband: Vom Schmugglerparadies zum Stillstand

Erstmals 2021 angekündigt, sollte Contraband eine offene Koop-Welt im fiktiven Schmugglerparadies "Bayan" der 1970 Jahre bieten, an der über 150 Entwickler arbeiteten. Doch Updates blieben aus, Berichte über Entwicklungsprobleme machten die Runde. 2023 folgten der Abbau von 50 Stellen und die Schließung zweier Avalanche-Studios. Nun reiht sich das Projekt in eine wachsende Liste eingestellter Xbox-Titel ein.

Der Entwicklungsstopp kommt in einer Phase tiefgreifender Umbrüche bei Microsofts Gaming-Sparte: Massenentlassungen trafen unter anderem Undead Labs (State of Decay 3) und Turn 10 Studios (Forza Motorsport), während andere Projekte ganz gestrichen wurden. Die Initiative hinter Perfect Dark wurde ebenfalls eingestellt. Für Contraband bleibt weiter unklar, ob es überhaupt noch eine zweite Chance bekommt.

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Quelle: Avalanche Studios via offizieller Website

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von OldboyX Freizeitschrauber(in)
        Da es schon lange viel mehr Spiele gibt als man spielen kann, ist es irgendwie klar, dass konsolidiert wird. Jeder würde gern hohe Verkaufszahlen haben, aber die Leute schaffen es ja gar nicht die piles of shame wegzuspielen.
      • Von OldboyX Freizeitschrauber(in)
        Da es schon lange viel mehr Spiele gibt als man spielen kann, ist es irgendwie klar, dass konsolidiert wird. Jeder würde gern hohe Verkaufszahlen haben, aber die Leute schaffen es ja gar nicht die piles of shame wegzuspielen.
      • Von DarthSouth Komplett-PC-Käufer(in)
        Tja, wenn man untalentierte Aktivisten wie Sweet Baby Inc. anheuert um an seinen Spieleprojekten zu arbeiten, dann kommt sowas heraus. Ein Flop nach einem Flop, nach einer Annullierung, nach einem Flop, nach einer Entlassungswelle, nach einem Flop. lol

        Das ist auf jeden Fall eine Begrüßenswerte Nachricht. Eine Seltenheit in der Spieleindustrie heutzutage.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Zitat von Misanthrop68
        Der Videospielemarkt schafft sich selber ab. Die Konzentration auf ein paar Publisher und Franchise geht das Verloren was eins Videospiele ausgemacht hat. Für jeden war was dabei. Jetzt wird immer nur noch alte Konzepte in neuen Gewand gemolken. Wie lange sich das noch die Gamer gefallen lassen und sich nicht übersättigen. Hollywood hat schon das Problem, das immer mehr ihre aufgebackenen Filme kein Geld mehr einspielt. Und die Publisher mach es nicht besser. Uns bleiben nur die Indie Entwickler...
        Wenn aber jahrelang an nem Spiel rumgedoktort wird und nichts gescheites dabei rumkommt und ich als Geldgeber aber schon massenweise Kohle gesponsort habe, dass was dabei raus kommt, würde ich auch mal irgendwann den Geldhahn zudrehen.

        Es gilt auch mal zu bedenken, welchen Spieleprojekten und Studios MS den Geldhahn zugedreht hat. Das waren a) entweder Spieleprojekte, die über Jahre in Entwicklung waren, aber nie was brauchbares hatten oder b) Studios, die nichts mehr vernünftiges zu stande brachten. Alle aber hatten eins gemeinsam: sie schluckten Unsummen an Geld.

        Die einzige Ausnahme, die ich tatsächlich nicht Verstand, war das Online-Spiel von Bethesda/Zenimax, wo dann auch viele Mitarbeiter entlassen wurden. Mit dem Spiel hatte ja Phil Spencer angeblich so viel Spaß, dass er ja Gerüchten zufolge sogar gezwungen werden musste, mit dem spielen aufzuhören.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Der Videospielemarkt schafft sich selber ab. Die Konzentration auf ein paar Publisher und Franchise geht das Verloren was eins Videospiele ausgemacht hat. Für jeden war was dabei. Jetzt wird immer nur noch alte Konzepte in neuen Gewand gemolken. Wie lange sich das noch die Gamer gefallen lassen und sich nicht übersättigen. Hollywood hat schon das Problem, das immer mehr ihre aufgebackenen Filme kein Geld mehr einspielt. Und die Publisher mach es nicht besser. Uns bleiben nur die Indie Entwickler...
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