Kurz nach dem Showcase-Jubel droht mehreren Xbox-Studios erneut der Sparkurs

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Kurz nach dem Showcase-Jubel droht mehreren Xbox-Studios erneut der Sparkurs
Quelle: Xbox, Montage: PCGH

Microsofts Xbox-Sparte könnte ihr großes Studioportfolio weiter verschlanken. Berichten zufolge stehen gleich mehrere bekannte Entwickler vor einer ungewissen Zukunft.

Gerade wurden noch Erfolge und frische Ankündigungen gefeiert, da droht bei Xbox auch schon wieder das wirtschaftliche Damoklesschwert. Denn wie aus mehreren Berichten hervorgeht, steht wieder einmal im Raum, das üppige Studio-Portfolio weiter auszudünnen. Laut The Verge sieht es dabei offenbar am konkretesten bei Ninja Theory aus, dem Entwickler der bekannten Hellblade-Saga. Dort seien die Mitarbeiter wohl bereits intern informiert worden, während erst kürzlich im Rahmen des Xbox-Showcase noch der nächste Teil der Reihe angekündigt wurde.

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Wen könnte es noch treffen?

Allerdings war das wohl längst nicht alles. So befinden sich auch die Psychonauts-Macher Double Fine Productions, die auf X bereits darauf reagiert haben, und Compulsion Games derweil in "aktiven Verhandlungen" über eine Ausgliederung, um eine Schließung noch abzuwenden. Gerade das ist ein weiteres Beispiel für die große Ironie des Ganzen: Anfang des Jahres hatte die neue Xbox-CEO Asha Sharma das Studio nämlich noch mitunter dafür gelobt, dass es mit South of Midnight den Peabody Award gewinnen konnte. CCO Matt Booty sprach sogar von einer "echten Bestätigung für die erzählerischen Fähigkeiten von Spielen heutzutage".

Wie es konkret mit den einzelnen Betroffenen weitergeht, muss sich erst noch zeigen. Die Berichte verdichten aber den Eindruck, dass Microsoft seinen expansiven Einkaufskurs der vergangenen Jahre wieder zurückfahren will - zulasten vieler Kreativschmieden.

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Quelle: The Verge via Insider Gaming

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1781730603
        Dass die nun Ninja Theory zu machen wollen, kotzt mich an. Hellblade 2 war genial. Freue mich schon auf Senua.
      • Von Gast1781730603
        Dass die nun Ninja Theory zu machen wollen, kotzt mich an. Hellblade 2 war genial. Freue mich schon auf Senua.
      • Von Misanthrop68 Volt-Modder(in)
        Senua 1 ist ein Meisterwerk und 2 überdurchschnittlich, dass diese Spiele nichts für die Masse sind, ist unumstritten. Sollte auch MS klar gewesen sein. Die Erwartungen an die Entwickler sind unrealistisch und hat nur durch überzogene Erwartung zum Negativbewertung geführt. Sie hätten das Studio NIE kaufen dürfen. Jetzt ein innovatives Studio, das andere Wege beschritten hat dicht zu machen, für die Eigene Unfähigkeit, zeigt wieder nur die Inkompetenz langfristige Entscheidungen treffen zu können.
        Das selbe kann Inhaltlich auch auf Double Fine Productions übertragen werden.
        Das gebären der Publisher in der Videospielbranche ist Unmoralisch und Destruktiv.
        Jetzt wird ein Spiel das Inhaltlich mehr als ein Videospiel war, für immer begraben. Wenn es nicht gelinkt das Ninja Theory weiter Leben kann oder die Rechte verkauft werden. Aber da Sehe ich Schwarz.
        Danke MS und allen weitern Publisher für das Sterben guter Spiele!
      • Von glurak100 Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von PC_User_404
        Bis jetzt hat die Umstrukturierung nur Gutes bewirkt. Nintendo und Ubisoft, die sind wirklich ganz, ganz, ganz unten angekommen.
        Nintendo verdient mehr Geld als zuvor und hat KEINE entwickler entlassen ganz im gegenteil haben mehren EINGESTELLT!

        Mit UBI Soft stimme ich aber zu!
      • Von PC_User_404 PC-Selbstbauer(in)
        Bis jetzt hat die Umstrukturierung nur Gutes bewirkt. Nintendo und Ubisoft, die sind wirklich ganz, ganz, ganz unten angekommen.
      • Von Acgira BIOS-Overclocker(in)
        Der Psycho-Kram von Senua ist für mich mehr abstoßend als Interesse erweckend und in Teil 1 war die Psycho-Dosis schon so hoch, dass an Teil 2 gar kein Interesse mehr hatte. Außerdem klangen die ganzen Stimmen nach Fake-Psycho.

        Anderseits, vermute ich, ist der Gamepass unternehmerisch ein Reinfall. Für die Kunden zu teuer. Für die Aktionäre unzureichend bepreist und für die Studios zu viel Geld Verteilung nach dem Gießkannenprinzip. (Unkraut gießen ist schlecht fürs Geschäft.)
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