Strix Raid DLX, Raid Pro & Soar: Asus' erste Gaming-Soundkarten mit Strix-Branding [Update]
Asus hat drei Soundkarten angekündigt, die unter der Gaming-Marke Strix auf den Markt gelangen werden. Dementsprechend werden sie aggressiv für die Spielerschaft beworben, unter der Haube soll aber Top-Technik, unter anderem aus Deutschland, stecken. Zu Preisen und Verfügbarkeit äußerte man sich noch nicht.
Update vom 30.10.15:
Innerhalb eines Pressemitteilung hat Asus die sofortige Verfügbarkeit der Raid DLX, Raid Pro und Soar bekanntgegeben, die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 210, 150 beziehungsweise 100 Euro. Alle drei Soundkarten sind in unserem Preisvergleich tatsächlich lieferbar, die Preise fallen 10 bis 15 Euro niedriger als die UVPs aus.
Originalartikel vom 11.09.15:
Bisher bot Asus Soundkarten einzig unter der Hausmarke Xonar an, teilweise wurde die durch das ROG-Branding erweitert und somit für den Gaming-Einsatz beworben. Jetzt hat der Hersteller drei Soundkarten angekündigt, die ohne Xonar-, dafür mit Strix-Namen daherkommen. Preise werden genauso wenig genannt wie Daten für die Verfügbarkeit. Die Raid DLX (für Deluxe) stellt das oberste Modell dar, darunter positionieren sich die Raid Pro und die Soar.
Alle drei werden mit Kondensatoren von Nichicon sowie aus dem deutschen Hause WIMA ausgestattet. Der Digital-zu-Analog-Konverter ("DAC") in der Raid DLX stellt ein ESS SABRE9016 dar, der 32-Bit-Audio beherrscht (die Soundkarte gibt 24 Bit wieder) und mit 124 Dezibel den höchsten Rauschabstand ("signal-to-noise ratio") der drei Neulinge aufweist. Die Raid Pro und Soar haben einen ESS-SABRE9006A-DAC mit 116 Dezibel SNR. Alle drei unterstützen 7.1-HiFi-Anlagen, Kopfhörer werden an einen 600-Ohm-Verstärker angebunden, Mikrofone über den Line-In-Anschluss unterstützt.
Die Raid DLX und Raid Pro werden mit einer kabelgebundenen Box ausgeliefert, mit der sich Lautstärke und Wiedergabemedium (Kopfhörer oder Anlage) einstellen lassen. Zudem können darüber Profile gewechselt werden, beispielsweise für einzelne Spiele, in denen man gesonderte Soundeinstellungen haben möchte. Die Soar entspricht der Raid Pro, bloß ohne die Box. Der Anschluss erfolgt derweil über einen PCI-Express-Steckplatz, wobei nur eine Bahn benötigt wird. Mit Strom werden die Soundkarten über einen sechspoligen PCIe-Stecker versorgt, wie er eigentlich auf Grafikkarten sitzt.
Quelle: Asus (Pressemitteilung, Produktseite #1, #2, #3)

Weil WLAN auch so schlecht ist ... man kann ja nur unkomprimiert Daten übertragen.
Warum man am PC kein High-End Soundsystem haben können soll ist dann wohl genauso fraglich wie die "deutlichen" Unterschiede bei Kabeln.
Die Soar ist jedenfalls sehr interessant.
Es soll wohl Leute geben, die tatsächlich solche Fragen stellen